Forum: Auto
Polizeigewerkschaft zum Tempolimit-Streit: "Geschwindigkeit ist der Killer Nummer ein
LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/REX

Eine Regierungskommission schlägt ein Tempolimit zum Klimaschutz vor, CSU-Verkehrsminister Scheuer hält sich zurück. Polizeivertreter sehen in einer Grenze die Chance auf mehr Sicherheit.

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c700 28.01.2019, 10:27
30.

Zitat von dhoerschdle
Kann bitte jemand der Polizei ausrichten, dass sie leider keine Ahnung haben. 51 % der deutschen Autofahrer können nicht irren #freiefahrtundso
Ich glaube schon, dass die Polizei mehr Ahnung als Sie oder die von Ihnen angegebenen 51% der Autofahrer haben, die die Polizei sind wohl immer die ersten am Gesschehen.

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mannakn 28.01.2019, 10:29
31. Ein Volk, für das.....

.....schnell Autofahren die grösste Freiheit bedeutet, sollte auch mal einen Trump oder einen Maduro als Häuptling bekommen. Und ich bin sicher, Deutschland wird auch das schaffen......Ansonsten: Geschwindigkeitsbeschränkungen funktuonieren überall, sogar im Sportwagenland Italien.

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LeBigMacke 28.01.2019, 10:29
32.

Zitat von interessierter Laie
dass zu hohes Tempo eine wesentliche Ursache für tödliche Unfälle ist. Im Jahr 2017 kamen in Deutschland auf Autonahnen insgesamt 409 Menschen zu Tode. (Das entspricht etwa 12 % der gesamten Unfalltoten.) 26 % weniger hört sich erstmal nach viel an, ist aber insgesamt hart an der Grenze....
Da in Österreich durch die Höhenlage andere Bedingungen herrschen, lässt sich dies nur eingeschränkt vergleichen. Wenn dort Wintereinbruch herrscht, dann ist die Lage (v.a. für Autofahrer) wesentlich prekärer als für Gesamtdeutschland. Da müssten Sie schon nach der Ursache filtern, um diesen Vergleich haltbar zu machen.

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zauberer2112 28.01.2019, 10:29
33. Falsch!

Killer Nr. 1 sind Fahrer, die Geschwindigkeit nicht richtig einschätzen können oder kaum Übersicht haben und einfach die Spur wechseln. Ob ich dann 130 oder 150 fahre, macht es nicht wirklich besser. Die paar Toten, weil ein paar Deppen ihre Fahrzeuge wie Raketen fahren. Solche Deppen stoppt auch kein Limit. Leider.

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buffbuff 28.01.2019, 10:30
34. 130 ist doch ok

könnten auch 110 sein wie in schweden. die raser nerven alle moderaten, halten sich nicht an die regeln und gefährden andere.
80 auf der landstrasse wäre auch ok, bzw. in dem geschwindigkeitsbreich, in dem der kraftstoffverbrauch optimal ist. jeder, der ein navi hat und mal anschaut, was 20 km pro stunde mehr bringen, wenn man nicht gerade 500 km hinter sich bringen muss, sollte in der lage sein, zu verstehen, dass man ein paar minuten gewinnt. wobei man für diese paar minuten unverhältnismässig viel sprit verbrät, andere nervt und gefährdet.
ausserdem verstehe ich nicht, warum nicht vielmehr geblitzt wird, bspw. in den hunderten von autobahnbaustellen, in denen sich kein mensch an die regeln hält.
dort wird man genauso bedrängt wie auf den landstrassen, wenn man 100 fährt. dazu dürfen in vielen autobahnbaustellen die hirnis mit ihren dicken kisten uns SUVs eigentlich gar nicht auf der überholspur sein.
wie auch immer leben wir über unsere verhältnisse. mit 10.000 km pro jahr jagt man 800 kg CO2 in die luft, selbst wenn man ein sparsames auto fährt und dabei auch sparsam fährt. tatsächlich ist das dann viel mehr. diesen luxus leisten wir uns und fahren als einzelpersonen durch die gegend, auch strecken, die wir laufen oder mit dem fahrrad fahren könnten. und wir sind da in schlechter gesellschaft. wer da erzählt, dass das auto keine rolle spielt bei der klimaveränderung, sollte mal versuchen, eine globale bilanz zu machen. schon bei 10 millionen autos und obiger gemässigter fahrleistung mit gemässtgtem verbrauch, kommt man 8 megatonnen.
auch die ewiggestrigen, die weiterhin rasen wollen, konsumieren wollen, für 2 tage mal eben nach las vegas jetten wollen usw. werden blicken, dass es zu viel ist (bzw. dann zu viel war).
in der diskussion sieht man ja ganz klar, dass es faktisch nicht möglich sein wird, mit den festgefahrenen schritte zurück machen kann. obwohl die nötig sind, genauso wie in der massentierhaltung und in gehältern bei überbezahlten bankern und sonstigen profiteuren.

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sierra_hotel 28.01.2019, 10:30
35. Für Tempolimit

Ich fahre gerne und viel Auto und halte ein generelles Tempolimit von 130 für sehr sinnvoll. Wenn damit auch "nur" die Anzahl der Todesfälle auf Autobahnen gesenkt werden kann, macht das doch offensichlich Sinn! Oder würde jemand ernsthaft behaupten, dass es auf ein paar mehr oder weniger in der Frage tot oder lebendig nicht ankommt? Ich fahre fast seit 30 Jahren Auto und es ist definitiv so, dass die gefahrenen Geschwindigkeiten immer mehr zugenommen haben. Geschuldet ist diese Entwicklung einerseits dem immer größer werdenden beruflichen Zeitdruck, den jeder im Außendienst kennt. Insbesondere ist diese Entwicklung aber der Erfindung des Turbodiesel geschuldet. Mittlerweile kann sich jeder noch so geistig minder bemittelte einen 120 PS Turbodiesel Klein- oder Kompaktwagen leisten, der locker 200 fährt. Und das wird dann auch gefahren. Anders als vor 25 Jahren ist man heute mit Geschwindigkeiten zwischen 130 und 150 auf freien Autobahnen ehr verhältnismäßig langsam unterwegs. Und das erhöht natürlich die im Bericht genannten Differenzgeschwindigkeiten. Was diese und die resultierenden Kräfte beim Crash aus menschlichen Körpern machen sollten sich die geschätzten Vollgas-Foristen gerne einmal im Detail von Polizisten, Feuerwehrleuten, Notärzten und Unfallchirurgen erklären lassen.

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axlban 28.01.2019, 10:31
36.

Wenn es um die Sicherheit gehen würde, müsste man erstmal alle Alleen anholzen. Auf der Landstraße ist es am gefährlichsten! Wenn dann 13% der Verkehrstoten auf der Autobahn zu beklagen sind, muss man erstmal alles herausrechnen wo: LKW's beteiligt sind, Busse beteiligt sind, unangepasste Geschwindigkeit etc.
Macht aber keiner, weil es ja so bequem ist. Weiterhin kann man das Verkehrsleitsystem weiter ausbauen. Tempolimit wenn nötig, aber nicht zu den Zeiten wenn wenig Verkehr ist.

Es gäbe so viele schöne Möglichkeiten den Co² Ausstoß zu senken! Das Tempolimit ist eher etwas, was effektlos verpufft.
Atomkraftwerke kann man weiter laufen lassen (aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht gewollt). In neue Atomkraft investieren (gefahrlos, kein Endlage nötig, z.B. Dual Fluid Reaktor).
Grüne Welle (wieder) einrichten (wollen die Grünen nicht, da der Autofahrer mit Stehen oder Kriechen "betraft" werden soll).

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plutinowski 28.01.2019, 10:32
37.

Zitat von Theophanus
...wird Spon zur Ideologie- und Verbotspostille. Freiheit interessiert nicht mehr, nur noch Haltung, wohin man blickt. Abstoßend.
Es wird die Haltung von Vertretern der Polizeigewerkschaft wiedergegeben. Was konkret ist hier das Problem mit Spon?

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ich2010 28.01.2019, 10:32
38.

Zitat von rainer-rau
Rasen ist oft ein Bestandteil übermäßiger Selbstdarstellung, eng verbunden mit Egoismus und Rücksichtslosigkeit. Das führt dann nicht selten zu dichtem Auffahren, Nötigung, rücksichtslosem Parken, unnötigem Hupen, Nichtbenutzung des Blinkers usw.. Wenn sich immer mehr auf immer engerem Raum drängeln, geht es nicht ohne schärfere Regeln und deren Durchsetzung. Die "Ich-Mich-Mein"-Mentalität zerstört die Zukunft.
Auffahren, Nötigung, Rücksichtslosigkeit hat beileibe nichts mit der gefahrenen Geschwindigkeit zu tun. Das von Ihnen beschriebene Verhalten findet man täglich auf Autobahnabschnitten, die bereits eine Geschwindigkeitsbegrenzung haben. Angefangen vom Oberlehrer, der vehement die Überholspur mit 115 kmh blockiert und für den Rechtsfahrgebot ein Fremdwort ist, bis hin zu ignoranten Spurwechsler, die sich ohne in den Spiegel zu schauen und ohne Blinker in noch so kleine Lücken quetschen, weil der Nebenmann darf ja nicht schneller als 120 fahren, somit ist der schuld.

Und der Klassiker: rechts der LKW mit 98 kmh, in der Mitte die Mutti mit 112 kmh und links einer mit 119,5 kmh. Dahinter staut sich dann alles auf, was gerne 125kmh fahren möchte aber nicht kann und mit jedem Meter aggressiver wird...

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willi.thom 28.01.2019, 10:33
39.

Wenn man die Äußerungen unserer Spitzenpolitiker zum Thema Tempolimit oder Schadstoff-Grenzwerten hört, kann man schon ins Grübeln kommen ob deren Geisteszustand. Die Statistiken aller unserer Nachbarländer bestätigen, daß ein Tempolimit die Zahl der Todesopfer drastisch reduziert auf den Autobahnen. Im übrigen gibt es in unserem Land viel drängendere Probleme als die blödsinnige Diskussion über ein Tempolimit, das schon längst hätte eingeführt werden müssen. Und wer als Politiker behauptet, dies sei ein Phantomdebatte, der sollte sich im Saarland besser um den Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden " kümmern.

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