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Polizeistatistik: Allianz fordert eigene Kategorie für E-Scooter-Unfälle
Christoph Soeder/ DPA

Die Allianz rechnet damit, dass E-Tretroller die Unfallzahlen in Deutschland in die Höhe treiben. Viele Benutzer seien "völlig ungeübt mit dem neuen Gefährt".

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Airkraft 07.07.2019, 14:00
30. Wie denn das?

Zitat von ateschner
Ich fahre seit 6 Monaten mit meinem Spielzeug jeden Tag zur Arbeit und habe so bereits 1.200km sicher zurückgelegt. Tanken tue ich nur noch einmal im Monat, so in etwa für 20 Euro...
Solange sind diese "Fahrzeuge" doch überhaupt noch nicht erlaubt/zugelassen ;-)

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MatthiasPetersbach 07.07.2019, 14:11
31.

Zitat von schlüsselkind
Trägt der E-Roller irgendetwas zur Entlastung der Städte zur Verkehrsentlastung bei? ....aber sicherlich kein elektrischer Tretroller - denn den benutzt keiner als Alternative, um vom einen Ende der Stadt zu fahren, noch dazu bei Regen oder Sturm). Oder weil etwas transportiert werden muss - Einkäufe, vielleicht die eigenen Kinder usw. Der E-Roller wird, so meine These, nur Fußgänger von weiterer Bewegung noch einmal mehr abhalten, die Verkehrssituation damit nur zusätzlich belasten, und ggf. auch noch Radfahrer, die ja an sich in idealer Weise umweltfreundlich unterwegs sind, nun auf einen weiteren Energiefresser umsteigen lassen. Denn auch Strom muss ja erzeugt werden. Ein riesiger Irrweg, Rückschritt, Humbug - meines Erachtens.
Völlig zutreffend.

Man darf sowas benutzen, keine Frage. Jeder darf - in Grenzen - tun, was ihm gefällt. Auch was völlig Rückschrittliches.

Nur - diese massive Unterstützung des Gesetzgebers, die treibende Kraft dahinter wären besseren Konzepten, die sinnvoller sind, auch gut angestanden.

Das Ganze ist mir ein Rätsel. Dieser Roller macht nichts besser, aber vieles schlechter. Insbesonders die Situation von anderen Verkehrsteinehmern. Und Insbesonders in der Masse, wie es wohl von Firmen angedacht ist. Und diese Erkenntnis kann man sich am Allerwertesten abfingern. Oder hätte können.

Wenn es darum ginge, daß ein paar wenige das tun - das können wir ab. So wie ein paar Fehlgeleitete mit Surfbrett an der falschen Stelle oder das Kind mit dem Hoverboard auf dem Gehweg oder ein paar Segways oder oder.

Aber zu meinen, das wäre ein massenhaft taugliches Verkehrsmittel, das noch dazu irgendwelche Probleme LÖST ?

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treneato 07.07.2019, 14:14
32. Wartet einfach ab.

In zwei Jahren sind diese Roller aus der Mode und kein Hahn kräht mehr danach.

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oldman2016 07.07.2019, 14:24
33. Erfahrungen der Nachbarstaaten berücksichtigen

In einem Punkt möchte ich der Allianz-Versicherung recht geben. Für sinnvolle und problemlösende Vorschriften braucht es eine umfangreiche Datenbasis. Da sich die in Deutschland lebenden Bürger meines Wissens bezüglich Alterstruktur und Körperbeherrschung nicht wesentlich von anderen Staaten aus der EU oder den USA unterscheiden sollten auch die Unfallstatistiken anderer Staaten dazu genutzt werden, präventiv tätig zu werden. So sollten meiner Meinung nach bei den Raddurchmessern der E-Tretroller nachgebessert sind, Sowohl die Übergänge zwischen Fahrradwegen und Straßen als auch die Fahrradwege selber sind hier in Deutschland für zu kleine Räder nicht geeignet. Wie bei jedem anderen selbstgelenkten Verkehrsmittel auch gilt: "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen" bzw. "Übung mach den Meister." Deswegen wäre es sinnvoll, wenn jeder an einem Training / Kurs unter Anleitung und Aufsicht mit E-Tretrollern teilnehmen könnte und sich dies bei Vorlage eines Teilnahmenachweises bei der Höhe der Versicherungsprämie auszahlen würde.

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competa1 07.07.2019, 14:27
34. Die Wiege hat sich verändert..

Zitat von flytogether
dem mangelt es an grundlegenden Fähigkeiten der Körperbeherrschung. Ist eigentlich jedem Menschen in die Wiege gelegt worden. Anstatt das Defizit abzustellen stellt man sich nunmehr auf den Roller und bewegt sich noch weniger. Sehr zielführender Ansatz.
..doe motorischen Fähigkeiten von Kindern ist alarmierend zurückgegegangen:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&u act=8&ved=2ahUKEwigvKXa5qLjAhXQI1AKHV5HDB0QFjABegQ IABAB&url=https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Rueckwaerts-laufen-unmoeglich-id5546606.html&usg=AOvVaw3-Aa3ufRLzUmbm4xLjYMz7

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streetbob011 07.07.2019, 14:32
35.

jeder deutsch ist über seine Krankenversicherung versichert. Füge ich jemandem Schaden zu, habe ich entweder eine Haftpflichtversicherung, oder ich muss selbst dafür aufkommen. Kein Mensch fragt bei einem Fahrrad nach einem versicherungskennzeichen. Beim e-Scooter wurde das sofort gefordert, noch bevor es diese Dinger zu kaufen gab. Leute, lasst mal die Kirche im Dorf. Wer so ein Ding fahren will kann das natürlich tun, für Schäden muss er entsprechend vorsorgen.

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Rheingold (Goldwäsche) 07.07.2019, 14:34
36. E-Scooter und Pedelecs sind Mofas

Das Prozedere mit der 1980 eingeführten Mofa-Prüfbescheinigung plus Versicherungskennzeichen und Betriebserlaubnis hat sich über fast 40 Jahre hervorragend bewährt und diese ganzen Pedelecs bzw. e-Tretroller sind auch nichts anderes als Fahrzeuge mit Hilfsmotor! Der Verzicht auf bestehende Regeln ist ausschließlich den Verkaufszahlen der Hersteller so wie dem politisch gesteuerten "Öko-Trend" in der Mobilität geschuldet und hält aus Sicht des Unfallschutzes keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand. Die e-Tretroller haben gegenüber dem Fahrrad konstruktive Nachteile (kleine Räder, tiefes Rücklicht, Lenkgeometrie) und gehören weder auf den Gehweg (zu schnell), noch auf die Straße. Der Gesetzgeber kommt hier eindeutig NICHT seiner Pflicht zum Schutz der Verkehrsteilnehmer nach und mittelfristig wird dies auch juristische Folgen haben. Gesundheitliche Schäden erleiden die Unfallopfer die den teils anspruchsvollen Fahrzeugen nicht gewachsen sind bereits kurzfristig und was daran der Umwelt helfen soll wenn Fahrrad fahren oder Laufen elektrifiziert werden, ist mir auch nicht ganz klar.

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John.Moredread 07.07.2019, 14:43
37.

Zitat von P-Schrauber
Fahrrad-, oder Tretroller sind für die Strecke von 1 - 3km besser geeignet und beugen der Verfettung vor.
Also, weil Sie sich das nicht vorstellen können, darf niemand es nutzen? Ich habe aktuell die Wahl fast eine Stunde mit Bus und Bahn, eine halbe Stunde mit dem Fahrrad oder 15 Minuten mit dem Roller. Die Strecke - etwa 1,5 km - zur Bahn ist für das Fahrrad ungeeignet, weil die Haltestelle von mehreren Schulen benutzt wird und Fahrräder, die man dort abstellt, regelmäßig demoliert werden. Und die Fahrradstrecke zur Arbeit ist so ziemlich das schlimmste, was meine Stadt zu bieten hat. Als ich letzten Freitag von der Arbeit fuhr haben gleich zwei Autofahrer probiert mich zu töten. Zu Fuß ist aufgrund einer alten Verletzung bei mir nicht drin.

Ich halte mal fest: Nur, weil sie sich etwas nicht vorstellen können, bedeutet das noch lange nicht, das es nicht existiert.

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MatthiasPetersbach 07.07.2019, 14:49
38.

Zitat von treneato
In zwei Jahren sind diese Roller aus der Mode und kein Hahn kräht mehr danach.
DAS denke ich allerdings auch.

Die sinnvollen Exemplare darunter sind zu groß und zu schwer, um in die Straba mitgenommen zu werden - also entfällt auch das Konzept der "letzten Meile" - mal davon abgesehen, daß die letzte Meile kein Problem darstellt.

Wenn man damit fährt, sieht man aus wie der Affe auf dem Schleifstein, es ist für Otto Nichtsportlicher ziemlich anstrengend - und das, was einem die unterschiedlichen Straßenbeläge und Untergründe noch einigermaßen erträglich macht - nämlich das Sitzen im Sattel- fehlt gänzlich.

Da ist man beim reinen Gehen doch deutlich bequemer dran.

ich denke, das wird den Weg der Rollschuhe, des Kickboards oder der Leihfahrräder gehen: Ein paar Unentwegte, ein paar Neugierige, ein paar, die das eben machen wollen - was ja voll ok ist.

FALLS sich das durchsetzt, dann eben, weil sich - gar nicht so wirklich nur ab und an - auch mal das Schlechtere durchsetzt. Weil umsonst ist, weils künstlich gepusht wird, weils hip ist - aber ich glaub nicht dran.

HIP ist es nämlich auf keinen Fall.

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MatthiasPetersbach 07.07.2019, 14:55
39.

Zitat von oldman2016
....So sollten meiner Meinung nach bei den Raddurchmessern der E-Tretroller nachgebessert sind, Sowohl die Übergänge zwischen Fahrradwegen und Straßen als auch die Fahrradwege selber sind hier in Deutschland für zu kleine Räder nicht geeignet......
Wenn man es zu Ende denkt und die Erfordernisse zusammenzählt und dergestalt ein Fahrzeug entwickelt, ist man beim Rad.

Wer das regelmäßig in die Straba mitnehmen will oder von außerhalb kommt und kein fahrradkompatibles Auto hat, der muß sich dann eben ne Strida oder ähnliches zulegen.

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