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Präsentation des Model Y: Tesla greift Premiumhersteller mit neuem SUV an
REUTERS

Sieben Sitze, 480 Kilometer Reichweite und sehr viel Kraft: Tesla hat sein Model Y vorgestellt. Der mittelgroße SUV soll dem US-Elektroautobauer endgültig den Durchbruch bringen - und birgt doch manches Risiko.

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JackGerald 15.03.2019, 10:09
20. @ Nr. 11 Baustellenliebhaber

Einem 75kWh-Akku kann man z. B. 3 Stunden lang eine Leistung von durchschnittlich 25kW = 34PS entnehmen - das entsprciht z. B. der Leistung meiner alten YAMAHA XT500. Reicht das, um mit einem SUV 480km weit zu kommen? Der Wirkungsgrad des Motors und andere Verbraucher seinen hierbei mal vernachlässigt. Auch durch "bessere Information" lässt sich die Physik nicht überlisten.

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meinerlei 15.03.2019, 10:10
21. Letztlich zählen die Zahlen

Das Eigenkapital von Tesla entspricht ungefähr einem Quartalsgewinn bei VW. Tesla fehlen die finanziellen Ressourcen, um Kapazitäten aufzubauen und qualifiziertes Personal zu gewinnen, um noch rechtzeitig im Massenmarkt mitmischen zu können und so die Entwicklungskosten für neue Modelle wieder einzuspielen. Die etablierten Marken haben zudem das Wissen, die Erfahrung und einen sorgfältig gepflegten Mitarbeiterstamm, um qualitativ hochwertige Autos zu bauen. All dies fehlt Tesla und auch den anderen Neuen im Markt. Wenn es denen nicht bald gelingt, sich mit einem der Großen zu verbinden, sind sie in 3-4 Jahren pleite. Leider. Aber die Pioniere haben in dieser Welt oft das Nachsehen.

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christianu 15.03.2019, 10:14
22. Völlig verfehltes Konzept

Die Leistungsauslegung passt überhaupt nicht. Bei Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h fährt das Auto maximal eine halbe Stunde und steht dann nach 120 km mit leerer Batterie. Wer möchte das haben? Auch bei mäßigen Geschwindigkeiten dürfte der Verbrauch relativ hoch sein, weil viel Gewicht zu bewegen ist. Vielleicht mögen die Kunden SUVs, aber sie werden deren Nachteile schnell spüren. Sinnvolle Elektroautos sind für vier Personen dimensioniert, relativ leicht, in der Geschwindigkeit auf höchstens 150 km/h begrenzt, und sie kommen sicher 200 km weit. Für sehr viele Kunden reicht das auch und ist zudem bezahlbar. Die ständig vorgetragene Idee vom Elektroauto für die Langstrecke bei hoher Leistung ist mit vertretbarem Aufwand nicht zu realisieren.

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MatthiasPetersbach 15.03.2019, 10:19
23.

Zitat von zeichenkette
Wenn VW mit einem 20.000 Euro E-Auto in den Massenmarkt einsteigt, ist nicht Tesla platt, sondern VW. Denn für diesen Preis müsste VW bei jedem Auto noch satt Geld drauflegen anstatt welches damit zu verdienen und je mehr sie davon verkaufen, desto schneller sind sie pleite.
Nun ja, ein E-Auto ist per se billiger herzustellen als ein Verbrenner. Wohl für 10 000 + Akku.
Es ist ja nicht so, daß es der ANTRIEB ist, der Kosten verursacht und den Kaufpreis bestimmt. Sondern Ausstattung, Größe, Kompliziertheit und anderem, was schlicht nur durch die selbstgewählten Vorlieben der Autohersteller bestimmt wird.

Das alles ist eine Frage der INTERPRETATION der Aufgabe "Transport und Verkehr". Das geht auch anders. Oder ginge.

So wie die vorgestellte Kiste hier auch: 240 km/h, 4 sekunden auf 100 - BESSER kann man ja wohl nicht beurkunden, daß man keinen Plan hat, was Zukunft heißt und noch vollständig im altem Denken verwurzelt ist.

Ne luftige, überschaubare, klar gezeichnet e-Kiste auf Rädern mit viel Platz innen und wenig außen - sowas brauchen wir. In nem Leistungsbereich, der unseren Alltag abbildet und nicht die Rennstrecke und nicht die Poser-alle vor der Ampel.

Und die wäre für sehr überschaubares Geld herzustellen.

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neurobi 15.03.2019, 10:20
24. Getriebener

Tesla ist längst vom Antreiber zum Getrieben geworden.
Autos im Luxussegment mit Produktionsqualtät, für die sich die meisten Kleinwagenhersteller schämen würden, wie man lesen kann.

Für Tesla geht es längst ums reine Überleben.

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StefanXX 15.03.2019, 10:22
25. 17 Milliarden plus versus 1 Milliarde minus

Zitat von spon-facebook-10000420664
Man fragt sich wirklich wann die deutschen Premiumhersteller endlich aufwachen. Ob sie es noch schaffen bevor es zu spät ist. Alles was man dort bezüglich e-Autos hört, sieht immer noch nach Studien aus, während Tesla den Premiummarkt aufrollt (und mehrere Jahre Vorsprung hat).
VW macht 17 Milliarden plus pro Jahr, während Tesla 1 Milliarde minus macht. So verschlafen kann unsere Automobilindustrie ja dann wohl nicht sein oder? Und diese Verhältnisse werden auch noch mindestens einige Jahren so weitergehen. Und bis dahin macht VW weiter Jahr für Jahr satte Gewinne mit den Verbrennungsmotoren, während bei Tesla immer größere Milliardenverluste auflaufen. Das ist die Realität. Die Deutsche Automobilindustrie springt also genau im richtigen Moment auf den Zug auf. Wenn VW die 17 Milliarden Gewinn pro Jahr und noch mehr erst mal in die E-Mobilität steckt, ist der Vorsprung von Tesla ganz schnell dahin. Gut dass irgendwelche Ideologen hier nicht viel zu sagen haben, denn dann läge die Deutsche Automobilindustrie schneller am Boden als man glaubt.

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linux 15.03.2019, 10:23
26. Kleinwagen

ich würde mir eher einen Kleinwagen von Tesla wünschen, es benötigt mehr intelligente Kleinfahrzeuge für die Abermillionen an Pendler, welche sich immer noch jeden Morgen alleine in ihren 2 Tonnen SUV zwängen. BMW ist mit dem i3 eigentlich schon nahe dran, Tesla's reduzierter Ansatz beim Model 3 und Y würde gut zu einem solchen Konzept passen.

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tuscreen 15.03.2019, 10:24
27.

Ist das nicht das Modell, wo sich sich Tesla bislang nicht mal sicher ist, wo es produziert werden soll? Irgendwo in Fremont oder einer anderen abgelegten GM-Fertigungsstätte?

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Cugel 15.03.2019, 10:26
28. Times they´re changin

Zitat von maynard_k.
... und wer mal eine vielbesuchte Tankstelle mit mehreren Schlangen im Feierabendverkehr gesehen hat kann sich unschwer vorstellen wie so etwas bei massiv verlängerten Tankzeiten aussehen wird. M.M.n. wird das niemals massentauglich ...
Erstaunlich, wie hartnäckig sich dieses alte Denken hält.
Es gibt keine Feierabendtanker mehr, wenn das Auto während der Arbeit aufgeladen wird.
Elektromobilität braucht keine "Tankstellen", es muss kein explosiver Sprit in riesigen Erdtanks gelagert werden. Eine Ladesäule kann man (fast) überall hinstellen, vor das Ärztehaus, auf den Supermarktparkplatz, vor dem Landgasthof, auf Fähren... Und wenn sich das induktive Laden durchsetzt, wird man irgendwann gar nicht mehr daran denken, dass ein Auto überhaupt aufgeladen werden muss.

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Stäffelesrutscher 15.03.2019, 10:28
29.

Das Genialste an dem Auto ist die Namensgebung: Y - gesprochen »Why« - »Warum?«

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