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Preisvergleich im Nahverkehr: In diesen Städten fährt man günstig Bus und Bahn
Jens Büttner/ DPA

Der öffentliche Nahverkehr schont das Klima. In manchen Regionen müssen ÖPNV-Nutzer dafür tief in die Tasche greifen oder sich durch den Tarifdschungel kämpfen.

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tocht 02.12.2019, 10:59
1. Jetzt bitte nochmal...

... Preise der Tickets zu der Fläche in Verbindung setzen, die man damit erreichen kann. Dann sieht es etwas anderes aus für HH.

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syracusa 02.12.2019, 11:04
2. unzulängliche Datenerhebung

Beim Vergleich der Kosten für ÖPNV-Tickets fehlt eine IMO ganz wesentliche Datengrundlage: die mittlere Länge der Fahrstrecke. In Kassel liegen in der Innenstadt die Haltestellen oft nur gerade mal hundert Meter auseinander. Das 4 Haltestellen weit gültige Kurzstreckenticket ist dort weitgehend sinnfrei. Schon Eltern mit nur einem Kind fahren dort billiger mit dem Taxi zum Bahnhof als mit dem ÖPNV.

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antonwitt 02.12.2019, 11:10
3. Hamburg

Tja, und da wundert man sich immer noch, warum Hamburg zur Stauhauptstadt wird (nicht nur wegen der Dauerbaustellen und dem mangelnden Verkehrskonzept). Tarifdschungel beim HVV, Verspätungen bei S-Bahnen (eben Bahn und nicht bei der U-Bahn), Buslinien die auf Grund der Baustellen im Nichts enden.
Diese Stellung ist in Hamburg allerdings teuer erkauft..... (Ironie Ende)

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andlu 02.12.2019, 11:14
4.

Schon witzig, dass Köln mit einem der schlechtesten ÖPNV aller Großstädte gleichzeitig auch die mit teuersten Preise hat. Wobei es natürlich kein Geheimnis ist, dass dort etwas gewaltig schief läuft.

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rocketsquirrel 02.12.2019, 11:26
5. Macht Sinn...

...den Preis von Kleinststädten wie Schwerin und Potsdam mit Metropolen zu vergleichen. Nicht.
Man müsste also nicht nur die Fläche dem Preis gegenüberstellen, sondern auch den Grad dessen, wieviel ÖPNV bereit gestellt wird.
Dennoch denke ich, dass -obwohl der komplette ÖPNV ein Minusgeschäft ist- dass die Preise zu hoch sind.

Besonders deutlich wird dies, wenn man beispielsweise über die Grenzen eines Tarifgebietes hinaus pendelt und sich dann die Fahrt mit einem KFZ plötzlich erstaunlich rentabel erscheint. So kostet beispielsweise das Monatsticket für 30 min Regionalbahn von Haan (Rheinland) nach Köln HBF über 230 Euro im Monat...

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Sibylle1969 02.12.2019, 11:26
6.

Der Monatskartenpreis für Frankfurt stimmt nicht. Die Monatskarte kostet für Vollzahler ohne Ermäßigung derzeit 90,40 Euro und amortisiert sich erst nach 33 Fahrten bzw. 17 Arbeitstagen pro Monat. Als Jahreskarte kostet es pro Monat zwar nur 74 Euro, aber man muss ja berücksichtigen, dass man in der Regel 6 Wochen Urlaub hat. Billiger wird’s für Schüler, Senioren, Jobticket-Inhaber und wenn man nur stets nach 9 Uhr fährt.

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LuPy2 02.12.2019, 11:27
7. Ja, es stimmt,

die ÖPNV-Unternehmen oft sind in kommunaler Trägerschaft und bilden die Nachhut der Innovationsbereitschaft der Stadtväter/mütter, weil sie stets ein Zuschussgeschäft sind, wie Theater und Musikschule. Du musst schon einen grünen OB (Kuhn) und einen grünen Minischterpräsidenten (Krätsche) in der Landeshauptstadt haben, dass sich etwas bewegt beim ÖPNV. Dazu noch ein MEGA-Projekt der DB (S21) in dessen Kielwasser einiges für die Stuttgarter Strassenbahnen (SSB) 'rausspringt. Und wem das alles noch nicht schnell genug geht, der denke
an die "königlich-wuerttembergischen Straßenbahnen", denn die steckt noch immer in einigen Köpfen.

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gesell7890 02.12.2019, 11:27
8. In

Düsseldorf fährt man schön teuer. Wenn überhaupt. Die finale Erfindung des urbanen Nahverkehrs steht noch aus. Bis dahin muß der Bürger mit dem Abkassiert-Werden zufrieden sein.

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tafka2937981 02.12.2019, 11:28
9. Zustimmung zu #1 und #2

Wie schon korrekt angemerkt:

in HH kann man für 3,30 EUR z.B. von Großhansdorf nach Wedel fahren, das sind fast 50 Auto-Kilometer...
Und das Tarifsystem ist wesentlich verständlicher als in so mancher anderen Stadt.

Und by the way: wenn ihr euch für den ÖPNV einsetzen wollt, dann macht doch nicht so negative und vereinfachte Untersuchungen und Berichte.

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