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Rabatt-Schlacht: Autoabsatz in Europa bricht drastisch ein
REUTERS

Die Konjunkturkrise erfasst Deutschlands Vorzeigebranche: Die Autohersteller verkaufen europaweit weniger Fahrzeuge, vor allem in Spanien und Italien brechen die Absätze dramatisch ein. Die Verbraucher profitieren - sie werden mit kräftigen Rabatten geködert.

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hubertrudnick1 16.10.2012, 11:07
1. Absatzprobleme

Zitat von sysop
Die Konjunkturkrise erfasst Deutschlands Vorzeigebranche: Die Autohersteller verkaufen europaweit weniger Fahrzeuge, vor allem in Spanien und Italien brechen die Absätze dramatisch ein. Die Verbraucher profitieren - sie werden mit kräftigen Rabatten geködert.
Nach jedem Hoch folgt doch ein Tief und das in der gesamten Weltwirtschaft.
Wo nur alles auf Pump gekauft wird und wo man dann seine Kredite nicht mehr nachkommen kann, da bekommt dann jeder so sein Problem.
HR

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eisbaerchen 16.10.2012, 11:11
2. Anpassung der

Zitat von sysop
Die Konjunkturkrise erfasst Deutschlands Vorzeigebranche: Die Autohersteller verkaufen europaweit weniger Fahrzeuge, vor allem in Spanien und Italien brechen die Absätze dramatisch ein. Die Verbraucher profitieren - sie werden mit kräftigen Rabatten geködert.
Verkaufspreise an das real gesunkene Einkommen der breiten Masse, also Preiskorrektur nach unten, dann klappts auch wieder mit dem Neuwagenkauf...wobei natürlich immer noch die Bedarfsdeckung über die Abwrackprämie (zumindest in D) eine Rolle spielt.

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klarabella1 16.10.2012, 11:11
3. Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld...

Ich fahre (z. Zt. noch) ein 15 Jahre altes Auto, habe Angst vor dem nächsten TÜV-Termin in wenigen Wochen und Panik, falls das gute Stück keine Plakette mehr bekommt. Eine teure Reparatur wäre für mich eine Katastrophe, ein Neuwagen so realistisch wie eine Urlaubsreise zum Mars. Und ich bin sicher, es geht nicht mir alleine so. Der Einbruch in der Automobilbranche ist hausgemacht. Danke, Regierung!

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dweit 16.10.2012, 11:12
4. Wo bleibt die Abwrackprämie?

Irgendwann ist es mit dem Gesundstossen vorbei... C`est la vie...fehlt nur noch, dass jetzt jemand auf die dämliche Idee kommt die Automobilbranche zu stützen.

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ein-berliner 16.10.2012, 11:16
5. Blödsinn

Zitat von sysop
Die Konjunkturkrise erfasst Deutschlands Vorzeigebranche: Die Autohersteller verkaufen europaweit weniger Fahrzeuge, vor allem in Spanien und Italien brechen die Absätze dramatisch ein. Die Verbraucher profitieren - sie werden mit kräftigen Rabatten geködert.
Welcher Hersteller bietet denn die Rabatte?
Es sind, wenn überhaupt, die Autohändler. Die werden die überteuerten Vehikel nicht mehr los. Die sogenannten Rabatte sind die bisherigen Gewinne des Handels in Deutschland. Endlich werden die Boni für den Zwischenhandel kleiner.

Der Privatkäufer wurden bisher extrem über den Tisch gezogen, Dienstwagen und Flotten subventioniert.

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freiemeinungbo 16.10.2012, 11:19
6. 20% Rabatt

auf richtig viel Geld ist immer noch viel Geld. Das alleine wird den Absatz nicht beliebig ankurbeln. Wieviel Spielraum die in der Preisgestaltung haben sieht man bei den dt. Herstellern, die die Autos im Ausland für signifikant weniger Geld verschleudern.
Wie schon bei Pharma, Energie, etc. werden v.a. in Deutschland Premiumpreise verlangt.

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Master_of_Darkness 16.10.2012, 11:24
7. Genauer hinschauen!

Ja, der europäische Automarkt steckt in der Krise. Was aber in diesem Artikel mit keinem Wort erwähnt wird, ist die Tatsache, dass der September 2011 genau 22 Arbeitstage hatte, der September 2012 dagegen nur 20. Es gab also knapp 10% weniger Tage, an denen die Menschen ihr Auto hätten zulassen können.
Man muss als Journalist doch auf solche Effekte hinweisen. Denn wenn man diesen Arbeitstageffekt berücksichtigt, ist ein Minus von 10% bei den Neuzulassungen bei weitem nicht mehr so dramatisch. Aber dann müsste man ja eine ausgewogene Überschrift wählen.
Qualitätsjournalismus sieht anders aus.

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Zündkerze 16.10.2012, 11:25
8. Erstaunlich

Das der Einbruch erst jetzt kommt ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, aber ich denke auch hier wird viel an den Bilanzen gedreht solange es irgendwie geht - Sharedolder Value ist oberste Prioritaet. Schoen zu Beobachten wie die deutschen selbsternannten Premium Hersteller das noch relativ gut ,dank steuersubventionierter Geschäftswagen, abfangen können. VW hat da nur mit Audi einen Fuß in der Tür, Passat und Phaeton spielen da nur eine keline Rolle, Tja, jetzt schlägt die Lohndumpingpolitik und Arbeitslosigkeit angsam zu. Europas Autos kaufen nun mal keine Autos. Und darüber hinaus, warum sollte man sich heute ein neues altes Auto kaufen, wo niemand weiß wohin die Reise mit dem guten alten Otto/Diesel Motor geht.

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meisp 16.10.2012, 11:25
9. Wen wundert das denn?

Es zeigt doch nur, dass die Binnenmärkte langsam aber sicher wegen stendig sinkender Einkommen den Bach hinuntergehen. Die Verbraucher müssen sich schon genau fragen, wie sie den nächsten Wagen finanzieren können und ob eine Neuanschaffung überhaupt möglich und sinnvoll ist. Der Kühlschrank ist nun mal wichtiger als die Garage!

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