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Radel verpflichtet: Elektrisch zum Höhepunkt - nein danke!
Alloy / Getty Images

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ditor 23.04.2017, 11:25
10.

Die Touristengebiete werden mangels Schneesicherheit in Zukunft mehr Alternativen brauchen, da kommen die E-Bikes gelegen, braucht man doch schon bei leichten Steigungen enorm mehr Leistung um vorwärts zu kommen. Die Gegenden die keine Probleme mit Liftanlagen, Waldschneisen und Schneekanonen mit Speicherseen und kilometerlangen Leitungen haben werden auch Elektroradler fördern wenn es Geld bringt.
Wie sehr sich die Leute Berge "ehrlich" hochmühen wollen erkennt man am Verhältnis der Abfahrer zu Skiwanderern.
Artikel über E-Bikes haben oft seltsame Passagen: "habe ich mir einmal das E-Bike eines Nachbarn ausgeliehen. Es war erstaunlich, wie schnell und problemlos ich die hügelige Strecke in den nächsten Ort bewältigte." Ein Motor hilft mir bei beschwerlichen Arbeiten - erstaunliche Erkenntnis.

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olfnairolf 23.04.2017, 11:28
11.

Meiner Meinung nach haben Räder im Wald nichts zu suchen. Ob mit oder ohne E.

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mercel 23.04.2017, 11:29
12. Echt jetzt ?

Ich liebe es mit meinem E-Bike, bevorzugt an langen gleichmäßigen Steigungen, "traditionelle" MTB Fahrer in ihren bunten Outfits, mit einem breiten Lächeln im Gesicht, zu überholen. Ich kann ihren Schmerz und Ihre Wut spüren, und denke mir, was für ein gelungener Spaß. Der Autor gehört zu der Gruppe von Menschen, bei denen Bewegung und Sport immer mit Qual verbunden sein müssen. Für mich steht immer die Freude im Vordergrund.

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rasch63500 23.04.2017, 11:29
13. Aber nur so...

... kann ich gemeinsame Touren mit meiner Frau unternehmen. Sie mit, ich ohne Motor.

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Michael Lux 23.04.2017, 11:34
14.

Der Artikel ließt sich wie ein klarer Mangel an Toleranz. Noch ist das e-bike nicht in den Köpfen aller angekommen auch als Sportgerät. Ein e-Mountainbike nimmt die Spitzen aus der Belastung und verteilt sie auf eine wesentlich größere Strecke.
Und ob jemand per Seilbahn, Auto, eBike, MTB oder zu Fuß einen Berg hoch kommt ist doch wohl eine reine Frage seiner persönlichen Präferenz. Sich darüber lustig zu machen weil mein vermeidlich sportlicher ist, ist zumindest fragwürig.

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zivcoedge540 23.04.2017, 11:37
15.

Für mich ist bislang ein E-Bike auch nichts, aber jeder soll machen, was er will. Und E-Bikes haben sicherlich berechtigtere Einsatzmöglichkeiten, als sich ohne Training wie nen Profi vorzukommen.
In der Tat rollen immer mehr von diesen Möchtegernpedaleuren pseudosportlich rum und klemmen sich in Alditrikots bei einen in den Windschatten oder wollen einen abkochen...immer in der Hoffnung, dass man ihr 200 Watt Motordoping nicht erkennt. Bei denen bekomme ich ne Mischung aus Fremdschämattacke und Bock, gleich die Panigale zum "Vergleich" heranzunehmen.
Aber gut, wer´s braucht und nötig hat.

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kommentator911 23.04.2017, 11:38
16.

Dieser Beitrag zeigt wieder mal, dass der Autor nicht die geringste Ahnung vom Radfahren hat. Und schon gar nicht von Toleranz oder versteht was dahinter steckt. Er schreibt selbst, dass er in 2 h den Ventoux hochgefahren ist. Toll, er hat 2 Stunden "Spaß" gehabt und dann noch 20 min Abfahrt. Der E-Mountainbiker hat halt Kraft für 4 h Berge hochfahren, ist am Ende genauso platt, wie der ohne "E", hat aber doppelt so lange Spaß gehabt. Ganz abgesehen davon, dass auch Touren möglich werden, die sonst wegen der Länge oder Steilheit nicht machbar wären.

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guillermo_emmark 23.04.2017, 11:45
17.

Alles gut und sehr richtig, Herr Neukirch. Mir gehen schon E-Bikefahrer schwerstens auf den Nerv, die mich auf flachen Strecken mit einem Affenzahn überholen. Am Berg allerdings sieht es ein bisschen anders aus. Der erschliesst sich mir -radlerisch- eigentlich erst durch den Elektro-Schub. Und das, Herr Neukirch, wird Ihnen vermutlich ganz ähnlich gehen. Wenn Sie nämlich erst mal 65 sind...

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dichris 23.04.2017, 11:47
18. Die Geschwindigkeit ist kaum ein Argument....

...es braucht nur den richtigen Biker, der mit dem Mtb auch ohne Motor sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht. Ob sich Radfahrer und Wanderer vertragen, hängt wohl sehr von den Teilnehmern ab, es wird natürlich gleich nach irgendwelchen Verboten und Regeln geschrien, das muss wohl heute so sein. Aber lieber Herr Neukirch, ob es Leute gibt, die ein E-MTB benutzen, kann Ihnen doch vollkommen egal sein. Das geht Sie einfach nichts an, was andere machen. Schön, dass Sie den Berg hochstrampeln und Freude daran haben, ich halte es ebenso. Aber mir ist es vollkommen wurscht, ob mich dabei ein E-MTB Fahrer überholt. Jeder wie er will, solange er die anderen dabei in Ruhe lässt, oder gar auf deren Rücksichtnahme angewiesen ist. Nicht wahr? Soll ja ein freies Land sein.

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logorhoe 23.04.2017, 11:55
19.

Der wandernde Autor hat sich vermutlich schon dadurch den ganz ursprünglichen Naturfreuden entzogen, daß er Wanderschuhe mit fester Sohle und eine Funktionsjacke getragen hat. Möglicherweise war sogar Goretex im Spiel. Wie sehr mußte er dadurch auf die ursprüngliche Erfahrung des Durchnässens und Frierens sowie wunder Füße verzichten, die doch die Generationen vor uns so gerne ertragen haben. Welcher Verlust an Ursprünglichkeit! Hatte er darüber hinaus gar ein Mobiltelefon mit, nur für den Fall der Fälle? Dann hat er mutwillig die Chance vertan, bei einem Beinbruch die wahre Natur der Alpen kennenzulernen. Wie Ötzi sein Outfit wohl kommentiert hätte?

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