Forum: Auto
Radfahrstreifen : Enge für alle
Güven Purtul

In vielen Städten sollen sich Radler und Autofahrer die Straße teilen. Die Idee: Durch Markierungen wird jedem sein Platz zugewiesen. Doch die Umsetzung frustriert meist beide Seiten.

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harry_buttle 24.04.2017, 22:22
90. Tja, muss BUS oder LKW halt mal warten ...

Zitat von full_metal_bullet
Typisch Radfahrer. Wie kleine Kinder immer nur am meckern. Jetzt bekommen sie ihre blöden Streifen für umsonst; nein die passen nicht. die sollen sich hoch sein wie die Fußwege. Dann sollen diese Radfahrer auch endlich Steuern zahlen für Ihre bescheidenen Radwege. Wenn es halt eng wird zwischen einem Bus und dem Lkw dann muss man halt auch mal warten.
Dann sollen diese Radfahrer auch endlich Steuern zahlen für Ihre bescheidenen Radwege.

Tolle Idee, ich bin dabei!
Im Umkehrschluss bekommen alle Bürger ohne Rad und ohne KFZ Gelder (Steuern) erstattet, die nutzen die Fahrbahn ja nicht.
Höchsten zum Überqueren (zwangsläufig).

Um ganz gerecht zu sein bauen wir Mautstationen an den Ampeln und Überwegen,
so kann die Nutzung der Fahrbahn durch Fußgänger beim Überqueren derselben korrekt abgerechnet werden.

Könnte es sein, dass auch "Nicht-KFZ-Besitzer" Steuern zahlen für die Infrastruktur?

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Sibylle1969 24.04.2017, 22:24
91. @18 libertarian2012

Wie kommen Sie zu der Absicht, das Fahrrad sei im Stadtverkehr ungeeignet? Das Fahrrad ist in der Stadt meist das beste Verkehrsmittel. Das Auto ist im Stadtverkehr hingegen meist ziemlich ungeeignet. Vor allem bei Strecken unter 6 km.

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hle 24.04.2017, 22:31
92. Macht die Strassen dicht!

In Grossstaedten wuerde es sich lohnen, komplette Strassen zu schliessen und in Fahrradweg umzuwandeln. Lieferverkehr und Anwohner ja, aber nur mit Schrittgeschwindigkeit. Ist zwar radikal, aber nur so geht es. Berlin hat z.B. nur ein paar wenige Fahrradstrassem, aber diese werden stark genutzt. Das sollte man ausbauen: Ost-West bzw. Nord-Sued Tagente nur fuer Radfahrer. Die Autofahrer werden schon selber umsteigen, wenn (a) der Weg mit dem Auto merkilich laenger wird und (b) das Fahrradfahren richtige Vorteile bringt. Man sollte mit diesen Kompromissen aufhoeren, bei dem sich Radfahrer und Fussgaenger bzw. Radfahrer und Auto einen Weg teilen sollen.

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wolle0601 24.04.2017, 22:37
93. Lieber Travelflo,

danke für den Link auf den Tagesspiegel-Eintrag. Naja, wer konnte auch ahnen, dass eine von den Grünen beauftragte Studie zu dem Ergebnis kommt, dass Autofahren viel zu billig ist?

Ich nehme übrigens gerne auch Aufträge für ähnliche Studien an, die sich mit den duurch die Grünen selbst angerichteten volkswirtschaftliche Schäden befassen. Da kämen allein durch die sogenannte Energiewende schon ein paar hundert Milliarden Euro zusammen. Auch die psychischen Folgeschäden von grüner Angstmache speziell im Bereich Ernährung und allgemein im Sektor Lebensfreude dürften enorm sein.

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harry_buttle 24.04.2017, 22:38
94. Fahrbahn für Autos

Zitat von Stäffelesrutscher
»Die Streifen verlaufen auf der Fahrbahn für Autos« Lieber SPON-Autor, dieser Satz verkörpert schon mal das ganze Elend in den Köpfen vieler Politiker, Behördenmenschen, Autofahrer und Journalisten. Die Fahrbahn ist für alle Fahrzeuge da, auch für Fahrräder. Deswegen heißt sie Fahrbahn - und nicht Autobahn.
Danke!
Ist mir beim lesen des Artikels gar nicht aufgefallen.
Soviel zum Elend im Kopfe auch von Radfahrern.
Irgendwie genauso konditioniert ...

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noch_ein_forenposter 24.04.2017, 22:39
95. Bauliche Trennung?

OK, das muss man dann aber richtig machen. Das muss dann auch bedeuten, dass der Radweg vom Parkraum getrennt ist. Ein Radweg rechts von parallelen Parkplätzen ist nicht ungefährlich, weil z.B. Beifahrer das Problem haben, dass ihr Seitenspiegel nicht auf sie, sondern auf den Fahrer eingestellt sind und sie daher schwer erkennen können, ob ein Radfahrer von hinten kommt. Da finde ich die Schutzstreifen auf der Fahrbahn - so sie breit genug sind - wesentlich besser.

Meine Erfahrung - sowohl als Rad- als auch als Autofahrer - ist, dass das Miteinander mit gegenseitiger Rücksichtnahme normalerweise problemlos funktioniert. Beharren auf echten oder eingebildeten Rechten macht es nur schwieriger. Das gilt für alle Verkehrsteilnehmer.

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pebcak 24.04.2017, 22:40
96. Hochbordradwege?

Wer auch immer diesen Mist geschrieben hat. Hochboardradwege deutscher Bauart sind nicht sicher befahrbar, schon weil kein Fussgänger bemerkt, wann er den Radweg betritt, Beifahrer weniger auf den Verkehr rechts neben ihnen achten und man von Rechtsabbiegern nicht gesehen wird.

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cm1 24.04.2017, 22:55
97. Pro Radschutzstreifen

Ich fühle mich sicherer mit als ohne Streifen. Sie fehlen leider auf vielen Straßen in Berlin immer noch. Fahrräder gehören nach deutschem Recht grundsätzlich auf die Straße, nur ausnahmsweise darf ein Zeichen Radfahrer auf einen Radweg verbannen. Viele Gehwege sind außerdem zu schmal für Radwege, zumal diese mindestens 2,5 m breit sein sollten, um gefahrloses Überhoĺen zu ermöglichen.

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fantin-latour 24.04.2017, 22:57
98.

Ich musste lachen, als ich las, "jederzeit könne sich eine Tür öffnen. Ein mulmiges Gefühl". Der Herr sollte mal auf einem Gehweg, neben dem ein nicht durch Hindernisse abgetrennter Radweg verläuft, ein paar Meter gehen. Da ist das mulmige Gefühl ein Dauerzustand. Jederzeit kann ein hirnverbrannter Raser im Kampf um eine neue Rekordzeit auf dem Weg zur Arbeit einem ins Kreuz fahren, oder dem Hund aufs Kreuz.

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Kupferlegierung 25.04.2017, 23:00
99. keine Vermischung

Radfahrstreifen ausschließlich für Radfahrer sind die einzig richtige Lösung, baulich abgetrennt von Autos und Fußgängern. Dass dafür kein Platz sei, ist eine Schutzbehauptung derer, die weder dem fließenden noch dem ruhenden Autoverkehr einen cm wegnehmen wollen. Schauen Sie sich an, wie viel Platz für Parkraum drauf geht. In Deutschland fehlt der Mut bzw die Autolobby ist so mächtig, dass man an das goldene Kalb Auto nicht dran will.

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