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Radweg in Meerssen: Wo Autos sich verdünnisieren sollen
ROB ENGELAAR/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Eine niederländische Kleinstadt wollte mehr Platz für Radfahrer schaffen - und schrumpfte die Fahrspur für Autos auf einen halben Meter. Im Alltag wird es trotzdem selten zu Problemen kommen.

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7eggert 21.07.2018, 11:31
30.

Zitat von Stäffelesrutscher
Ach ja: Das ist jetzt die wahrscheinlich weltweit einzige Stelle, an der die »Autofahrspur« schmaler ist als ein Auto. Möchte SPON mal Fotos all der Stellen veröffentlichen, an denen »Radwege« schmaler sind als ein Fahrrad? Das dürfte in die Millionen gehen.
Das wäre die Deutschlandkarte, wenn man die Bewegungs- und Sicherheitsräume einrechnet. Bei normaler Lenkerbreite plus Ellenbogen kommt man je nach Bauform auf 80 cm, dazu auf jeder Seite 30 cm Bewegungs- und Sicherheitsraum, zusammen 120 cm. 50 cm des Geweges sind also regelmäßig von jedem normalen Radfahrer mitzubenutzen - in Kurven meist der volle Gehweg und der Grünstreifen dazu.

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mantrid 21.07.2018, 11:32
31. Geförderte Immobilität

Wenn die Straße schon so eng ist, warum opfert man nicht zuerst den Parkstreifen? Eine Straße sollte in erster Linie der Mobilität dienen, also für Fußgänger, Radfahrer und Autos. In dem gezeigten Beispiel wird ein großer Teil der Straße als Parkraum genutzt. Das ist keine intelligente Lösung.

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Helmut869 21.07.2018, 16:32
32.

Zu was braucht man Müllwagen, Packetdienste, Möbeltransporter, Handwerker und 10.000 andere Sachen, wenn man eh alles mit dem schicken coolen Fahrrad erledigen kann. Das Bild oben sollte nochmal gemacht werden, wenn der Himmel aus Eimern schüttet. Ich fahr ja auch gern mal mit dem Rad, aber den gesamten Individualverkehr aufs Rad zu stemmen, ist naiv und einfach nur blöd. Mag ja sein, das funktioniert in den hypen Städten, wo alle nicht arbeiten müssen, weil sie irgendwas-mit-Medien machen und morgens um halb 12 mit der "Arbeit" beginnen dürfen, weil ja alles sooo flexibel sein kann.

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chense90 22.07.2018, 01:47
33. Als begeisterter Radler ...

... muss ich diesen Schwachsinn einfach ärgerlich finden. Noch ärgerlicher finde ich aber die Kommentare vieler Foristen hier. Ich fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit und auch sonst mache ich gerne Touren - das Problem sind weniger die Autofahrer, denn die habens scheinbar gelernt. Das Problem sind die Unmengen an Kamikazeradlern die über Gehwege und Zebrastreifen brettern als gäbe es kein morgen. Die die dann auch natürlich in Multifunktionsrennkleidung und mit Rennrad oder E-Bike bevorzugt in grösseren Gruppen den Ärger aller anderen Verkehrsteilnehmer auf sich ziehen, weil es mitten auf der Strasse so schön ist. Oder auch die die auf Radwegen bevorzug ohne Klingel von hinten daherschiessen und sich aufregen, dass man ihnen als normaler Radfahrer keinen Platz macht. Da sind dann aber die die Fussgänger regelmässig fast über den Haufen fahren und jene für die Ampeln und sonstige Verkehrsregeln unnützes Gewäsch sind noch garnicht eingerechnet.

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7eggert 22.07.2018, 21:15
34.

Zitat von chense90
... muss ich diesen Schwachsinn einfach ärgerlich finden. Noch ärgerlicher finde ich aber die Kommentare vieler Foristen hier. Ich fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit und auch sonst mache ich gerne Touren - das Problem sind weniger die Autofahrer, denn die habens scheinbar gelernt. Das Problem sind die Unmengen an Kamikazeradlern die über Gehwege und Zebrastreifen brettern als gäbe es kein morgen. Die die dann auch natürlich in Multifunktionsrennkleidung und mit Rennrad oder E-Bike bevorzugt in grösseren Gruppen den Ärger aller anderen Verkehrsteilnehmer auf sich ziehen, weil es mitten auf der Strasse so schön ist. Oder auch die die auf Radwegen bevorzug ohne Klingel von hinten daherschiessen und sich aufregen, dass man ihnen als normaler Radfahrer keinen Platz macht. Da sind dann aber die die Fussgänger regelmässig fast über den Haufen fahren und jene für die Ampeln und sonstige Verkehrsregeln unnützes Gewäsch sind noch garnicht eingerechnet.
Wie kann es denn sein, daß es für Sie oder für Fußgänger ein Problem sein kann, daß ein Radfahrer schnell einen Radweg benutzt? Der soll doch nicht nur zum Befahren geeignet sein, sondern laut Vorschrift sicherer, als die Fahrbahn!

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chense90 22.07.2018, 22:03
35. Problem schnelle Radfahrer?

Das Problem ist nicht das schnelle Fahren - Das Problem ist die mangelnde Rücksicht auf andere Radfahrer und weitere Verkehrsteilnehmer ;)
Autofahrer kriegen ja auch eine auf den Deckel, wenn sie drängeln und nötigen - Bei Radlern ist das komischerweise nicht so

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7eggert 23.07.2018, 19:15
36.

Zitat von chense90
Das Problem ist nicht das schnelle Fahren - Das Problem ist die mangelnde Rücksicht auf andere Radfahrer und weitere Verkehrsteilnehmer ;) Autofahrer kriegen ja auch eine auf den Deckel, wenn sie drängeln und nötigen - Bei Radlern ist das komischerweise nicht so
Noch mal die Frage: Es soll doch auf einem sicheren Radweg kein Problem sein, ohne zu klingeln zu überholen, oder? Schließlich ist der doch genau wie die Fahrbahn oder besser zum befahren geeignet!!!

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c.PAF 25.07.2018, 10:11
37.

Zitat von blödbacke
Was man noch machen könnte: Trotz der Fahrradwege haben die Autos in der Straße immer noch sehr viel Plazt - die Parkplätze darf man doch nicht einfach vergessen! Darum: 1. Mehr Einbahnstraßen einrichten 2. Parkplätze zurückbauen
zu 1: damit Radler mehr Möglichkeiten haben, verbotswidrig durch Einbahnstraßen zu ömmeln?
zu 2: Warum? Ein PKW der geparkt ist, fährt nicht. ;-)

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GoJoerg 27.07.2018, 09:56
38. Herrlich!

Während normalerweise zunächst die Fahrstreifen der Autos mit höchster Priorität festgelegt werden und sich die schwächsten Verkehrsteilnehmer außen auf dem restlichen Raum drängeln, läuft es hier mal anders herum: Restflächen für die Kraftfahrzeuge. Hier wird kein Radfahrer mehr weggehupt, hier wird dem wildesten Autofahrer klar, vorsichtig zu sein. Eine neue Hierarchie und richtige Perspektive.

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trulala 09.08.2018, 08:07
39. Fake

Das Foto ist Fake. Das einzige was richtig ist, dass die Fahrradwege an beiden Seiten mehr Platz beanspruchen, als der Rest er Strasse in der Mitte. Und da wir hier über die Niederland, mit ihrer vorbildlichen Fahrradinfrastruktur reden, ist das dort auch normal und nicht einmalig.

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