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Radwege im Winter: Deutschland sucht den Supersplit
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Blähton, Traubenkerne, Ameisensäure: An der Technischen Universität Dresden suchen Forscher nach einem alternativen Streumittel für Radwege. Die aussichtsreichsten Kandidaten werden in Hamburg getestet.

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hd1 03.12.2019, 12:23
1. Spikes

geht doch einfacher: Spikes-Reifen
Ich wechsle im Winter meine Räder mit den Rädern mit Spikesreifen aus.
(Nicht das ganze Rad, sondern nur die Laufräder)
Problem gelöst.

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anders_denker 03.12.2019, 12:26
2. Ironie in Hamburg

Auf dem eigenen Grund darf man Salz verwenden, nicht aber auf dem Gehweg, den man räumen muss. Die Straße daneben darf und wird hingegen gesalzen.

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g_bec 03.12.2019, 12:32
3. Drauf gepfiffen.

Drauf gepfiffen.
Radwege zB durch die städtischen Flussauen werden zumindest bei uns weder gestreut noch geräumt, die auf den Gehwegen aufgepinselten Radwege dito.
Abhilfe: Ein zusätzliches Vorder- und Hinterrad mit Schnellspanner und "Schwalbe Marathon Winter Plus"-Bereifung. Da fährt man sogar auf Blitzeis wie auf Schienen. Und jedem Autofahrer davon;-)

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siebenachtneun 03.12.2019, 12:36
4.

Wie lang wartet man in Hamburg auf Schnee?
Wäre eine Stadt mit mehr Schnee nicht besser gewesen?

Mit Split gestreute Radwege sind für mich als Radfahrer am besten, aber mich nervt dann auch der Split, wenn der Schnee weg ist. Ich bin gespannt, ob etwas gefunden wird, was effektiv und günstig ist.

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benmartin70 03.12.2019, 12:39
5.

Wenn es einfach nur geschneit hat, am liebsten gar nichts machen.
Auf Schnee kann man wunderbar fahren.
Die Lage wird erst schwieriger wenn es taut und über Nacht anzieht.

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Stäffelesrutscher 03.12.2019, 12:51
6. Ab auf die Fahrbahn!

Erstens verwendet der Artikel falsches Vokabular. Überall dort, wo »Straße« steht, muss es »Fahrbahn« heißen, denn Gehwege und Radwege sind auch Teil der Straße.
Zweitens ist der Irrsinn in Hamburg, dass ich als Anlieger zwar verpflichtet bin, den Gehweg zu räumen, nicht aber den angrenzenden Radweg - steht so in § 31 Wegegesetz:
»Die Anliegerinnen und Anlieger sind verpflichtet, die Anlagen nach § 30 Absatz 1 mit Ausnahme der ausschließlich dem Fahrradverkehr dienenden Flächen und der in § 29 Absatz 4 aufgeführten Wegestrecken von Eis und Schnee in der für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite, mindestens aber einen 1 m breiten Streifen zu reinigen.«
Drittens schippen manche Anlieger und viele der beauftragten Firmen den Schnee vom Gehweg auf den Radweg.
Viertens könnte man sich ja mal anschauen, wie es anderswo läuft: Da werden als allererstes die Radwege gereinigt, und danach erst die Fahrbahnen.
Aber vor allem sollte man einfach sagen: Fahrräder ab auf die Fahrbahn. Dann sind die Probleme gelöst.

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g_bec 03.12.2019, 13:17
7. Überspitzt also.

Zitat von Sandbänker
Radwege überdachen. beheizen und durch seitlicher Verglasung gegen Wind schützen oder den Winter abschaffen.
Klasse Idee, das mit den beheizten, windgeschützten Radwegen;-) Und an Letzterem arbeiten wir ja auch schon ganz kräftig. Zumindest die Autofahrer. Insofern scheint "Radwege nicht räumen" das beste Programm zur Abschaffung des Winters;-)

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karlo1952 03.12.2019, 13:19
8. Die Frage ist doch

auch, wie viele fahren denn bei Eis und Schnee überhaupt noch mit dem Fahrrad. Vielleichtnist der Aufwand für die paar Verrückten auch viel zu hoch,Mund man würde besser nichts machen, bis die Fahrbahnen von allein wieder frei sind.

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freigeistiger 03.12.2019, 13:22
9. Fußgänger- und Radfahrerdiskriminierung

Fußgänger und Radfahrer werden wieder durch die Medien herabgesetzt und diskriminiert. Fußgänger und Radfahrer sind fließender Straßenverkehr, und Gehweg und Radweg sind Straße. Sie sind eigene Rechtspersönlichkeiten mit eigenen Rechten im Straßenverkehr. Journalisten und Journalistinnen müssen sich sprachlich und inhaltlich richtig ausdrücken. Das gehört zum guten Journalismus. Wo die Fahrzeuge fahren ist die Fahrbahn, §2(1)1 StVO. Wenn Journalisten/innen Fahrbahn meinen, dann müssen sie Fahrbahn schreiben. Sich richtig und zutreffend ausdrücken ist Zeichen von Bildung und Intelligenz, und guter Journalismus.

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