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Range Rover Plug-in-Hybrid: Neues Steckerpferd
Land Rover

Mit dem Range Rover Plug-in-Hybrid beginnt nun auch bei Land Rover das Elektro-Zeitalter. An Luxus mangelt es dem SUV nicht, dafür an Stehvermögen. Das beweist der Koloss nur an der Steckdose.

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rallerollo 29.01.2018, 09:17
20. nunja

Die hybriden Zusatz-Pferdestärken dienen doch nur zum noch schnelleren Ampelstart. Nie im Leben soll damit Treibstoff eingespart werden. Noch größer, noch höher, noch schneller, noch gewaltiger.

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jupp78 29.01.2018, 09:19
21.

Zitat von mitniveau883
Es ist Zeit, neben den gut ausschauenden Verbrauchszahlen, nicht nur Akkugrösse sondern auch die maximal Laderate des verbauten Akkuladegerätes in den technischen Daten zu nennen. Die Schnellladefähigkeit gehört bei Plugin Hybriden, wie bei reinen PEVs, meiner Meinung nach, zur Hauptkompetenz eines (auch) elektrisch angetriebenen Fahrzeugs, bei Langstrecke sowieso.
Bei reinen E-Autos bin ich da bei Ihnen. Da braucht es unbedingt eine Schnellladefähigkeit, aber bei Plugin Hybriden ... wofür?
Die paar mal im Jahr, die man das gebrauchen kann um 5km mehr elektrisch zu fahren ... Mein Gott, dann läuft der Verbrenner eben 30km mehr im Jahr. Das macht den Kohl nicht fett. Viel wichtiger ist der Nutzer und sein Profil. So ein Fahrzeug macht dann Sinn, wenn tagtäglich um die 30km abgerissen werden und das eben voll elektrisch. Im Ausnahmefall darf dann eben der Verbrenner ran.

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jasper366 29.01.2018, 09:21
22.

Zitat von nic
Ein PKW mit 2,5 Tonnen Gewicht.
Eins Tesla X P100D wiegt auch so viel, ein Tesla S P100 ist mit etwas über 2200 kg auch nicht viel leichter.

Wenn sich die Elektrofahrzeuge durchsetzen, werden die künftigen Fahrzeuggewichte auf jeden Fall nicht extrem sinken sondern eher noch steigen wenn es nicht einen Durchbruch in der Speichertechnik gibt (gleiche Leistung bei halbem Gewicht oder änliches).

Mir würden die 30 km elektrische Reichweite für locker 85 - 90% (Anzahl) aller meiner Fahrten ausreichen. Da kommen seltenst mehr als 30 km Hin und Zurück zustande.

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barlog 29.01.2018, 09:44
23.

Zitat von torkolino
so ein riesiger gelb-roter Notaus Schalter in der Mittelkonsole ?!
Genau das habe ich mich beim Betrachten von Bild 4 auch gefragt.
Auch würde ich gern wissen, wie hoch die Hochspannungen am "Hochvoltkabel" (Bild 11) sind, das vermutlich eher hohe Ströme weiterleiten muss.

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migratist 29.01.2018, 09:54
24. Sie vergessen eins....

Zitat von DerBlicker
Natürlich sind die 50 km elektrische Reichweite von Bedeutung, nämlich in der Stadt. Wer den Wagen vornehmlich in der Stadt nutzt, und viele SUV Muttis tun das nun mal, der kann dort rein elektrisch fahren. Selbst Berlin ist nicht so groß, als dass dort nicht 50 km Reichweite genügen würden.
laut des Tests sind es aber eben nur 30 km!!!
Aber grundsätzlich ist die Plug-In Technologie doch keinesfalls zukunftsträchtig. Man muss bedenken, dass für die Produktion der Akkus etwa so viel CO2 emmitiert wird wie ein durchschnittlicher Diesel PKW auf 80.000 km "rausbläst" Ausserdem werden für die Produktion hochgiftiges Lithium und "seltene Erden" von denen es weniger gibt als Erdöl!! Und schliesslich - der Strom kommt ja glücklicherweise aus der Steckdose und produziert keine Abgase!! Das Argument der "Umweltverbesserer" hierzu ist ja immer, dass die Kraftwerke ausserhalb der Städte stehen - gut also die Abgase werden nicht "in der Stadt" produziert - aber sie werwden produziert! Und da Sie sich gerade auf Berlin beziehen. Durch die besondere Insellage von West-Berlin zwischen 1961 und 1989 befinden sich vier Kraftwerke hier in der Stadt!!
Für mich besteht die vorübergehende Lösung in Gasantrieben (vornehmlich CNG) und auf lange Sicht erstmal (bis etwas "besseres" gefunden wurde) im Wasserstoff!! Mal sehen, wann die Hersteller auf diese Züge aufspringen!!

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Hank-the-Voice 29.01.2018, 10:10
25. 2,5 Tonnen Auto für 80 Kilo Mensch

2,5 Tonnen Auto für 80 Kilo Mensch..... da stimmt das Verhältnis einfach nicht, egal ob mit Benzin oder Strom angetrieben wird.

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Fletsch 29.01.2018, 10:12
26. Plug-in Hybrids

Ich fahre seit 2 Jahren einen Plug-In SUV. Es ist super, in der Stadt fahre ich fast nur elektrisch, da ich im Buero und vor der Haustuer eine Lademoeglichkeit habe. Die Stromkosten sind pro Kilometer ca 30% geringer als wenn ich Benzin tanken wuerde, ich mache keinen Krach und ich verpesste unser Wohnviertel nicht mit Abgasen. Allerdings ist die Reichweite, wie beim Land Rover, auch nur ca 30km, was ein Tick zu wenig ist; 50 km sollten es schon sein, vor allem im Winter. Da sollten die Hersteller noch etwas an den Batterien arbeiten.

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DerBlicker 29.01.2018, 10:14
27. ganz anderer Hintergrund

Zitat von rallerollo
Die hybriden Zusatz-Pferdestärken dienen doch nur zum noch schnelleren Ampelstart. Nie im Leben soll damit Treibstoff eingespart werden. Noch größer, noch höher, noch schneller, noch gewaltiger.
In China wird inzwischen die Zulassung von Autos ohne E-Antrieb beschränkt. Plug-In Hybride mit einer Reichweite von über 50 km und E-Autos sind von diesen Beschränkungen ausgenommen. Dasselbe in London und in anderen Metropolen weltweit. Die Plug-In Hybride sind eben genau auf solche Märkte zugeschnitten. Elektrisch Fahren in der Stadt macht daher Sinn, außerhalb der Stadt kommt dann der Verbrenner zum Einsatz, wobei gerade in einem großen SUV wie dem Range Rover ein Diesel viel besser wäre, so wie im Audi Q7 Diesel etron, Plug-in Hybrid mit Diesel ist bei großen Autos das Optimum.

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brotherandrew 29.01.2018, 10:16
28. Die ...

... meisten Foristen sind sich der Eigenschaften von Hybridfahrzeugen nicht bewusst:

Wenn die Fahrzeuge intelligent gesteuert wind, hilft der Hybrid sehr wirksam beim Spritsparen; z.B. beim Segeln und durch Rekuperation. Die meisten Tagesstrecken, die tatsächlich gefahren werden, können rein elektrisch zurückgelegt werden.

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Teile1977 29.01.2018, 10:31
29. Zulässig

Zitat von schlauchschelle
Gerade solche SUV sind, aus meiner Sicht, reine Alibi-Modelle, Motto: Hm, wir brauchen ein E-Mobil, was machen wir? Edel muss es sein, Dampf haben, 250 rennen. Mit der reinen E-Technik, geht nicht, was tun? Jaaa, die Lösung: Wir setzen einer Luxus-Edelkalesche als Alibi ein E-Motörchen mit Akku rein, drücken so den CO2 Ausstoß auf dem Papier, kassieren Förderung und den ganzen anderen Schmonz, und die Edelkunden, haben das E auf dem Kennzeichen und werden vom Staat gefördert. Ja, Klasse, genau so machen wir's. Das denken sich auch andere Hersteller......
Na und???
Wenn es zulässig ist? Wem wird etwas geschadet? Der Käufer bezahlt eine Menge Mehrwertsteuer beim Kauf, und noch mehr Steuer beim Tanken.
Und die Verbrauchsvorschriften können umgangen werden, die wurden onehin nur eingeführt um den deutschen Herstellern zu schaden.

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