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Ranking des VCD : Das sind die umweltfreundlichsten Autos
Lexus

VW und Toyota streiten seit Jahren um den Titel des umweltfreundlichsten Autos. Die renommierte Liste des ökologisch orientierten Verkehrsclubs Deutschland (VCD) kürt nun den diesjährigen Sieger - ein Elektroauto ist es nicht geworden.

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alex300 13.08.2014, 09:56
1. R1234yf OMG!

Zitat:
Kompaktwagen Peugeot 308 1.6 Blue HDI mit einem Dieselmotor, der die Euro-6-Abgasnorm erfüllt, 7,90 Punkte. Vom Kauf des letztgenannten Modells allerdings rät der VCD ab, weil das Auto das neue Kältemittel für Klimaanlagen R1234yf enthält. Die Substanz ist zwar weitaus klimafreundlicher als das bislang übliche Kältemittel und entspricht der aktuellen EU-Gesetzgebung, setzt aber im Brandfall lebensgefährliche Flusssäure frei.
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Aus Wiki:

Flusssäure ist ein starkes Kontaktgift. Ihre Gefährlichkeit wird dadurch erhöht, dass sie wegen ihrer hohen Lipidlöslichkeit von der Haut sofort resorbiert wird. Dadurch ist eine Verätzung tieferer Gewebeschichten und sogar der Knochen möglich, ohne dass die Haut äußerlich sichtbar verletzt ist. Durch sofortiges Unterspritzen des kontaminierten Gewebes mit Calciumgluconat-Lösung kann einem tieferen Eindringen entgegengewirkt werden.
Eine handtellergroße Verätzung durch 40-%-ige Flusssäure ist in aller Regel durch resorptive Giftwirkung tödlich. Besonders tückisch ist, dass ein warnender Schmerz oft erst mit einer Verzögerung von mehreren Stunden auftritt. Schmerzstillende Mittel, selbst Betäubungsmittel wie Morphin und Fentanyl, sind hierbei fast wirkungslos. Im schlimmsten Fall muss die Gliedmaße oder ein großer Teil davon aufgrund der tödlichen Wirkung von Flusssäure amputiert werden.
Neben der ätzenden Wirkung trägt zur Gefährlichkeit von Flusssäure bei, dass die Fluoridionen den Calcium- und Magnesiumstoffwechsel blockieren und wichtige Enzyme hemmen. Dies führt zu akut bedrohlichen Stoffwechselstörungen, die unter multiplem Organversagen tödlich verlaufen können.[8] Flusssäure schädigt auch das Nervensystem.

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thayo 13.08.2014, 10:17
2. Witzig wie dieser co2 schwachsinn immer noch geglaubt und verbreitet wird...

Die Erd-Atmosphäre enthält derzeit nur 0,038 % (Null Komma Null Drei Acht Prozent) Kohlendioxid (CO2); das heißt, weniger als vier von 10.000 Atmosphären-Molekülen sind CO2. Davon sind lediglich ca. 4 % (vier Prozent) künstlichen Ursprungs, nämlich 0,00152 % (Null Komma Null Null Eins Fünf Zwei Prozent). Von diesen 4 % werden 3,1 % (Drei Komma Eins Prozent) von der „BRD“ emittiert, das sind total 0,00004712 % (Null Komma Null Null Null Null Vier Sieben Eins Zwei Prozent). Die erzwungene unsinnige Reduzierung dieses lächerlichen Anteils kostet den arbeitenden deutschen Steuerzahler 50.000.000.000 (fünfzig Milliarden) Euro!

Dann also auf! Neues Auto kaufen! Haus renovieren! Damit die Leute, die diesen Unsinn in die Welt gesetzt haben, noch mehr Kohlen machen.

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chilip 13.08.2014, 10:26
3. Euphemismus

Ich weiss, es hat sich inzwischen im Sprachgebrauch so eingebuergert, aber es gibt keine "umweltfreundlichen" Autos. Und daher bestimmt auch keine "umweltfreundlichsten". Ein netter, marktwirtschaftlich getoenter Euphemismus. Korrekterweise sollte es heissen: "weniger umweltschaedlich".

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kenterziege 13.08.2014, 10:27
4. Bitte kein Ranking mehr!

Zitat von sysop
VW und Toyota streiten seit Jahren um den Titel des umweltfreundlichsten Autos. Die renommierte Liste des ökologisch orientierten Verkehrsclubs Deutschland (VCD) kürt nun den diesjährigen Sieger - ein Elektroauto ist es nicht geworden.
Mit dem Ranking setzt sich nur dieser ominöse VCD in Szene. Das ist der Club, der befissene Renter in die Autohäuser schickt, um zu prüfen, ob an jedem ausgestellten Fahrzeug die CO2-Angabe in vertretbar großen Lettern angegeben ist. Dann schleichen die sich wieder heimlich davon und generieren eine zahlungsbewehrte Abmahnung. Tolles Geschäftsmodell unter dem Label "Umwelt"!

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Dr.Fuzzi 13.08.2014, 10:28
5. Och Joh!

Das sind inzwischen pure Marketing-Gag's, leider von den erstellenden Sesselpuper scheinbar ernst gemeint, ohne jeden Sinn und Tiefgang. So wird insbesondere bei den Hybrid-Autos, die Problematik der Batterien in Bezug auf Herstellung, Haltbarkeit und Entsorgung, völlig außer Acht gelassen.

Abgesehen davon, wage ich zu bezweifeln, das diese Fahrzeuge 300.000 km oder 20 Jahre ohne größere Instandsetzungsarbeiten durchhalten werden. Wobei Instandsetzung heute eher mit Teiletauschen gleichzusetzen ist.

Da wird es mit der Umweltfreundlichkeit im erst später möglichen realen Vergleich der Haltbarkeit zu heute 20 Jahre älteren Fahrzeugen schon sehr eng und äußert fragwürdig!

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nick115 13.08.2014, 10:34
6. Frage

Warum hat der Studienmacher nicht die "Umweltkosten" der gesamten Produktion (inklusive fachgerechter Demontage) als Anhaltspunkt genommen? Gerade bei Hybridautos wird bei der Produktion der Akkueinheiten soviel CO2 produziert (zu den anderen chemischen Abfällen), die kann ich mit einem V8 Benziner und 2 Tonnen Leergewicht nicht raushauen....nur vom Verbrauch auszugehen ist aus der ganzheitlichen Sicht, die die Umwelt eigentlich benötigt doch arg kurz gedacht oder?

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MtSchiara 13.08.2014, 10:40
7. keine wissenschaftliche, sondern politische Entscheidung

Zitat von Artikel
Die für die Rangfolge der Autos wesentliche Punktzahl wird mit Hilfe der offiziellen Daten der Fahrzeughersteller und mit den auch für die Kfz-Steuer maßgeblichen Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes berechnet. In die Gesamtnote fließen folgende Parameter ein: der CO2-Ausstoß (zu 60 Prozent), die Lärmemissionen (20 Prozent), sowie der Ausstoß von Feinstaub und Stickoxiden (20 Prozent).
Die Entscheidung des VCD ist keine wissenschaftliche, sondern eine politische Entscheidung. Denn der VCD hat das CO2 zum maßgeblichen Parameter gemacht, und unterstützt damit den bundespolitischen Standpunkt, das Stoffwechselprodukt CO2 sei das größte Umweltgift schlechthin.

Aber welche wissenschaftliche Daten lassen überhaupt plausibel erscheinen, daß das Stoffwechselprodukt und atmosphäriscghe Spurengas CO2 überhaupt umweltgefährlich ist? Und auch beim Thema Feinstaub unterstützt der VCD Bundespolitik ohne wissenschaftliches Fundament. Moderne Benzin-Direkteinspritzer produzieren zum Beispiel wesentlich mehr Feinstaubpartikel als moderne Diesel-Fahrzeuge. Und auch dazu, wie schädlich welcher Feinstaubpartikel tatsächlich für die Umwelt (oder für die Gesundheit) ist, gibt es kaum wissenschaftliche Kenntnisse. Die Entscheidung darüber, welches Fahrzeug welche Feinstaubplakette erhält, wurde zwischen Politik und Wirtschaft in einem Kuhhandel ausgekungelt, um Brüssel Aktivität vorzugaukeln. Mit Wissenschaft oder Umwelt hatte das wenig zu tun.

Der VCD hätte hier mehr Eigenständigkeit zeigen und eigenständige wissenschaftliche Recherche und Bewertung durchführen können, anstatt einfach nur die Maßstäbe der Politik zu übernehmen. Warum wird zum Beispiel überhaupt nicht die Umweltbelastung bei der Produktion thematisiert, zum Beispiel beim Abbau von Rohstoffen, oder die Haltbarkeit und Langlebigkeit eines Autos, oder wie leicht es repariert werden kann, anstatt es bei einem Problem direkt verschrotten zu müssen?

Ein umweltneutrales Auto besteht nur aus recycelten Rohstoffen, erzeugt bei seiner Produktion keinen Dreck, und verbraucht nur Energie, die auch in vielen Jahrzehntausenden noch zur Verfügung stehen wird und deren Produktion ebenfalls die Umwelt nicht nachhaltig belastet. Von einem solchen Auto sind wir immer noch weit entfernt.

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sparrenburger 13.08.2014, 10:44
8. ?

Heißt der Verein nicht ADAC - das waren doch die mit den Autohitlisten?
oder?

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MtSchiara 13.08.2014, 10:49
9. keine wissenschaftliche, sondern politische Entscheidung

Zitat von Artikel
Die für die Rangfolge der Autos wesentliche Punktzahl wird mit Hilfe der offiziellen Daten der Fahrzeughersteller und mit den auch für die Kfz-Steuer maßgeblichen Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes berechnet. In die Gesamtnote fließen folgende Parameter ein: der CO2-Ausstoß (zu 60 Prozent), die Lärmemissionen (20 Prozent), sowie der Ausstoß von Feinstaub und Stickoxiden (20 Prozent).
Die Entscheidung des VCD ist keine wissenschaftliche, sondern eine politische Entscheidung. Denn der VCD hat das CO2 zum maßgeblichen Parameter gemacht, und unterstützt damit den bundespolitischen Standpunkt, das Stoffwechselprodukt CO2 sei das größte Umweltgift schlechthin.

Aber welche wissenschaftliche Daten lassen überhaupt plausibel erscheinen, daß das Stoffwechselprodukt und atmosphäriscghe Spurengas CO2 überhaupt umweltgefährlich ist? Und auch beim Thema Feinstaub unterstützt der VCD Bundespolitik ohne wissenschaftliches Fundament. Moderne Benzin-Direkteinspritzer produzieren zum Beispiel wesentlich mehr Feinstaubpartikel als moderne Diesel-Fahrzeuge. Und auch dazu, wie schädlich welcher Feinstaubpartikel tatsächlich für die Umwelt (oder für die Gesundheit) ist, gibt es kaum wissenschaftliche Kenntnisse. Die Entscheidung darüber, welches Fahrzeug welche Feinstaubplakette erhält, wurde zwischen Politik und Wirtschaft in einem Kuhhandel ausgekungelt, um Brüssel Aktivität vorzugaukeln. Mit Wissenschaft oder Umwelt hatte das wenig zu tun.

Der VCD hätte hier mehr Eigenständigkeit zeigen und eigenständige wissenschaftliche Recherche und Bewertung durchführen können, anstatt einfach nur die Maßstäbe der Politik zu übernehmen. Warum wird zum Beispiel überhaupt nicht die Umweltbelastung bei der Produktion thematisiert, zum Beispiel beim Abbau von Rohstoffen, oder die Haltbarkeit und Langlebigkeit eines Autos, oder wie leicht es repariert werden kann, anstatt es bei einem Problem direkt verschrotten zu müssen?

Ein umweltneutrales Auto besteht nur aus recycelten Rohstoffen, erzeugt bei seiner Produktion keinen Dreck, und verbraucht nur Energie, die auch in vielen Jahrzehntausenden noch zur Verfügung stehen wird und deren Produktion ebenfalls die Umwelt nicht nachhaltig belastet. Von einem solchen Auto sind wir immer noch weit entfernt.

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