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Ratgeber Rad Brompton CHPT3 : Ein Renner im Handtaschenformat
Stefan Weißenborn

Das Brompton ist ein Klassiker unter den Falträdern und bei Pendlern sehr beliebt. Wer es eilig hat, konfiguriert es wie das Sondermodell CHPT3 sportlich - und nimmt dafür einen kleinen Nachteil in Kauf.

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wolfgang.bensch 15.08.2018, 10:01
10. Einfach mal damit fahren

Ich habe das Brompton erstmals auf einer Messe fahren können, wo ein Händler sie ausstellte. Mich begeisterte sofort das Fahrgefühl in Verbindung mit den Transportmöglichkeiten. Der Preis war eine andere Geschichte und ich brauchte noch ein anderes Ereignis mit weiterem Test, um dieser Versuchung nachzugeben.
Ich bin glücklich mit meinem Brompton, da können "call-a-bike" und Konsorten nicht mithalten. Gepäckträger muss nicht sein, Rucksack leistet da manchmal mehr, Beleuchtung lässt sich einfach lösen! Brompton-ride und ÖV - eine perfekte Lösung.

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sarah_weinberg 15.08.2018, 10:01
11. Good morning

Ich habs, ohne Rennrad Bereifung. Aber sonst alles um Gewicht zu sparen. Auch Licht. Navi ist mein Phon am Arm.. Kleiner kann man nix falten. Einmal im Jahr Wartung. Haelt ewig. E- Bike ist schwer klobig, Passt schlecht in den Lift, Greetings aus USA......muss es nicht laden, Das ist cool

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ccpruin 15.08.2018, 10:17
12. Albernes Gefährt

Ein Forist schreibt etwas von albernem Aussehen und Spielzeug ... ich fahre seit annähernd 20 Jahren Brompton, der Fahrkomfort ist super, die Sitzhaltung für mich als halbwegs großer Mensch (1.87m) perfekt. Aus meiner Sicht ist das Brompton das ausgereifteste Faltrad, was der Markt zu bieten hat und muß sich in Sachen Performance nicht vor "konventionellen" Rädern verstecken. Albernes Aussehen ist ein albernes Argument.

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irgendwas 15.08.2018, 10:39
13. jedes Schlagloch könne leicht umkurvt werden

Der Satz muss heißen: "jedes Schlagloch müsse umkurvt werden". Denn mit 16-Zoll-Rädlern könne es ansonsten passieren, dass einem das Rad schön über den Lenker hebelt - wie ein Katapult. Warum müssen Nachteile des Produkts immer als (vermeintlicher) Vorteil formuliert werden?

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l/d 15.08.2018, 10:53
14. Vorderradbremse links nützt auch nichts,

wenn die zugreift wie ein Sock in den Speichen und die rechte Hand woanders ist. Neues Rad, Schnupfen, rechte Hand mit Tuch an der Nase, nur 15 km/h oder so, Auto von rechts sieht mich wohl nicht, linke Hand betätigt die Bremse und ich lag vorne auf dem Lenker, Hinterrad in der Luft. Wie ich aus der Situation wieder runtergekommen bin, weiß ich nicht, aber dass sich mir der Lenkervorbau in den vorderen Beckenknoch bohren wollte, das noch länger.

Wäre die Bremse andersrum "montiert" gewesen, wäre das besser ausgegangen. Aber wenn man das erste Mal ein Rad mit einer so giftigen Bremse bewegt, sollte man immer beide Hände am Lenker haben, doch vermutlich nützt auch das nicht immer was. Mein erstes wirklich besseres Rad, meine erste erstaunliche Erfahrung.

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godelboy 15.08.2018, 11:08
15. Merkwürdige Schwerpunkte

Dass das Brompton auf Kopfsteinpflaster nicht gerade ideal ist, liegt ja eigentlich auf der Hand, natürlich nicht. Das zentrale Gummielement funktioniert entgegen der Darstellung ansonsten wunderbar als einfache Federung. Zur seltsamen Bremsen-Philosophie wurde bereits genügend gesagt. Was hier fehlt, ist der Verweis auf die eigentlich beste Nabenvariante mit drei Gängen und die Möglichkeit, die Endübersetzung zu variieren, meine ist 12 Prozent kürzer, das passt. Natürlich würde ich mir auch eine vernünftige 5-Gang-Nabe o.ä. wünschen, das Problem von Brompton ist laut Händler, dass es keine gibt, die schmal genug gebaut ist. Interessant übrigens, dass Brompton auf Anfrage oder Vorschläge regelmäßig nicht reagiert. Noch zum Sattel: Mit dem Standard-Sattel trägt sich Brompton wunderbar, weil dort unterhalb ein ausgeformter Griff eingearbeitet ist. Ein Brompton mit Brooks-Sattel mag schick sein, ist aber funktional unsinnig. Im Übrigen benutze ich mein Brompton ständig: kurz zum Supermarkt, mit der S-Bahn in die Stadt, im Kofferraum, um etwas außerhalb zu parken und per Fahrrad weiterzufahren. Das sind die eigentlichen Stärken und da kommt hinsichtlich Praxisnutzen kein Konkurrent mit.

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jallajalla 15.08.2018, 11:13
16.

Zitat von ein-berliner
Was ist eigentlich das "Systemgewicht" bei einem Fahrrad, 110kg bringen viele erwachsene Menschen auf die Waage. Interessanter wäre eine Aussage über die Stabilität der Antriebsteile wenn ein Laienrennradfahrer mal unter Last in die Pedale tritt.
Kein Problem. Da der geringe Raddurchmesser durch ein großes vorderes Kettenblatt ausgeglichen wird, ist die Kraftübertragung eher noch robuster.

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leserlich 15.08.2018, 11:22
17. schön aber zu teuer

es gibt preiswertere alternativen, die nicht schlechter und teilweise sogar noch leichter sind. zudem halte ich für alltägliche fahrten, wie pendeln zur arbeit, schutzbleche für vorteilhaft.

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sam-berlin 15.08.2018, 11:26
18. wenn's gefällt

Zitat von ccpruin
Ein Forist schreibt etwas von albernem Aussehen und Spielzeug ... ich fahre seit annähernd 20 Jahren Brompton, der Fahrkomfort ist super, die Sitzhaltung für mich als halbwegs großer Mensch (1.87m) perfekt. Aus meiner Sicht ist das Brompton das ausgereifteste Faltrad, was der Markt zu bieten hat und muß sich in Sachen Performance nicht vor "konventionellen" Rädern verstecken. Albernes Aussehen ist ein albernes Argument.
Wenn es Ihnen egal ist, wie Sie darauf aussehen und auch sonst damit glücklich sind, ist das doch wunderbar. Aber das ist halt ein Rad mit einem sehr speziellen Einsatzbereich (und einem sehr hohen Preis). Aber dass es sich "in Sachen Performance" (keine Ahnung, was Sie darunter verstehen) vor konventionellen Rädern nicht verstecken muss, würde ich doch eher in den Bereich der Autosuggestion verweisen. Ich fahre jeden Tag 25 Kilometer zur Arbeit und wieder zurück. Wenn ich mit dem Ding fahren würde, müsste ich wahrscheinlich um Mitternacht losfahren, um rechtzeitig anzukommen (dann würde mich zum Glück auch keiner sehen). So viel zum Thema Performance.

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enfield 15.08.2018, 11:28
19. Weiss auch nicht

Zitat von stefan7777
Irgendwas läuft falsch, überall in der Welt, also außerhalb Deutschlands finden sich viel interessantere Berichte über handliche E-Scooter oder PLEV und wir krallen uns auch medial fest an nostalgischen Klapprädern, der Braunkohle und Diesel Fahrverboten. Bei uns dürfen die Dinger noch nicht mal auf den Straßen bewegt werden ohne kurzzeitig auf der Wache zu landen oder wenigstens mit derben Strafen und Auto-Fahrverboten belegt zu werden. Was stimmt hier nicht?
Also ich glaube ich verstehe Sie nichtmal richtig, da fällt es mir schwer nachzuvollziehen, was für Sie nicht stimmt...
Ist Ihr Kritikpunkt, dass hier über ein Faltrad ohne e-Antrieb geschrieben wird? Und Sie werfen ein Faltrad, das nur Körperkraft zum Vortrieb erfordert und für das keine Batterie oder ähnliches erforderlich ist, in einen Topf mit Themen wie "Braunkohle und Dieslfahrverboten"? Ich bring das nicht zusammen....das stimmt für mich hier nicht.
Für mich ist aber das vorgestellte Produkt stimmig....und auch als glühender Verfechter der eMobilität, stimmt für mich nicht ganz, dass seit ein paar Jahren unglaublich viele klobige, fette eBikes (Gewicht spielt ja keine Rolle mehr, wenn die Körperkraft zweitrangig ist) mit Leuten in vollem Tour-de-France-Outfit meinen Regionalzug füllen...aber ich beschwere mich nicht...jedem Tierchen sein Plaisierchen ;-)

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