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Recherche zu Schmuggelrouten: So kommt Kim Jong-Un an Luxusautos
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Mercedes, Lexus und Rolls-Royce: Kim Jong-Uns Fuhrpark kann sich sehen lassen - dabei fallen Luxusautos unter die Sanktionen gegen Nordkorea. US-Recherchen zeigen nun, wie zwei Karossen ins Land gelangten.

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claus7447 18.07.2019, 16:58
1. Dieser Beitrag wurde von SPON extrea für Beat geschrieben

Hallo Beat - da hat sich der SPON doch endlich erbarmt und für sie die Recherchemühle angeworfen. Ich hoffe Sie bedanken sich bei den Redakteuren ... Nun Russland hat hier mitgemischt - ich hatte ja immer Macau im Verdacht.

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anders_denker 18.07.2019, 17:17
2. Würde sich etwas ändern wenn statt Mercedes

ein Lada gefahren würde? Eigentlich nicht - ausser das es uns Arbeitsplätze kostet erreicht man mit den Sanktionen nichts!

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cat69 18.07.2019, 17:18
3. So viel Text

Ein Embargo verhindert nicht dir Beschaffung grundsätzlich, sie ist nur umständlich und teurer.

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kryptonit 18.07.2019, 17:25
4. Wahnsinn

Es soll mal ein Sack Reis umgefallen sein...
In Ernst, soll Kim mit einem Fahrrad fahren?
Wahrscheinlich stell sein Land kein adäquates Fahrzeug her und Sanktionen zu umgehen ist nicht besonders schwer.

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Spiegelpfau 18.07.2019, 17:33
5. Sanktionen

Darf ein Geschäftsmann Handelsbeschränkungen einfach so umgehen? Am Ende wird es für Schmuggelware immer einen Weg geben, so wie Drogen auch in reiche Länder den Weg finden und Waffen zu Kriminellen.

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claus7447 18.07.2019, 17:37
6. Och ....

Zitat von kryptonit
Es soll mal ein Sack Reis umgefallen sein... In Ernst, soll Kim mit einem Fahrrad fahren? Wahrscheinlich stell sein Land kein adäquates Fahrzeug her und Sanktionen zu umgehen ist nicht besonders schwer.
... sie halten sich doch sonst zurück - wenn ihnen der Artikel nicht gefällt oder langweilt - dann müssen sie doch nicht noch ihre Zeit verschwenden und kommentieren. Schönen Abend!

Musste noch in Keller - ihr Sack ist wieder umgefallen.

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k70-ingo 18.07.2019, 17:54
7. Den Berliner Kanal nicht vergessen

Von Zeit zu Zeit wurden im Hof der Botschaft Nordkoreas in Berlin Überseecontainer gesichtet, die mit "Diplomatengepäck", neben Nahrungs- und Genußmitteln und Elektrogeräten auch Gebrauchtwagen, bevorzugt Mercedes-Benz-Limousinen und BMW-SUV, beladen wurden.

In Nordkorea bestritt man diese Quelle -ich fragte nach, woher die bemerkenswert vielen Waren deutscher Provinienz herkommen- nicht direkt, gab mir aber eine putzige Erläuterung der Umstände, die ich mit unbewegter Miene unkommentiert zur Kenntnis nahm:
die bundesdeutsche Botschaft in Pjöngjang würde die Funktion des Tante-Emma-Ladens für die im Land lebenden westlichen Ausländer übernehmen.
Alle paar Monate würden die deutschen Diplomaten sich einen Container aus der Heimat liefern lassen, dessen Inhalt dann unter den in Nordkorea lebenden Ausländern aufgeteilt würde. Überzählige Ware würde dann den Nordkoreanern übergeben.

Auf meine Frage, woher die US-Vans und -SUV kommen, die in Pjöngjang fahren, hörte ich eine nicht minder eigentümliche Schilderung:
diese Wagen seien nicht aus den USA und schon gar nicht via Okinawa (ganz vehemente Ablehnung) ins Land gekommen, sondern würden aus Thailand stammen, mit Zwischenstopp im chinesischen Hafen Dalian (dort würden"distributors" sitzen).
Das war eindeutig Unsinn, denn es handelte sich bei den US-Fahrzeugen größtenteils um reine US-Modelle, die gar nicht exportiert wurden -ich entdeckte sogar amerikanische Händleraufkleber-, und schon mal gar nicht nach Thailand, wo Linksverkehr herrscht und alle Fahrzeuge Rechtslenkung haben.

Auch hier hakte ich nicht nach, denn der Kenner nordkoreanischer Verhältnisse und Eigenschaften weiß, daß die Nordkoreaner Gründe dafür haben, wenn sie Ausländern abstruse Stories erzählen (müssen).

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maselhappy 18.07.2019, 18:01
8. @5 Sanktionen

sind diese Sanktionen von der un aufgelegt oder nur durch die USA? aktuell bin ich mir da nicht sicher aber wenn diese von der un kommen, dann sollte es bestraft werden.

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k70-ingo 18.07.2019, 18:02
9.

Zitat von Spiegelpfau
Darf ein Geschäftsmann Handelsbeschränkungen einfach so umgehen? Am Ende wird es für Schmuggelware immer einen Weg geben, so wie Drogen auch in reiche Länder den Weg finden und Waffen zu Kriminellen.
Geschäftsmänner, die Handelsbeschränkungen umgehen, nennt man Schmuggler - und es gibt sie seit Jahrtausenden.

An der nordkoreanisch-chinesischen Grenze und speziell in dem genannten Hafen Dalian ist das ein Riesenbusiness - und die Haupteinkunftsquelle der Familienclans, die die nordkoreanische Nomenklatura in Militär und Partei dominieren und an den Schalthebeln der Wirtschaft sitzen.

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