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Regelmäßige Kontrollen: Verkehrsminister planen Sehtests für Autofahrer
DPA

Die Verkehrsminister erwägen regelmäßige Sehtests für Autofahrer. Alle 15 Jahren müssten Führerscheinbesitzer dann zur Untersuchung - egal, wie alt sie sind.

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lorenzcarla 22.09.2014, 12:05
1. Das ist höchste Zeit...

wenn man bedenkt, wieviele Ü70-er bis hin zu Ü 85-Fahrer dafür sorgen, dass die Geisterfahrer-Statistik von Senioren klar dominiert wird. Respekt BaWü für das Anpacken des Problems. Ich dachte immer, dass dieses heiße Eisen von möglicher "Altersdiskriminierung" niemals von einer führenden Partei angegangen wird. Ganz einfach aus dem Grund, dass man bei Wahlen Angst vor dem Votum der Senioren hat. Der Trick, ALLE Führerscheine nur noch 15 Jahre gelten zu lassen, macht es möglich, die "Halb-Sichtigen" herauszufiltern. Zum Wohle der Unfallhäufigkeit, der Krankenkassenbeiträge und der Verkehrssicherheit.

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Immanuel_Goldstein 22.09.2014, 12:15
2.

Zitat von lorenzcarla
wenn man bedenkt, wieviele Ü70-er bis hin zu Ü 85-Fahrer dafür sorgen, dass die Geisterfahrer-Statistik von Senioren klar dominiert wird.
Mein Herr, das ist natürlich statistisch völlig unsinnig, denn Senioren sind in weit weniger Unfälle und Verkehrsdelikte verwickelt, als die Gruppe der 18 bis 40jährigen. Dort muss der Hebel angesetzt werden und nicht bei den zumeist sehr routinierten und erfahrenen Senioren. Wer im übrigen die Rentner maßregeln will, der braucht zur nächsten Wahl mitsamt seiner Partei gar nicht erst antreten. Geisterfahrersenioren sind absolute Einzelfälle, über die aber sehr gerne berichtet wird. Durchgeknallte Jung-Raser und übermüdete LKW-Fahrer sind hundertmal häufiger.

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cor 22.09.2014, 12:15
3. Rummmmmsss

Endlich tut sich mal was!

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schmusel 22.09.2014, 12:21
4. Ist doch längst nicht genug!

In der Schweiz müssen FahrerInnen über 70 Jahre alle zwei Jahre zum Arzt um die Fahrtauglichkeit feststellen zu lassen. Der Sehtest ist da nur ein Element. Es muss doch auch geprüft werden ob die anderen Körperteile und vorallem das Gehirn sie noch befähigen ein Auto zu lenken.

Gut ist allerdings, dass es ALLE unabhängig vom Alter betrifft. Nur ist das Intervall zu lang. Auch für junge Lenker - ich kenne etliche die eine Sehhilfe bräuchten, keine Linsen vertragen und aus Eitelkeit sogar fürs Autofahren auf eine Brille verzichten.

Dann köme schon das nächste Pflichthema: Nothelferkurs. Es reicht nicht, den einmal zu machen! Es sollte zwingend vorgeschrieben sein, diesen mindestens alle 10 Jahre zu wiederholen. Die jämmerliche Nothilfestatistik ist Zeugnis davon, wie notwendig es wäre. Es wird ja nicht mal falsch geholfen, sonsern oft gar nicht, weil man nicht mehr weiss wie und aus Angst vor Fehlern (und Strafe!?) lieber nicht hilft - sich womöglich gar verdrückt. Dabei ist gerade unterlassene Hilfe strafbar...

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hajueger 22.09.2014, 12:23
5. Sehtests sind

gut und richtig, aber wo endet das wieder? Wer zahlt das Ganze? Der gut verdienente Autofahrer hat kein Problem damit und der Hartz IV Empfänger? Soll der sich das auch noch von den 390 € absparen, obwohl er schon so zu wenig zum Sterben hat? Wer einmal diese Erniedrigungen des ALG II für einige Monate erlebt hat, kann ein Lied davon singen.
Auch haben wir das alles schon beim TÜV und DEKRA gesehen, was zwei Privatunternehmen mit Quasi einem Freibrief anstellen. Die Beträge sind unerhört hoch für diese KFZ-Untersuchungen und nur durch die Monopolstellungen zu erhalten, welche der Staat ihnen, per Gesetz, eingeräumt hat. Dementsprechend auch die Gewinne und Ausschüttungen, welche jedes Jahr Utopisch sind.
Also steuern wir weiter in Richtung Zweiklassengesellschaft für Autofahrer und Autofahrer, die es sich nicht mehr leisten können.

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ödi 22.09.2014, 12:30
6. Nicht neu in Spanien

Ist hier in Spanien nicht neu, wir müssen regelmässig nicht nur zum Seh-, sondern auch zum Hör- und Reaktionstest. Und zwar nach Alter gestaffelt in zunehmend kürzeren Intervallen. Was vielen als Schikane erscheint ist für mich eigentlich nur logisch: Wer nichts mehr hört/sieht oder nur mangelhaft reagiert gehört nicht mehr ans Lenkrad.

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barlog 22.09.2014, 12:46
7.

Zitat von Immanuel_Goldstein
Mein Herr, das ist natürlich statistisch völlig unsinnig, denn Senioren sind in weit weniger Unfälle und Verkehrsdelikte verwickelt, als die Gruppe der 18 bis 40jährigen. Dort muss der Hebel angesetzt werden und nicht bei den zumeist sehr routinierten und erfahrenen Senioren. Wer im übrigen die Rentner maßregeln will, der braucht zur nächsten Wahl mitsamt seiner Partei gar nicht erst antreten. Geisterfahrersenioren sind absolute Einzelfälle, über die aber sehr gerne berichtet wird. Durchgeknallte Jung-Raser und übermüdete LKW-Fahrer sind hundertmal häufiger.
Mich interessieren keine Statistiken, in meiner erlebten Wirklichkeit als zuweilen rechtsabbiegender Fahrradfahrer ist der kfz-bewegende Senior mit eingeschränktem Gesichtsfeld, steifem Genick, verminderter Reaktionszeit und für seine Fähigkeiten oft übermotorisiertem und unübersichtlichem Auto nach dem Rad-Geisterfahrer die zweitgrößte Gefahrenquelle im Straßenverkehr.
Ich bete dafür, daß diese Leute ab z.B. 65 mindestens alle zwei Jahre nachweisen müssen, ob sie noch alles, was im Verkehr um sie herum passiert, mitkriegen.

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irrenderstreiter 22.09.2014, 12:50
8.

Zitat von schmusel
In der Schweiz müssen FahrerInnen über 70 Jahre alle zwei Jahre zum Arzt um die Fahrtauglichkeit feststellen zu lassen. Der Sehtest ist da nur ein Element. Es muss doch auch geprüft werden ob die anderen Körperteile und vorallem das Gehirn sie noch befähigen ein Auto zu lenken. Gut ist allerdings, dass es ALLE unabhängig vom Alter betrifft. Nur ist das Intervall zu lang. Auch für junge Lenker - ich kenne etliche die eine Sehhilfe bräuchten, keine Linsen vertragen und aus Eitelkeit sogar fürs Autofahren auf eine Brille verzichten. Dann köme schon das nächste Pflichthema: Nothelferkurs. Es reicht nicht, den einmal zu machen! Es sollte zwingend vorgeschrieben sein, diesen mindestens alle 10 Jahre zu wiederholen. Die jämmerliche Nothilfestatistik ist Zeugnis davon, wie notwendig es wäre. Es wird ja nicht mal falsch geholfen, sonsern oft gar nicht, weil man nicht mehr weiss wie und aus Angst vor Fehlern (und Strafe!?) lieber nicht hilft - sich womöglich gar verdrückt. Dabei ist gerade unterlassene Hilfe strafbar...
Genau! Da der Mensch erwiesenermassen zur Unvernunft neigt, bin ich ohnehin für deutlich mehr Vorschriften im Alltag...

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sebastian.teichert 22.09.2014, 13:01
9. Alles Geldschneifetei

Nachtigall ich hör dich trapsen!
Dann steht drin, dass du eine Brille brauchst obwohl es praktisch vllt einen Unterschied macht wenn du ein Schild von 300 m aus lesen könntest und es so von 280 kannst.

Dann fährt du eben zum Supermarkt um die Ecke. 4-5 Minuten. Wer denkt schon permanent an seine Brille?

Bullen halten dich an und du darfst löhnen! Die augenuntersuchungen werden dann aus mysteriösen Gründen plötzlich das 3x kosten. Und Änderungen sowie Neubestellungen des Führerscheins auch.

Ganz toll!

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