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Regeln für Rettungsgasse: Platz da!
DPA

Sanitäter mussten nach einem Crash auf der Autobahn zwei Kilometer zu Fuß laufen - weil Fahrer keine Rettungsgasse gebildet hatten. Dabei sind die Regeln einfach. Sechs Fakten.

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jackbubu 27.02.2017, 12:38
10.

Jetzt haben wir doch mal einen Preise,
20€ ist ein Leben in Deutschland wert.
Bei den Bußgeldern auf vergehen im Straßenverkehr bezogen, ist es kein Wunder das sich nichts ändert.
Ich glaube auch nicht das die Fahrer nicht wussten wie man eine rettungsgasse bildet.
Ich denke es hat etwas mit medialer Ablenkung und Gleichgültigkeit zutun.

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Throki 27.02.2017, 12:39
11. Dashcams

Dashcams in die Rettungsfahrzeuge, dann hat man die Kennzeichen. Und dann Bußgeldbescheide an die Fahrzeughalter - wenn jemand anderes gefahren ist, dann können die sich das Geld ja von dem oder derjenigen wiederholen. :)

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dr.u. 27.02.2017, 12:40
12. Völlig zurecht

Zitat von wo_st
Die Rettungsgasse ist also Pflicht, auch wenn keine es keine Notfallsituation gibt.
Schließlich weiß man weiter hinten in der Schlange ja nicht, ob und was passiert ist. Daher im Zweifelsfall: RETTUNGSGASSE!
Wie sieht die Situation aber in mehrspurigen Baustellenabschnitten aus? Da reicht der Platz gar nicht für eine Rettungsgasse!?!

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murray_bozinsky 27.02.2017, 12:46
13. Hm.

Ich bin bei solchen Meldungen ja meist ein bisschen skeptisch. Aus der eigenen Fahrpraxis kenne ich es, dass in der Tat im Stau meistens keine Rettungsgasse gebildet wird - einfach, weil es zu oft Staus gibt und nur in einem Bruchteil der Fälle Rettungsfahrzeuge von hinten kommen. Ist das aber doch der Fall, dann schlängeln sich alle Teilnehmer zur Seite, spätestens wenn das Martinshorn zu hören ist. Klar, das ist nicht optimal und verzögert die Anfahrt - aber der Retter kann definitiv durch die Reihen fahren als es mit einem Fußmarsch möglich wäre. In einem normalen Stau ist für dieses nachträgliche Zusammenrücken immer genug Platz; dass die Fahrer also achselzuckend in ihren Wagen saßen und partout keinen Platz machten, kann ich mir kaum vorstellen. KÖNNTE es sein, dass im konkreten Fall noch andere Faktoren eine Rolle spielten? Zu enge Baustellen ganz ohne Ausweichmöglichkeit etwa oder fehlende bzw. zur Zusatzspur umfunktionierte Standstreifen? Wäre mal interessant.

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Kanalysiert 27.02.2017, 12:48
14.

Statt dass die EU mal solche wichtigen Dinge regelt, machen sie lieber sinnlose Anordnungen zu Glühbirnen und Wattzahlen bei Staubsaugern. EUR 20 sind viel zu wenig, viele ignorante Menschen lernen erst dann "freiwillig", wenn es in der Kasse weh tut.

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zeisig 27.02.2017, 12:49
15. Bei der Gelegenheit....

Bei der Gelegenheit könnte man manch einem Autofahrer auch erklären, wie er sich innerorts, oder auch auf einspurigen Straßen außerhalb richtig verhalten sollte. Viele Autofahrer glauben, sie müßten grundsätzlich stehenbleiben, um den Sancar vorbeizulassen, unabhängig davon, ob zum Beispiel die Gegenfahrbahn verstopft ist, oder es keine geeignete Möglichkeit gibt, rechts über den Fahrbahnrand hinaus auszuweichen ( hoher Randstein, muß ich da meine Reifen ruinieren ?? ).
WEITERFAHREN ist hier in vielen Fällen die bessere Lösung. Es geht ja darum, dem SanCar eine zügige Fahrt zu ermöglichen. Stattdessen beobachte ich immer wieder regelrechte Slalomfahrten der Einsatzwagen, die Mühe haben, sich an den stehenden, die Fahrbahn blockierenden Fahrzeugen vorbei zu schlängeln.

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ivanogor 27.02.2017, 12:49
16. anstatt einem mit ALLGEMEINWISSEN zu erschlagen ...

Zitat von wo_st
Die Rettungsgasse ist also Pflicht, auch wenn keine es keine Notfallsituation gibt.
hätte man im zweiten Absatz berichten können, warum die blockierenden fahrer nicht die gasse freigegeben haben. journalismus geht anders

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Airkraft 27.02.2017, 12:50
17. Hier stellt sich...

Zitat von uban1
Ein sehr seichter SPON Artikel, interressant wären die Details warum die Rettungsgasse nicht gebildet werden konnte. Ich kenne das von Staus wenn zwei dicke .....
Hier stellt sich mir die Frage: Was macht ein "dicker Brummer", bei stockendem oder stehendem Verkehr, auf der linken Fahrspur?

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Athlonpower 27.02.2017, 12:51
18. Der deutsche Autofahrer, im Felde äh auf der Straße unbesiegt.

Zitat von olli08
Wie wäre es denn, wenn bei jedem KTW-Einsatz auf der Autobahn ein Praktikant mit Photoapparat mitfährt. Von jedem Im-Weg-Steher ein Beweisphoto, 500-Euro-Bußgeldbescheid vom Abreißblock, fertig. Bei 2 Kilometern freut sich der Finanzminister und Deutschlands Autofahrer werden wieder ein Stückchen besser, als sie ihrer Meinung nach schon sind ...
Wo denken Sie denn hin, schließlich sind wir hier in Deutschland, wenn dann auch nur jeder 5. der verwarnten Autofahrer vor´s Gericht zieht, - ich habe Rechtsschutz - dann sind die Verwaltungsgerichte auf Jahre lahmgelegt, bzw. beschäftigt und das wäre nur nach einem einzigen Vorfall.
Es gab ja mal vor einiger Zeit hier auf SPON dieses "lustige" Video, wo an einer Ampel das Feuerwehrahrzeug trotz Sirene und Blinklicht nicht von einem Autofahrer vorbeigelassen wurde, trotz minutenlangem Geheule der Sirenen.

Das ist eben die Crux mit dem deutschen Autofahrer, jeder hält sich für den Besten, den Klügsten und weiß natürlich als einziger auf der Straße genau, was zu tun und zu lassen ist,
also wie der deutsche Soldat nach dem 1. Weltkrieg, der deutsche Autofahrer ist im Felde äh auf der Straße unbesiegbar.

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Airkraft 27.02.2017, 12:56
19. Am besten...

Zitat von olli08
Wie wäre es denn, wenn bei jedem KTW-Einsatz auf der Autobahn ein Praktikant mit Photoapparat mitfährt. Von jedem Im-Weg-Steher ein Beweisphoto, 500-Euro-Bußgeldbescheid vom Abreißblock, fertig. Bei 2 Kilometern ......
Am besten gleich zwei "Praktikanten", damit auch gleich noch die Gaffer von der Gegenfahrbahn entsprechend "bedient" werden können ;-)

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