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Regierungskonzept für Diesel : Autokonzerne ziehen nicht mit
AFP

Die Bundesregierung hat einen weitreichenden Kompromiss zugunsten von Besitzern älterer Dieselautos erzielt, um Fahrverbote zu verhindern. Doch die Hersteller setzen offenbar alles daran, diesen zu unterwandern.

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king_of_world 02.10.2018, 15:26
240. Diebe auf hohem Niveau.

Erst wurden wir belogen und dann bestohlen!
Das Geld gehört den Autobesitzer und nicht den Automobilkonzernen. Erbärmlich.

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rösti 02.10.2018, 15:27
241.

Zitat von Theophanus
...Lösungen auf Kosten Dritter ist ja eine Spezialität der Politik. Diese sollte als allererstes schauen, dass die Messstationen richtig aufgestellt sind. Dann verflüchtigt sich das "Problem" wie Rauch im Wind...
Jede Entscheidung trifft einen, gehe ich dort oder wo anders einkaufen, immer trifft es einen! Nur hier trifft es die Verursacher einer Straftat, diese haben ihren Kunden etwas verkauft was nicht ging, aber den Schein erzeugt, das Ihre Ware einwandfrei funktioniert! In den USA wandern diese Burschen für Jahre in den Knast und hier bei uns führen Sie sich auf wie Grossfürsten und halten sich für die Träger des Staates!
Einfache Lösung, Staatsanwalt - Gericht und Gerechtigkeit und schnell werden die Autos umgerüstet!
Nur muss die Politik Rückgrat zeigen.....

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skeptikerjörg 02.10.2018, 15:27
242. Frage am Rande

Welche Pläne hat die Bundesregierung denn, alle "öffentlichen" PKW-flotten, soweit Diesel, auf mindestens Euro 6d-tmp umzurüsten bzw. auszutauschen? Besser noch auf Hybrid. Also angefangen bei den Bundesministerien über Bundesbehörden, Bundeswehr, Polizei, BAG etc., über entsprechende Flotten der Länder und Kommunen. Ok, die meisten sind geleast, aber die entsprechenden Hersteller sind sicherlich an Folgeverträgen interessiert. Und bei der erforderlichen EU-weiten Ausschreibung kämen auch die deutschen Hersteller von ihrem hohen Ross herunter.

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alan.ito 02.10.2018, 15:27
243.

Es ist nur Polit-Gelabere. Hier versucht eine von der Angst vor Wahl-Verlusten getriebene Politk dem Wähler weiszumachen, man mache nun etwas für ihn.
Man hat aber die Handelnden gar nicht alle mit im Boot...
Wer als Dieselfahrer konkret sich Gedanken machen muss, ob er in Zukunft noch wo hinfahren kann, der wird das sehr schnell durchschauen.

Den wievielten "Dieselgipfel“ sahen wir da jetzt eigentlich?
Ich habe zu dieser Art von Symbolpolitik NULL Vertrauen. Hier bei uns sind zwei Betrügerdiesel vom VW-Konzern, die Klagen auf Rückgabe laufen. Unter anderem auf deliktisches Handeln, d.h.böswilliges, auf Betrug abzielendes organisiertes Handeln. Wir sehen organisierte Kriminalität, und die Politik schafft es nicht, will es wohl nicht schaffen, Abhilfe für die Bürger zu schaffen?
Insgesamt ein erbärmliches Schauspiel.

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snoopy55 02.10.2018, 15:28
244.

Einfach den betroffenen Autos die Zulassung entziehen! Der Sturm der Entrüstung wird dann alle Pläne der Automobilindustrie zerstören, die glauben, sie könnten nun 10 Mio beue Autos verkaufen.

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apfelmännchen 02.10.2018, 15:29
245.

Zitat von marcaurel1957
Alles schön und gut was Sie sagen, aber relevant ist nur, das Abgasgesetze eben bis vor kurzem NUR auf dem Prüfstand ....
Richtig ist: es gab und gibt keine "Extra-Regelung für den Normalbetrieb"

Bei der Messung auf dem Prüfstand sollten die Meßwerte denen des Normalbetriebes entsprechen - deswegen hatte der Gesetzgeber bereits vorsorglich den Passus "Abschalteinrichtungen sind verboten" in den Gesetzestext aufgenommen.

Die Hersteller wussten, dass zum Zeitpunkt der Typgnehmigung eine Messung mit transportablen Geräten nicht möglich war - und haben wohl darauf gehofft, dass eine solche Messung nie erfolgen würde.
Sie haben den tatsächlichen Schadstoffausstoß arglistig verschwiegen und mit der manipulierten Prüfstandsmessung ein sauberes Auto vorgetäuscht.
Damit ist der Tatbestand arglistige Täuschung und Betrug eindeutig erfüllt.

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Schwanzhund 02.10.2018, 15:30
246.

Zitat von AGCH
Ganz offensichtlich haben Sie noch nicht verstanden, dass die Abgasuntersuchung auf dem Prüfstand nichts mit dem Realbetrieb zu tun hat. Hier wäre der Gesetzgeber gefordert gewesen, einen Test zu entwickeln, der die Realität wenigstens im Ansatz abbildet. Und natürlich wird ein Hersteller sein Fahrzeug auf die .....
Wozu waren denn die Vorschriften gedacht? Damit die Prüfstände auch schön sauber bleiben? Sicherlich nicht.

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Emderfriese 02.10.2018, 15:30
247. Macht

Zitat von jjcamera
Ohne eine boomende Industrie wäre es auch schnell vorbei mit kostenloser Kita oder gebührenfreiem Studium, mit Harzt4-Leistungen und Arbeitslosengeld. Die Nationalsozialisten sind 1933 an die Macht gekommen, als die deutsche Wirtschaft am Boden lag. Wir haben heute auch Parteien, die die Gunst der Stunde nutzen könnten...
"...Die Nationalsozialisten sind 1933 an die Macht gekommen, als die deutsche Wirtschaft am Boden lag. …"

Die Nationalsozialisten sind an die Macht gekommen, weil die reichsdeutsche Wirtschaft sich von der Demokratie bedroht sah und deshalb die Nazis massiv unterstützte. Ein Vorgang, der sich schnell wiederholen könnte, wenn demokratisches Recht und Gesetz auch für die Industrie vollständig gelten soll. Wer Angst hat um seine Pfründe ist zu allem fähig.

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katharina-d.g. 02.10.2018, 15:31
248. Wieso...

...kann denn die Automobilindustrie schon wieder Anordnungen verweigern?
Durch deren Schuld bzw. kriminelle Handlung kam das ganze Drama erst ins Rollen. Und jetzt bestimmt sie wieder was nur für Sie vorteilhaft ist. Der geschädigte Autofahrer soll auch noch die Zeche zahlen.

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lisa_k._marx 02.10.2018, 15:31
249. Das war ja zu erwarten

Zitat von Normalbürger18
Da hat sich die SPD schon wieder über den Tisch ziehen lassen. Denn mit diesen Beschlüssen bleiben Hardware-Nachrüstungen reine Theorie. BMW und OPEL haben schon abgesagt. Die anderen Hersteller werden vermutlich folgen.
nach dem Pippi Rotstrumpf aka Nahles erst Maaßen abschießen forderte und dann einer Beförderung zustimmte um eine Tag später mit Erstauen die Empörung der Genossen erlebte.
Analog zum Kohl (der Abstand zweier Fettnäpfchen) haben wir nun das Nahles als Zeitraum bis zur spontanten Meinungsänderung.

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