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Reimo Camp: Kleiner campt keiner
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Bulli und Co. sind der kleinste, gemeinsame Camper - oder? Nein. Die Firma Reimo hat den VW Caddy in eine Kleinstbehausung verwandelt. Das funktioniert dank eines ausgeklügelten Innenraums.

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biensur 27.10.2018, 17:26
20. Antworten zum schwedschen Klo etc

Zitat von wagner2016
was haben denn nun die Schweden für eine Lösung fürs Klo? würde mich sehr interessieren. Wir sind immer wieder für ein paar Wochen mit dem selbst ausgebauten Caddy unterwegs. interessant wären auch Eure Lösungen für Belüftung und Verdunkelung. Interessiert sicher mehr, als Dachaufbau und Reisen mit 2 Kindern...
Aber gerne:

Die schwedische Lösung für's Klo: Separett oder ähnliche, gibt's auch mobil. Keine Chemie und bei Trennung stinkt's nicht einmal. Die Chemie der üblichen Chemieklos stinkt dagegen ziemlich.

Belüftung: Wir lüften nachts über einen Einsatz mit Regenschutz und Fliegengitter für das Schiebefenster und können dank Climair-Windabweise auch die vorderen Fenster einen Spalt offen lassen. Interessanterweise kommen auch vorne keine Mücken rein, die sitzen morgens am Windabweiser (stört wohl beim Anfliegen bzw müssten sie ein umgekehrtes U krabbeln, was sie irgendwie nicht tun). Wenn keine Regengefahr besteht, lassen wir auch das Glasschiebedach gekippt (hat ein Rollo gegen Insekten). Wenn man weder das seitliche Schiebefenster noch das Glasdach hat und quer lüften will, kann man auch einen Aufsteller für die Heckklappe nutzen (Schloss rastet ein, Klappe bleibt aber unten ca. 7cm offen).

Verdunkelung: Matten einseitig silber, andere Seite schwarz, eingenähte Magnete, dünne Carbonrohre als Verstärkung für die große an der Windschutzscheibe (hält allein durch die Sonnenblenden). Gibt's alles auch mit Saugnäpfen, mögen wir aber nicht, weil die Spuren machen. Schwarz kommt nach außen, wenn wir als leer parkendes Auto erscheinen wollen ;)

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ripley99 27.10.2018, 19:08
21. Zielgruppe?

Ich frage mich vor allem, an wen sich dieses Fahrzeug richtet, bzw. welchen Grund es geben sollte, als Campingmobil für +- 50.000 € etwas Kleineres als VW-Bus-Format zu kaufen. Dort gibt es deutlich mehr Innenraum auf vergleichbarer Länge + Breite. Allenfalls die Höhe könnte ein Argument sein, T-Serie und Trafic/Vivaro bleiben nur bei Verzicht auf das Klappdach unter den magischen 2 Metern. Dabei will ich Campingausbauten für Caddy, Kangoo & Co gar nicht verteufeln, nach meinem Eindruck sind bei deren Besitzern aber preisgünstige Lösungen gefragt, vorzugsweise in herausnehmbarer Form.

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seikor 27.10.2018, 21:44
22. was ist da jetzt neu?

Zitat: "Die knopfartigen Knaufe springen mit einem Druck aus ihrer Vertiefung, sodass man die Schränke öffnen kann."
Das hatte mein alter VW-Bus schon vor 30 Jahren...

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MatthiasPetersbach 28.10.2018, 16:48
23.

Zitat von seikor
Zitat: "Die knopfartigen Knaufe springen mit einem Druck aus ihrer Vertiefung, sodass man die Schränke öffnen kann." Das hatte mein alter VW-Bus schon vor 30 Jahren...
Das - oder so ähnlich - findet man in jedem Boot, in jedem WoMo und auch in jedem Camper.

Aber "dienen sie aber auch als Auflage für die umgebaute, 200 mal 113 Zentimeter große Liegefläche?"

Im Ernst - man muß sich eben damit abfinden, daß diese Artikel anscheinend von Leuten geschrieben werden, für die die Thematik völliges Neuland ist. Was ich ehrlich gesagt nicht verstehe - es wird doch nen Mitarbeiter geben, der vor Jahren mal mit nem Camper unterwegs war? Oder jemand unter den 20-25jährigen, der nicht nur Flugreisen und Robinson-Club kennt?

Komisch.

Ich warte ja noch über nen Artikel über die neueste Aufbewahrungsmöglichkeit für Flüssigkeiten : die Flasche.
Unter breit und geschlossen - und oben schmal mit ner Öffnung. Und einem Verschusssystem. Der Brüller :)

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Olaf 29.10.2018, 16:52
24.

Zitat von ripley99
Ich frage mich vor allem, an wen sich dieses Fahrzeug richtet, bzw. welchen Grund es geben sollte, als Campingmobil für +- 50.000 € etwas Kleineres als VW-Bus-Format zu kaufen. Dort gibt es deutlich mehr Innenraum auf vergleichbarer Länge + Breite. Allenfalls die Höhe könnte ein Argument sein, T-Serie und Trafic/Vivaro bleiben nur bei Verzicht auf das Klappdach unter den magischen 2 Metern. Dabei will ich Campingausbauten für Caddy, Kangoo & Co gar nicht verteufeln, nach meinem Eindruck sind bei deren Besitzern aber preisgünstige Lösungen gefragt, vorzugsweise in herausnehmbarer Form.
Tja, der entscheidende Punkt für diese Zielgruppe muss die Größe und Wendigkeit des Campers sein. Sonst ist das eben doch recht wenig Camper für das viele Geld.

Aber vielleicht gibt es ja genug Leute die immer schon einmal mit einem Wohnmobil durch Marseille fahren wollten.

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neutron76 31.10.2018, 21:28
25. Breite macht leider mehr Verbrauch

Ein VW-Bus ist sicher das tollere Auto, aber ein Hochdachkombi braucht gut 1,5l weniger Diesel. Die Remo-Lösung ist auf dem Papier interessant, aber im Detail ... mir sind dann doch die Originalsitze lieber und das Mobiliar stört vermutlich auch im Alltag.
Für die Zielgruppe reicht ein gebrauchter Caddy mit Bastellösung völlig aus.
Wenn man über probate T3-Nachfolger philosophiert, habe ich Hoffnung, dass mal ein möglicher Elektrohochdachkombi oder serieller Hybrid mit besser nutzbarem Innenraum Abhilfe schafft. Dann wäre auch die Versorgung der Elektrokühlbox über ein langes Wochenende kein Problem.

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kraus_adam 01.11.2018, 10:17
26.

Zitat von Olaf
Tja, der entscheidende Punkt für diese Zielgruppe muss die Größe und Wendigkeit des Campers sein. Sonst ist das eben doch recht wenig Camper für das viele......
Ich komme mit einem Wohnmobil auf VW-Bus oder Sprinter-Basis mit hundertprozentiger Sicherheit genau so gut wie mit einem Caddy durch Marseille. Mit einem Sprinter mit kurzem Radstand vielleicht sogar besser als mit einem langen Caddy da der Sprinter durch den Heckantrieb wendiger ist.

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