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Rettungsgasse und Handyverbot: Härtere Strafen - das kommt auf Verkehrssünder zu
DPA

Wer im Stau keine Rettungsgasse bildet, muss künftig hohe Strafen zahlen - sogar Fahrverbote drohen. Zudem hat der Bundesrat das Handyverbot für Autofahrer und Radler verschärft.

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7eggert 22.09.2017, 15:29
70.

Zitat von inge-p.1
Telefonieren im Auto, eine Unart, sollte, wie das telefonieren auf den Fahrrad weit aus höher bestraft werden. Ebenso das Fahrradfahren auf dem Bürgersteig, einem Tummelplatz für hirnlose Kampfradler, die für den Bürger eine eklatante Gefahr darstellen.
Richtig, und im Gegenzug sollte das Abdrängen von Radfahrern auf der Fahrbahn als Bedrohung versuchte Körperverletzung geahndet werden. Straftaten im Verkehr geben ordentlich Punkte.

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e.pudles 22.09.2017, 15:30
71. Teilweise verlangen hier Foristen

etwas übertriebene Strafen. Doch eines ist sicher, die Polizei sollte sich nicht begnügen mit an den unmöglichsten Orten z.B. Radarfallen aufzustellen um ihre Kassen zu füllen. In der Schweiz ein beliebtes Spiel, denn hier hat die Polizei einen Etat den sie zu erfüllen hat. Im November und Dezember werden dann Bussen ausgeteilt, egal um welches Vergehen, sei es auch nur 3 Minuten über die Parkzeit zu sein,um eben diesen Etat zu erreichen, dass man sich kaum noch auf die Strassen traut. Was die Radfahrer anbetrifft, so sollten diese auch eine Fahrprüfung ablegen und auch noch aus einer gewissen Distanz identifiziert erkannt werden, also ein Nummernschild haben. Dann können sie auch von Fussgängern angezeigt werden, wenn sie wie die Wilden auf dem Bürgersteig zwischen den Passanten durchfahren.

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dachristoph 22.09.2017, 15:32
72. Es wurde

längst Zeit, dass die Strafen angepasst werden.
Sicherlich gibt es immer noch Optimierungsbedarf, doch es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Im Vergleich zum restlichen Europa sind wir Deutschen immer noch sehr tolerant was die Autobahn betrifft. Sind eben doch das Kfz-Superland der Welt.

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static2206 22.09.2017, 15:35
73. Nett gemeint, aber wieder zu lasch

Der ganze Bußgeldkatalog müsste überarbeitet werden.
Als allererstes müssten die Strafen in Tagessätzen berechnet werden. Jemand mit 120.000€ Jahresgehalt den Kratzen 300€ nicht einem Azubi oder Geringverdiener der vielleicht mal ausversehen geplitzt wurde schon (auch mir ist es schon passiert, dass mich ein Schilderwald irritiert hat, dass ich dann doch zu schnell war. Ist keine Entschuldigung, ich habe die 15€ Strafe bezahlt. Aber nicht immer ist Vorsatz mit dabei)

Zudem wäre zu den Tagessätzen ggf zu überlegen x% des Wagenwertes mit rein zu rechnen. Das könnte u.U. verhindern, dass ein Geringverdiener mit einer dicken Karre "günstig" wegkommt.
Außerdem finde ich z.B. die Lösung in einigen schweizer Kantonen toll. Ab einer gewissen Geschwindigkeitsübertretung ist die Staatsanwaltschaft verpflichtet eine Haftstrafe zu fordern. Diese wird meist zwar nicht verhängt, aber das Kanton beschlagnahmt und versteigert das betreffende Fahrzeug

Auch Gaffen, Blockieren und Straßenrennen müssten noch schwerer bestraft werden.
Wer Hilfe verweigert oder dafür sorgt, dass andere nicht helfen können müssten so bestraft werden, als wären sie der aktive Part d.h. Anklagen wegen (schwerer) Körperverletzung, fahrlässige Tötung oder sogar Todschlag. Außerdem sollten Gaffern die Filmen oder Fotos machen direkt vor Ort die Smartphones beschlagnahmt werden. Bei Straßenrennen sollte die Anklage bis hin zu Mord gehen können. Der Tatbestand von Mord beinhaltet Vorsatz und niedere Beweggründe. Da man weiß, was für einen Schaden ein Fahrzeug verursachen kann und Rennen der Profilierung dienen sind beide Dinge erfüllt (ich kann auch nicht mit einem Revolver und einer Kugel in der Fußgängerzone auf Passanten zielen und russisch Roulette spielen. Da weiß man auch irgendwann trifft es einen)

Beim Thema Rettungsgasse müssten Einsatzfahrzeuge blockierende Fahrzeugeim äußersten Fall wegrammen dürfen. Die daraus resultierenden Schäden an weiteren Fahrzeugen, Fahrbahn und Einsatzfahrzeug ist vom Blockierer zu übernehmen. Er hat keinen Anspruch auf Schadenersatz.

Den Part mit Kommunikationsgeräten ist mir persönlich immer noch zu schwammig. Gameboy spielen darf ich also weiterhin. Auch Essen, trinken und rauchen. Ich fände eine Formulierung wie z.B jede Tätigkeit die nicht zum führen eines Fahrzeuges dient ist verboten. Damit würde bis auf lenken, blinken, schalten etc verboten sein. (Selbst Radioumschalten ist eine Unfallgefahr)

Und um Himmels Willen schafft endlich diese dämliche Fahrerhaftung ab und macht eine Halterhaftung draus. Ich habe in der Fahrschule gelernt. Ein Auto kann eine Waffe sein, wenn man nicht damit umgehen kann, kommen Menschen zu schaden. Und bei Pistolen ist der Halter auch immer verantwortlich. Zudem ist es dann mit Verstecken schwer, wenn der unschuldige Halter die Strafe nicht zahlen will, aber müsste

So das waren meine 2 Cent

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coroona 22.09.2017, 15:37
74.

Zitat von sozialismusfürreiche
Da frage ich mich wie viel Sinn Connected Car noch macht? Eigentlich muß man schon jetzt zur Bedienung des Navis anhalten. Wenn wir zukünftig den Sender wechseln auch?
Noch nie was von Sprachsteuerung und Spracheingabe gehört?
Dazu muss der Bürger regelmäßig in die neueste Fahrzeugtechnologie investieren.
Daher bin ich für ein Verbot von Autos älter als 3 Jahren.

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gutmichl 22.09.2017, 15:39
75. Gesetze ohne Wirkung

Wenn diese Verschärfungen so durchgesetzt werden, wie EU-Verträge oder Schutz des Außengrenzen, sind sie das Papier nicht wert.
Doch halt! Hier kann man den deutschen Michel auf dem Weg zur Arbeit kräftig abkassieren, also wird hier sicher kontrolliert, schließlich sind wir ein Rechtsstaat.

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coroona 22.09.2017, 15:40
76.

Zitat von Strangelove
Also darf ich mir im Winter im eiskalten Auto nicht mehr den Schal vors Gesicht machen (was auch ein wenig das Beschlagen der Windschutzscheibe verlangsamt)? Das würde heißen ich muss im Zweifel den Motor im Stand warmlaufen ......
Sie sollten sich eine Standheizung in ihr Fahrzeug einbauen lassen.
Dies erhöht den Komfort und die Sicherheit durch freie Sicht ungemein. Das sollte zu Pflicht für alle Autos werden.

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coroona 22.09.2017, 15:41
77.

Zitat von Strangelove
bei -10 C und darunter dauert das dann doch ein wenig außer ich lasse das Auto im Stand warmlaufen, was nicht ....
Sie sollten sich eine Standheizung in ihr Fahrzeug einbauen lassen. Dann sind diese Probleme Schnee von gestern.

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benmartin70 22.09.2017, 15:42
78.

Zitat von winki
Die rücksichtslosen Ratfahrer müssen entlich mal an die ran genommen werden. Viele von ihnen sind offenbar farbenblind, weil rote Ampeln grundsätzlich nicht gesehen werden. Fußwege sind nicht etwa für Fußgänger da, sie sind die besten ......
Verzichte gerne auf die Radwege wie sie zur Zeit angeboten werden.
Ansonsten fahre ich wieder mit dem Auto zur Arbeit.
Ich zahle übrigens mehr als genug Steuern. Für mein KFZ zb.

Wieviele Autofahrer offensichtlich farbenblind (nicht nur das) sind kann man gerne mal nachlesen, hier im Forum wie auch in diversen Statistiken. Wenn man die Augen aufmacht nimmt man das auch als Teilnehmer am täglichen Strassenverkehr wahr.

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benmartin70 22.09.2017, 15:44
79.

Zitat von e.pudles
etwas übertriebene Strafen. Doch eines ist sicher, die Polizei sollte sich nicht begnügen mit an den unmöglichsten Orten z.B. Radarfallen aufzustellen um ihre Kassen zu füllen. In der Schweiz ein beliebtes Spiel, denn hier hat die Polizei einen Etat den sie zu erfüllen hat. Im November und Dezember werden dann Bussen ausgeteilt, egal um welches Vergehen, sei es auch nur ......
Bekommen die Fussgänger dann auch Kennzeichen? Wenn diese mich von Fahrrad holen weil Sie mir achtlos vor das Fahrrad laufen bzw in die Seite oder mich abdrängen?

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