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Riesenlaster-Test: Immer mehr, immer länger, immer weiter
DPA

Der Feldversuch zum Einsatz der umstrittenen Lang-Lkw wird ausgeweitet. Das Netz erstreckt sich nun über zwölf Bundesländer. Mit den Neulingen Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalens sind drei Viertel der Länder beteiligt.

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tullrich 23.07.2015, 12:13
170.

Zitat von lilelile
denn die verlängerte Werkbank ist doch ganz im Sinne der Wirtschaft, die übrigen Verkehrsteilnehmer haben sich zu fügen. Macht die Bahn flexibler, damit der Lastverkehr endlich mehr auf die Schiene kommt.
Da so viele Grüne z.B. den Ausbau der Rheintalstrecke bremsen, frage ich mich, wie das gehen soll. Jaja, auf die Schiene, aber bitte nicht bei mir daheim. Denn das würde u.a. bedeuten, neben jedes Bahngleis ein zweites zu legen. Und in jedes Industriegebiet. Fahren Sie mit der Bahn zur Arbeit?

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dasagich 23.07.2015, 12:14
171. Volksbefragung

wäre in diesem Falle angebracht.
Das Thema läuft nun schon viele Jahre.
Da besteht seitens der Industrie ein großes Interesse.
Und die Umweltschützer fallen auf die fadenscheinigen Pseudoargumente rein.
Das liegt am reflexhaften Denken. Die Lobby arbeitet da sehr zielstrebig.
Aber das Volk will keiner fragen, denn man hat Angst vor der Antwort.
Ich bin dagegen. Der Nutzen ist vorgeschoben.

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freiheitimherzen 23.07.2015, 12:14
172. Nachteil Brückensanierung

Zitat von svempa
... Wenn man die Infrastruktur entsprechend anpasst (Kreisverkehr etc) habe ich als PKW Fahrer ehrlich gesagt keine grossen Nachteile erkannt. ...
Sehr geehrter svempa,
nur, daß die Belastung der Brücken dann noch weiter zunimmt. Von denen müßten schon jetzt viele mit Milliarden-Aufwand dringend saniert werden. Die Giga-Liner machen das noch schlimmer.
In meinen Augen verursacht Hr Dobrindt schon wieder ein Desaster, nachdem er die PKW-Maut schon gegen jede Vernunft in ein unhaltbares Gesetz hat gießen lassen.
Viele Grüße

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tullrich 23.07.2015, 12:16
173. Emotion statt Ratio

Zitat von renatedietrich
was denkt sich eigentlich der Dobrindt dabei, diese Riesenlaster auf die schon überfüllten Strassen zuzulassen. Die LKWS gehören auf die Bahn, wie in der Schweiz! Aber unsere unmöglichen Politiker! Sie gehören alle abgewählt!
Dann wählen Sie doch ab. Ach, Sie haben keine Mehrheit? Na, dann führen wir einfach die renatedietrich-Diktatur ein. Gibt es keine Robbenbabys mehr, die Sie retten können?

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tullrich 23.07.2015, 12:17
174.

Zitat von lindenbast
Ich würde Ihnen gerne recht geben, aber dass die tests ergebnisoffen ablaufen, vermag ich nicht zu glauben. Können Sie sich ernsthaft vorstellen, dass man nach einer gewissen Zeit im Testbetrieb zu dem Schluss kommt "Uiui, Unfälle gehäuft, Brücken und Fahrbahnbeläge kaputt, lassen wir's lieber"?
Das ist durchaus möglich. Wie wir alle wissen, gelten in Deutschland ganz andere physikalische Gesetze als im Rest des bekannten Universums.

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emporda 23.07.2015, 12:20
175. Durchaus vernünftig

Ich fahre seit Jahrzehnten in Ländern mit erlaubten 80 - 100 km/h auf Landstraßen und 120 oder 130 km/h auf Autobahnen. Dabei fahre ich moderne Diesel Pkws mit 4,1 Liter/100km (plus Klima) Verbrauch und nutze sehr oft den Tenpomaten. Immer in Ruhe und Entspannung in der Kolonne, nach 200.000 km hatte der Pkw noch die originalen Bremsbeläge und war nie in Reparatur

Da kommt es schon vor, das einem auf Steigungen leere Lkws mit 110 km/h bergauf überholen, die Lkw-Blockierung wurde offensichtlich manipuliert.

Wo das Optimum zwischen Lkw Länge und Last in Relation zum restlichen Verkehr und dem Zustand der Straßen liegt, das ist wohl Sinn der Untersuchung. Sobald aber ein Verbot von Geschindigkeiten über 120 oder 130 km/h unausweichlich werden, sind alle bisherigen Erkenntnisse hinfällig

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heb78 23.07.2015, 12:30
176.

Zitat von freiheitimherzen
Sehr geehrter svempa, nur, daß die Belastung der Brücken dann noch weiter zunimmt. Von denen müßten schon jetzt viele mit Milliarden-Aufwand dringend saniert werden. Die Giga-Liner machen das noch schlimmer.
Dafür haben sie auch einen Beleg!?
Denn ansonsten ist das nur eine leere Behauptung!

Das die Achslasten sogar geringer werden wurde hier schon mehrfach geschrieben, kann man aber - wie sie - gerne weiter ignorieren.

Der LKW-Verkehr wird in den nächsten Jahren definitiv zunehmen. Selbst wenn es möglich wäre - und es gemacht wird - Güter auf die Schiene / aufs Wasser zu verlagern, reicht das nicht aus, um den LKW-Verkehr zu verringern. Daher ist das Bestreben, mehr Volumen pro LKW zu transportieren eine richtige Richtung!
Die dagegen-Mentalität einiger Foristen hier hilft auf jeden Fall nicht, daß Problem zu lösen...

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tullrich 23.07.2015, 12:35
177.

Zitat von dibagger
Ein ortsansässiger Betonhersteller hat vor 2 Jahren einen Bahnanschluss legen lassen und transportiert jetzt mind. 20% auf Schiene. Große Mengen lassen sich preiswert auf dem Rhein nach Holland transportieren. Auch hier einfach mal nachdenken und nicht gleich für Quatsch abtuen.
Warum hat er das wohl gemacht, der Betonhersteller? Vielleicht weil es sich rechnet? Als der böse Markt, der böse Kapitalismus, die Neoliberalen herausgefunden haben, dass sich manche Produkte an manchen Standorten für manche Kunden für den Schienen- oder Schiffstransport lohnen, wurde es gemacht. Aber nicht jeder kann sich mal eben einen Rhein nach Holland graben lassen, besonders dann nicht, wenn sein Kunde auf der Schwäbischen Alb sitzt. Glaubt hier wirklich jemand, **keine** Lang-LKWs würden die Autobahn leer oder leerer (nicht Lehrer!) machen? Ja, Strom kommt aus der Steckdose, und, wie Francois Hollande so schön sagte, Geld kommt vom Staat.

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Byrus 23.07.2015, 12:53
178. .

Zitat von oktapapa
Was sind die Bekenntnisse zur Schiene eigendlich Wert ?
Gar nichts! Wunschdenken, aber technisch nicht umsetzbar - weder von der zu transportierenden Menge noch von den Transportzeiten.

Somit sind die Bekenntnisse schlicht und einfach eine Lüge!

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Byrus 23.07.2015, 12:56
179. .

Zitat von rockwater
alles vor Ort zu produzieren und nichts zu transportieren, was man auch vor Ort produzieren kann.
Und das ist meistens nicht viel.

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