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RM Sotheby's: 17 oder 70 Millionen - Porsche-Auktion platzt nach Bühnenpanne
Jack Schroeder/ Courtesy of RM Sotheby's

Verwirrung im Raum, Buh-Rufe Richtung Bühne: Was der Verkauf eines der teuersten Porsche-Modelle werden sollte, wurde zum PR-Desaster für das Auktionshaus RM Sotheby's. Der Wagen ist übrigens noch zu haben.

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spon_7302413 19.08.2019, 04:22
1. Suche den Witz ncht an der Wand, Du hältst ihn in der Hand... ;-))

>>Was für ein Witz", zitiert Bloomberg den Sammler Johnny Shaughnessy, der in Monterey dabei war. "Damit haben sie ihre Glaubwürdigkeit verspielt."

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ovi100 19.08.2019, 06:44
2. Verwirrung gewollt?

Bei dem Schlussgebot wechselt der Aktionator zwischen Seventy and Seventeen wie er grade lustig ist..Selbst bei Zwischensummen Fifty und Fifteen gewechselt..

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2cv 19.08.2019, 06:48
3. Gier und "Fachpersonal"

Ich kenne RMSothebys von diversen Oldtimer-Messen - bzw. deren Personal. Die sonnen sich gern im vermeintlichen Glanz der Exponate. Wer mal wissen will, in welchem Zustand die Autos wirklich sind, schaue sich die Abstellhalle nach der Auktion an - oftmals wahre Seenlandschaften von aufgelaufenen Motor- und Hydraulikölen. Ich habe schon mehrfach mir zumindest 2CV auf ihre vermeintliche "Originalität" angeschaut: was da zusammengeschweißt und gespachtelt wurde, war teils haarsträubend, teils noch nicht mal im Baujahr korrekt etc.

Ich bin dann zur Auktionstor gegangen, habe diese auf die Falschinfos im Prospekt und inkorrekte Details hingewiesen: kein Interesse. Die Bubis und Mädels wirkten wie von einer Partyjacht teleportiert, aber nicht wirklich an ihrem Job interessiert. Bei RM wird entweder auf Hype gesetzt, oder Autos präsentiert, die oftmals woanders nicht verkauft werden konnten - überteuert und nicht dem Marktwert entsprechend. Finger weg!

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martinmde 19.08.2019, 08:07
4. da hätte ja auch

jemand von den Bietern protestieren können. Wenn ich 13 biete und 30 wird angezeigt ist das schon ein Unterschied

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phewww 19.08.2019, 09:11
5. Ja und?

So etwas kann passieren, wenn der Typ am Mikrophon so eindeutig zweideutig spricht und der (wahrscheinlich) arme Prakti am Eingabetablett hier schlecht gebrieft und überfordert ist. Geholfen hätte es such, wenn im Auktionatorpult ein Display vorhanden wäre. Die Auktion ist also nicht wegen des (durchaus unprofessionellen) Fehlers geplatzt, sondern weil das Mindestgebot einfach nicht erreicht wurde.

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w.diverso 19.08.2019, 09:24
6. Wen wundert's,

auch bei RMSothebys ist es mehr Schein als Sein. Man braucht sich nur die Berichte über gefälschte oder sonst wie bedenkliche Versteigerungsobjekte die von diesen angeblich so seriösen Auktionshäusern angeboten werden anzusehen. Dann weiß man wo man bei einem Kauf genauso mißtrauisch wie bei einem Fähnchenhändler sein muss oder soll. Dass sie einen Auktionator mit eigentümlicher Aussprache beschäftigen gehört dann einfach dazu. Diesen Wagen sollte man auch erst fix kaufen, natürlich sollte man auch das nötige Kleingeld haben, wenn Porsche bestätigen würde, dass alles seine Richtigkeit hat.

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three-horses 19.08.2019, 09:46
7. Die andere Seite der Wunder.

Ein tolles Auto. Sicher des Geldes Wert. War ja auch der Käfer mit der lange Schnauze. Oder umgekehrt, der Käfer war der Porsche mit der Kurzen...Schnauze. Miserable Fahreigenschaften der 911 Reihe aus der Wiege.

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frank.huebner 19.08.2019, 09:52
8. Doof gelaufen

Ich war selbst schon bei einigen Auktionen (nein, nicht bei Southeby´s). Da kam es schon öfter vor, dass der Auktionator so schnell und undeutlich sprach, dass keiner den Preis verstanden hat und auch der Protokollist sich vertippt hat. Leider finden es einige Auktionatoren immer noch toll, sehr schnell, undeutlich und sich überschlagend zu moderieren. Das ist aber eher die alte Garde, die jüngeren legen Wert auf Deutschlichkeit.

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tuvalu2004 19.08.2019, 11:09
9. #Spon - Das war und ist nicht der erste Porsche

Der erste Porsche ist der 356 Roadster. Offenbar ist die SZ da etwas besser informiert: "Der zu versteigernde Porsche Typ 64 stammt zwar aus dem Jahre 1939 und ist damit neun Jahre älter als der 356er. Doch genaugenommen ist es gar kein Porsche, auch wenn er von Firmengründer Ferdinand Porsche konstruiert wurde. Der Motor und viele seiner Bestandteile stammen von Volkswagen, manche Teile kommen auch von Fiat und anderen Zulieferern. Ferdinand Porsche baute damals für verschiedene Marken Autos, etwa für Daimler.

Der Schriftzug "Porsche" wurde erst einige Jahre nach dem Bau auf dem Typ 64 angebracht - gewissermaßen als Signum des Konstrukteurs, nicht aber als Firmenname. Kurz vorher war der tatsächlich erste Porsche auf den Markt gekommen: der 356 Roadster, der nicht umsonst den Namenszusatz Nr. 1 trägt. Die Porsche AG und das Porsche-Museum hatten sich bereits vor der Auktion von der Benennung des Typ 64 als "erster Porsche" durch Sotheby's distanziert."

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