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Rotlichtverstöße: Bundesrat beschließt höheres Bußgeld für Radler
DPA

Bei Rot über eine Ampel zu radeln soll bald teurer werden: Der Bundesrat hat eine Erhöhung des Bußgeldes um 15 Euro beschlossen. Die Neuregelung ist durch das geplante Punktesystem nötig geworden.

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koelnrio 12.04.2014, 14:23
210. weitere Kriminalisierung von Radlern

Ich bin durchaus dafür, dass man sich in einer Gesellschaft auf Regeln einigt und die dann auch eingehalten werden müssen. Allerdings finde ich, dass da einige über einen Kamm geschoren werden.
Radler sind keine Autofahren und auch keine Fußgänger und auch keine Motorradfahrer. Will sagen: man darf sich durchaus mal Gedanken darüber machen, welche Regeln für welches Verkehrsmittel sinnvoll ist. Hat man ja auch schon, sonst dürften Radler inzwischen nicht entgegengesetzt in Einbahnstraßen fahren.
Da darf man durchaus weiterdenken.
Darüber hinaus tun die wenigsten Kommunen etwas hinsichtlich der Entwicklung des Fahrradverkehrs. In einigen Städten ist der nämlich ziemlich angewachsen und die Städte bauen zuweilen immer noch schmale Radwege, lassen Radwege einfach auslaufen, zwingen Radler Wege zu nehmen, die einfach nicht logisch sind und das alles, um dem Autoverkehr weiter Vorrang zu geben.

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naderdaaus 12.04.2014, 14:28
211. Die StVO gilt nicht für...Autofahrer

Das besagt meine täglich erlebte Praxis. Überall zugeparkte Rad- und Gehwege und nichts, absolut NICHTS wird dagegen unternommen. Den Blinker betätigen? Nö, wozu. Und wie auch wenn man sich das Handy ans Ohr hält. Noch nie, nicht ein einziges mal habe ich gesehen das ein Autofahrer deswegen belangt wurde.

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luwigal 12.04.2014, 14:30
212. Sehen Sie, und genau das ist das Problem!

Zitat von Peter Werner
Wenn Sie nun bereits auf einer Kreugung sind und hinter Ihnen springt die Ampel auf Rot, so gehen / fahren Sie trotzdem weiter. Auch dies ist bei den Ampelschaltungen miteingerechnet. Zwischen Rotschaltung und Grünschaltung für den Kreuzungsverkehr ist immer ein Puffer vorhanden.
Lesen Sie die Kommentare der Leute hier und auch meine Erfahrung, dann erkennen Sie, dass Rot, mitten während der Überquerung nicht Gelb ist und somit als Rot geahndet werden soll.

Ich bezweifle zudem, dass jeder Streifenwagen, der eine derartige Situation sieht, sie so sieht, wie Sie das sehen.
Heisst, der eine Polizist steigt aus und schon geht das Malheur los,
ein anderer sieht das Geschehene anders und fährt weiter.

Vermeiden könnte man das ganze Tantam indem man eine Gelbphase einführt.
Mit einer Gelbphase wäre dann auch eine zeitlich differenzierte Umschaltung unnötig.
Durch sie kann man erkennen, dass man sich in einer brisanten Phase befindet und man kann reagieren.
Jetzt ist es aber so, dass man schlagartig von Sichereit auf Gefahr umschaltet.
Etwas, was man keinem Autofahrer zumutet, den Radfahrern jedoch schon.

Ein Unding! ... schließlich hat man eben aus dem vorher genannten Grund, dass man noch rechtzeitig reagieren kann, die Gelbphase eingeführt.

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Das Pferd 12.04.2014, 14:30
213. 3456789

Zitat von w650
....................................Ein Kampfradler, der beim überqueren einer roten Ampel überfahren wird, ist meiner Meinung nach gestraft genug.........................................
Was ist mir dem LKW-Fahrer, dem der Trottel unter die Räder kommt? Der kann vielleicht seinen Beruf nicht mehr ausüben, es gibt Menschen denen es nicht egal ist einen anderen überfahren zu haben, unabhängig von der Rechtslage. Oder Passanten, die das mit ansehen müssen, ich habe keinen Bock auf rausquellende Därme, auch nicht von Kampfradlern.

Und es geht nicht um nächtlich leere Straßen, die Idioten fahren auch, wenn Kinder das sehen. Wissen Sie was das einem 15jährigen an Vernunft abverlangt, uncool stehen zu bleiben, wenn der Kampfradler cool weiterfährt? Da können Sie noch so oft erklären, daß das kein Vorbild ist und daß eine Erwachsener mit jahrelanger Erfahrung als Auto- und Radfahrer die Situation vielleicht doch etwas besser einschätzen kann. Der 15jährige (oder jünger) wird irgendwann das coole Verhalten nachmachen.

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grossmutter 12.04.2014, 14:44
214. Irrtum korrigiert

Zitat von fd53
Und laut einem bundesweit gültigem Mustergerichtsurteil aus Bayern müssen Radfahrer auch keinesfalls vorhandene Radwege benutzen (weil man darauf nicht schnell fahren kann).
Das ist ein Irrtum: Das Bundesverwaltungsgericht hat unlängst entschieden, dass es rechtswidrig ist, wenn man Radfahrer der Fahrbahn verweist, weil Autofahrer darauf sonst nicht schnell fahren könnten.

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deesdrei 12.04.2014, 14:47
215. Das Bußgeld

könnte auch 1.000 Euro betragen - es macht keinen Sinn und hat keinerlei abschreckende Wirkung, solange nicht auch konsequent kontrolliert und abgestraft wird! Was also soll dieser Unfug, wenn gleichzeitig soviel Personal bei der Polizei abgebaut wird, dass die nicht mal im Entferntesten daran denken können, nun auch noch die Radfahrer flächendeckend zu kontrollieren. Ergo, alles bleibt beim Alten und Auto- und Radfahrer lösen ihre Kontroversen auf die althergebrachte Art an Ort und Stelle ...

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EuroLoser 12.04.2014, 15:05
216. Erziehung der Bürger

...und wird dabei auch noch vom Staat ausgenommen. Und viele Leute finden das auch noch gut. Ich kann's nicht nachvollziehen.

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rot 12.04.2014, 15:05
217. das Wiehern

Das ist das Gespenstische an der deutschen Verwaltung, sie sind völlig unbeindruckt von Sinn und Realitäten: Sie bauen Ampeln direkt vor dem Eingang zur U-bahn,- wohl wissend dass dort niemand steh bleibt, um zu warten bis ihm die Bahn davongefahren ist.
Sie kontrollieren Ampeln nachts um 3 Uhr, wenn die einzige Gefährdung dadurch entsteht, dass man beim warten ein-schlafen und auf die Fahrbahn fallen könnte um vielleicht von den stündlich vorbeikommenden Autos überfahren zu werden. Aber was recht ist muss recht bleiben auch wenn alles vor Schwachsinn wackelt.

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lindenbast 12.04.2014, 15:24
218.

Zitat von Snoozel
Die Radfahrer werden doch eh nicht erwischt bei Verstößen, es fehlt das Nummernschild.
Eben. Deshalb ist die Bußgelderhöhung eine rein populistische Maßnahme. Die bisherigen Bußgelder täten's durchaus, wenn man die Kontrollen engmaschiger organisierte. Aber ob ich 10 Euro, 100 Euro oder 1000 Euro NICHT zahlen muss, weil ich sowieso nicht erwischt werde, ist mir eigentlich wumpe.

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jugendmauer 12.04.2014, 15:26
219. Die letzten Vorteile des Radfahrens eliminieren

klar wieso implantiert man den Menschen nicht gleich Chips in das Zentrale Nervensystem und wenn sie gegen Regeln verstoßen, dann werden sie lahmgelegt. Weil es natürlich nichts schlimmers gibt, als mit dem Rad über eine rote Ampel zu fahren. Statt das Rad fahren interessanter zu machen werden immer mehr der Spaß am Rad fahren genommen und dazu gehört es das man bei geeigneter Verkehrsituation auch einmal rotlicht Signale umfahren kann, ohne das gleich eine Vekehrsgefährdung auftritt. Man denke nur an die Radfahrerampeln weit ab von hohen Verkehrsdichten, wo die Ampel eigentlich nur für Alte Leute und Kinder da steht, dann dürfen die Radfahrer dort minuten Lang stehen und werden ihrer Lebenszeit beraubt!

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