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Rotlichtverstöße: Bundesrat beschließt höheres Bußgeld für Radler
DPA

Bei Rot über eine Ampel zu radeln soll bald teurer werden: Der Bundesrat hat eine Erhöhung des Bußgeldes um 15 Euro beschlossen. Die Neuregelung ist durch das geplante Punktesystem nötig geworden.

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Fraktale_Dimension 11.04.2014, 20:05
40.

Zitat von noalk
In etlichen Jahren des täglichen Radfahrens zur Arbeit (ca. 15 km einfach) habe ich so viel erlebt, dass ich nur noch so fahre, dass ich einigermaßen sicher sein kann, gesund zuhause anzukommen. Dazu gehört - leider - auch das Überfahren roter Ampeln. Sollte ich mal 60 EUR zahlen müssen, ist mir mein Leben das wert.
Das Überfahren einer roten Ampel sichert ihnen ein gesundes Ankommen zu Hause? Sie finden sich toll, weil sie jeden Arbeitstag 30 km mit dem Rad zurücklegen (müssen)? Sie glauben, sie seien Vorbild für alle anderen?
Sie glauben, weil sie mal Alkohol getrunken haben und übelst abgesoffen sind, sind alle Alkohol-Trinker schlimmer als Autofahren, noalk? Hat man ihnen zuviel Versicherungen aufgeschwatzt? Ihr Leben ist ihnen 60,- EURO wert? 1000,- auch? Wieviel ist ihr Leben an sich wert? Mehr, als das eines Autofahrers? Was schwätzen sie eigentlich und warum?

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helisara 11.04.2014, 20:06
41. Gehwegradler

Gegen Gehwegradler sollte endlich auch mal richtig durchgegriffen werden. Einerseits beklagen sich Radfahrer darüber, daß Autofahrer keine Rücksicht auf sie nehmen würden, andererseits nehmen sie auch keine Rücksicht auf Fußgänger und nehmen sich das Recht heraus, auf dem Gehweg zu radeln.

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Snoozel 11.04.2014, 20:08
42. Und?

Die Radfahrer werden doch eh nicht erwischt bei Verstößen, es fehlt das Nummernschild.
TÜV gleich bitte auch einführen für die Räder, und harte Strafen für falsch eingestellte Power-LED Scheinwerfer.

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saschad 11.04.2014, 20:12
43.

Zitat von GrinderFX
Radfahrer denken oft sie seien im Recht, leider sind sie es zu selten.
Ich bin auch als Radfahrer oft im Recht. Stört aber die anderen Verkehrsteilnehmer zu selten und daher ziehe ich dann sinnvollerweise im eigenen Interesse wieder zurück.

Das schöne ist ja, wenn man mehrere Verkehrsmittel benutzt, bekommt man eine deutlich umfassendere Sicht auf die Dinge.

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felixbonobo 11.04.2014, 20:14
44. Nummernschild

Bei dem busgeld wird es für manch einen hartz4 bezieher zur existensfrage. Ich möchte jedenfalls nicht in der haut eines polizisten stecken, denn wer wird da bei einem verstoss bitte noch freiwillig anhalten und warten?
Ginge also nur mit radfahrenden polizisten, sonst fährt man denen einfach weg.

Ich will ja hier niemanden auf dumme ideen bringen, aber ohne nummernschild, an dem man identifizierbar wird, bleibt das völlig sinnlos und erwischt nur die doofen.

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whuuuup 11.04.2014, 20:17
45. Gelbe Fahrradampeln

Zitat von sysop
Bei Rot über eine Ampel zu radeln soll bald teurer werden: Der Bundesrat hat eine Erhöhung des Bußgeldes um 15 Euro beschlossen. Die Neuregelung ist durch das geplante Punktesystem nötig geworden.
Wie hier (leider nur einmal) erwähnt wurde ist das größte Problem, dass es für Fahrradfahrer keine gelbe Ampeln gibt. Ich würde behaupten, dass in München 80% der Überquerungen bei rot auf das physikalische Prinzip der Trägheit zurückzuführen ist. Es ist schlichtweg nicht möglich sofort zu halten.

Man ist auch schneller über eine komplette Straße gefahren als in der Mitte zu bremsen und sich auf den mittleren Streifen zu quetschen (wie von der Polizei gefordert) - auch eine physikalische Tatsache!

Ich denke man kann doch - auch als Gesetzgeber - davon ausgehen, dass ein Radfahrer schneller als der langsamste Fußgänger ist. Hier anzusetzen könnte die Rotphasen für Fahrradfahrer deutlich verbessern - indem man die Fahrradampeln mit gelb ausstattet und von der Taktung zwischen die Schaltung von Auto- Fußgängerampel setzt!

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Rahlstedter 11.04.2014, 20:18
46.

Zitat von joe 1966
Das kann man im Umkehrfall mindestens genauso oft beobachten! Als Radfahrer ist man streckenweise zum offensiv-fahren regelrecht gezwungen.. meine Erfahrung. Natürlich gibt es Regeln und an die sollten sich auch alle halten, das gilt dann auch für Autofahrer, die meinen, immer Vorfahrt zu haben, nur weil ihr Fahrzeug mehr Volumen auf die Strasse bringt.
Selbstverständlich gibt es unter den Autofahrern genügend Knallköpfe. Es geht in diesem Fall um Radfahrer und nicht wenige sind der Meinung für sie gelten keine Regeln und sie wären unsterblich. Im letzten Sommer bin ich mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Ich fahre parallel zu eine zweispurigen Hauptverkehrstraße, der Radweg ist durch einen hoch bewachsenen Grünstreifen getrennt. Ich komme auf eine schlecht einsehbare Einmündung einer Seitenstraße zu, der PKW neben mir will rechts abbiegen, hält weil er mich sieht, aus der Seitenstraße kommt ein PKW, hält weil er mich sieht, alles gut, denkste... hinter dem PKW aus der Seitenstraße kommt ein Fahrrad hervorgeschossen das mich, ich hatte im Übrigen Vorfahrt, fast über den Haufen fährt und dann mit hoher Geschwindigkeit auf der falschen Seiten weiter fährt. Zu allem Überfluss hatte der Gute auch noch ein Kleinkind im Fahrrad Kindersitz hinten drauf sitzen. Aber wie war das noch, alle Anderen sind schuld und Radfahrer sind unsterblich... Von den Lebenmüden mal gar nicht gesprochen die ohne zu gucken einfach im dicksten Berufsverkehr auf eine 4-Spurige Hauptverkehrsstraße ziehen, direkt vor einen LKW, aber alle Anderen sind ja schuld und der Radfahrer ist unsterblich...

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Fraktale_Dimension 11.04.2014, 20:19
47.

Zitat von thkarlau
offensichtlich sind Sie niemals mit dem Fahrrad unterwegs. Fahren Sie doch einfach mal in die Niederlande oder Dänemark und schauen sich an, wie da der Radverkehr reibungslos funktioniert. Diese beiden Länder haben weltweit den größten Radverkehr, aber die wenigsten Todesopfer mit Rad. Die brauchen auch keinen Helm oder Seitenpolsterung, die gebrauchen einfach nur ihr Hirn. Da gab es schon Radverkehr gegen die Einbahnstraße, als bei uns noch Pferdefuhrwerke unterwegs waren. Ich erinnere mich an den Aufschrei der Autolobby, allen voran der ADAC, als bei uns Radeln gegen die Einbahnstraße eingeführt werden sollte. Wodurch werden Radfahrer denn verletzt oder getötet? Doch nicht weil sie rasen oder an der Ampel gelegentlich bei freier Straße nicht warten wollen. Sie werden in aller Regel vom Auto überfahren! Es ist das Auto, von dem die Gefahr ausgeht, aber keiner führt Tempo 30 in den Städten ein. Also einfach etwas mehr Augenmaß und die Schuldigen treffen und nicht die schwächsten Verkehrsteilnehmer.
Sie sind das klassische Beispiel der Mentalität des deutschen Volkes.
Ich definiere mich als: Radfahrer (Arier), und alle(s) andere(n) wird der Ideologie geopfert. Klar, alle Autofahrer etc. haben es nur auf die Radfahrer abgesehen. Und alle Radfahrer sind allem gegenüber überlegen. Wie mir immer mehr bewusst wird, der Faschist steckt in der dt. Mentalität, parteiübergreifend. Ein Leben und Leben lassen kann hier nicht stattfinden. Sowenig wie eine Selbstkontrolle in Anbetracht echter Grenzen, die die Vernunft diktiert, und nicht die Ideologie!

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Fraktale_Dimension 11.04.2014, 20:22
48.

Zitat von hansulrich47
Aber nicht um mein Geld. Wer öfter mit dem Rad unterwegs ist, stellt fest, Ampeln sind nicht so eingestellt, dass auch Radfahrer zügig kreuzen, sondern eher so, dass ein Radfahrer dreimal die Anforderungstaste drücken muss, um zu queren. Obwohl der parallel laufende Autoverkehr freie Fahrt hat, gilt das nicht für den Radler. Da nehm ich mir das Recht schon raus und fahre! Gesslerhüte darf man nach Wilhelm Tell ja auch ignorieren! Und ausserdem, wenn man zweimal im Jahr einen Streifenwagen sieht, ist das Präsenzsoll schon überschritten! Was sollen Regeln, die weder sinnvoll sind noch kontrolliert werden?? Die sind zum Lachen!!
Ja leck mich am Arsch! Glauben sie Autofahrer haben ein "Ich schalte jetzt die Ampel auf Grün Gerät" in der Hosentasche? Aber klar, der Radler muss immer grün haben, gell? Sorry, aber hier sehe ich inzwischen massive Persönlichkeitsprobleme in unserer Gesellschaft, liegt wohl auch an der Erziehung.

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Fraktale_Dimension 11.04.2014, 20:31
49.

Zitat von rai-og
Es frustiert mich als Radfahrer extrem das ich an einer Kreuzung wo ich mit meinem Auto nur eine kurze Rot phase haben ( durch Kontaktschleifen, grüne Welle...) mit dem Rad drei!!! rot Phasen habe. FÜr jede Autop Abbiegespur eine Ampel. Das gleiche Spiel auch bei hinter einander geschalteten Ampeln. Selbst bei vollem Tritt 40km/h reicht es mir nicht zwei Ampel hintereinander zu nehmen. Beim Auto reicht es locker. Bitte an dies denklen wenn Ihr über radfahrer schimpft. Ich überquere eine rote Ampel nur wenn ich zuvor mich überzeugt habe das es frei ist. Radfahrer die ungebremst über eine rote Ampel sind lebensmüde.
Dann schalten wir halt die Ampelphasen auf 40. Dann kommt der nä. Radler und will 35, der nä. 30, der andere 25, usw. Zum Schluss 3, für die Fußgänger. JEDER will doch schnell und angenehm zu seinem Ziel kommen. Aber die ganze Verkehrslogistik für Radfahrer zu optimieren ist ein Wunsch aus dem Wolkenkuckucksheim. Denken sie nach, was das für die weit größere Mehrheit der Verkehrsteilnehmer, und das System an sich bedeutet.

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