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Rotlichtverstöße: Bundesrat beschließt höheres Bußgeld für Radler
DPA

Bei Rot über eine Ampel zu radeln soll bald teurer werden: Der Bundesrat hat eine Erhöhung des Bußgeldes um 15 Euro beschlossen. Die Neuregelung ist durch das geplante Punktesystem nötig geworden.

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go2dive 11.04.2014, 23:06
80. optional

Das Schöne ist ja, dass wenn nachts ein Radfahrer ohne Licht bei Rot über die Kreuzung fährt und ich ihn als Autofahrer umfahre, ich IMMER eine Teilschuld bekomme (Betriebsgefahr des PKW). Das zu der Aussage, dass der Radfahrer im Falle eines Unfalles nur sich selbst schadet. Ich würde es übrigens gut finden, wenn Radfahrer ohne Licht ebenso hart bestraft würden, wie Autofahrer, die nachts wissentlich ohne Licht fahren.

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CriSch 11.04.2014, 23:13
81. Ich zahle lieber 60 Euro, ...

...als nachts in der Großstadt an der roten Ampel zu stehen und dabei wahlweise angepöbelt, ausgeraubt oder einfach nur so belästigt zu werden.

Und super sind in Hamburgs Nebenstraßen auch die vielen roten Ampel, wo man alleine steht und links und recht nicht mal Autos am Horizont zu erkennen sind,

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kenterziege 11.04.2014, 23:20
82. Im Grunde haben Sie recht!

Zitat von etna
Können die sich nicht mal auf echte Kriminelle konzentrieren, als die Bürger immer weiter zu schikanieren und auszuplündern bzw. dieses durch immer höhere Bußgelder auszuweiten ?
Ich hätte es auch lieber, der Staat würde zunächst erst einmal für Sicherheit sorgen. Dazu gehört, dass Einbrecher grundsätzlich in den Knast kommen und der Polizei genügend Ressourcen für die Bekämpfung von Kriminalität zur Verfügung gestellt bekommen und die Richter enge gesetzliche Vorgaben bekommen. Und trotzdem: Viele Radfahrer haben sich schlimme Verhaltensweisen angeeignet. Beispielsweise fahren sie , statt zu schieben über Zebrastreifen und nehmen den Fussgängervorrang für sich in Anspruch. Und wenn dann was passiert, ist der Autofaher Schuld -oder? Nein - beides muss geahndet werden. Der Rafahrer ist kein "besserer" Verkehrsteilnehmer - auch, wenn das die GRÜNEN so sehen!

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edhoc 11.04.2014, 23:25
83. Mehr Polizisten für die Überwachung

Höheres Bußgeld ist gut - nützt aber nur etwas, wenn die Leute auch erwischt werden. Die Polizei könnte öfters mal an Kreuzungen, Straßen mit parkenden Autos, usw. stehen und auf die Autofahrer, LKWs, Radfahrer usw. achten. Fahrt auch wenn schon rot noch über die Kreuzung, überraschend Abbiegen ohne zur Seite und Rückspiegel zu schauen und ohne Blinker, Fahren durch gesperrte Straßenabschnitte (z.B. nur für Busse und Anlieger zugelassen, nicht zum Durchfahren), Autotüren öffnen ohne auf den Verkehr zu achten (lebensgefährlich für dort fahrende Radfahrer), Ablenkung beim Fahren (Mobiltelefon, Smartphone, Essen, mit Mitfahrer reden und zur Seite statt auf den Verkehr zu schauen, während der Fahrt etwas auf dem Rücksitz holen, usw. Neben zu hoher Geschwindigkeit und rücksichtlosem Fahren (z.B. häufige Spurwechsel bei zu kleinen Lücken, dichtes Auffahren (Drängeln) usw.) sind dies Verhaltensweisen, bei denen immer wieder andere unschuldige Menschen zu Schaden kommen - verletzt werden oder sogar sterben. Die meisten, die sich so verhalten haben dafür kein Unrechtsbewusstsein - und da es keine Folgen hat (solange es kein Polizist sieht _und_ anzeigt!), gewöhnen sich viele das an. Blinken beim Abbiegen - geschätzt 90 Prozent blinken beim Abbigen nicht (beobachtet an verschiedenen Kreuzungen) - denn es gibt keine Konsequenzen. Ich habe noch nie gesehen, dass die Polizei an Kreuzungen diejenigen rauswinkt, die nicht blinken. Sollte sie aber machen.

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Dino822 11.04.2014, 23:27
84. eine Frage

Also ich möchte in dieser Diskussion nur eine Frage in den Raum werfen: Wieviele Menschen wurden durch bei rot fahrende Radfahrer verletzt oder getötet, und wieviele durch Ampeln missachtende Autofahrer?

Wenn man dann diese beiden Zahlen gegenüberstellt, kann man sich vielleicht nochmal überlegen welcher Verkehrsteilnehmer das bestrafenswertere Fehlverhalten an den Tag legt.

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ut-e 11.04.2014, 23:45
85. Bußgeld Fahrrad Rote Ampel

Nun bin ich ja doch sehr irritiert über einen Bußgeldbescheid den ich vor 3 Wochen erhielt, als ich mit dem Fahrrad über eine noch rote Ampel, die kurz vor der Grünphase war, fuhr. Ich soll 128 Euro zahlen!!! Hat da jemand einen Rat? Vielleicht verdoppelt sich der Betrag, da ich von zwei Polizisten angehalten worden bin ...

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Drobstar 12.04.2014, 00:08
86. Radfahrer sollten keine hohe Strafen bekommen

Gleiche Rechte, Pflichten und Strafen. Das scheiter ja schon daran, dass der Fharradfahrer das schwächere Glied ist, man schon auf das Rad steigen kann wenn man kaum laufen gelernt hat und dafür keinen Führerschein benötigt.

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chakula 12.04.2014, 00:18
87. optional

Bei solchen Strafen sollte man langsam mal ALLE Radweg-Ampeln umbauen. Das mit dem Rot/Grün funktioniert dann nicht mehr, dann müssen da sinnvolle Vorwarnungen hin, z. B. eine Gelbphase. Ich wäre innerhalb dem Bruchteil einer Sekunde ein Rotlichtsünder, ein Fußgänger kann von einem Schritt auf den anderen stehen bleiben, ein Radfahrer nicht und im Torkeltempo anpirschen, weil die Ampel auf rot springen könnte ist auch nicht praktikabel.
Übrigens, alle die hier radfahrende Rotlichtsünder anprangern, der Autofahrer hat bei Gelb "Vor der Kreuzung auf das nächste Zeichen zu warten“. Das heißt die übliche Autofahrer-Masche "Gelb = gib Gas" ist genauso verkehrt. Ich muss jeden Tag über eine ziemlich große Kreuzung und da die Fußgänger/Radweg-Ampel elend lange Umschaltphasen hat, steht man da herum und kann die Autofahrer beobachten. Das wird dann gerne verharmlost mit "Kirschgrün" oder "Dunkelgelb", aber das ist in meinen Augen ein Rotlichtverstoß. Und wer noch nie zu Fuß eine rote Fußgängerampel missachtet hat, der kann ja den ersten Stein werfen.

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rodplaukrün 12.04.2014, 00:19
88. Verkehrsregeln

Ja schön, das Bußgeld wird für Radfahrer höher. Aber die Verkehrsregeln, die zwar für alle Arten von Verkehrsteilnehmern gelten, richten sich weiterhin nur nach Autofahrern. Dass Ampelschaltungen dem Radfahrertempo und -bedürfnissen nicht entsprechen - scheißegal, dran halten müssen sie sich trotzdem. Und kassiert wird auch. Aber Verkehrssicherheit ist für Radfahrer weiterhin Privatsache. Ich fahre trotzdem weiterhin bei Rot, wenn es meiner Sicherheit dient. Aus Überzeugung.

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WernerS 12.04.2014, 00:22
89. Radfahrer haben eh zuviel Geld

So ein Drahtgestell für 100 bis 5000 Euro.
Radfahren auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone, sollte ruhig teurer werden. Die Radfahrer würden - da eh nicht lernfähig - in einem Jahr ein kompletttes kreuzungsfreies Radewegenetz finanzieren.

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