Forum: Auto
Rückschlag für Wasserstoff-Technik: Toyota startet Elektroauto-Offensive
Naomi Tajitsu/ REUTERS

Toyota schwenkt auf VW-Kurs um: Die Japaner wollen verstärkt Elektroautos mit Batterie auf den Markt bringen. Ins Hintertreffen gerät die Brennstoffzelle.

Seite 8 von 12
tempus fugit 07.06.2019, 22:40
70. Wieviele E-Auto-LiON...

Zitat von power.piefke
"Und ja, das Lithium aus den Batterien geht nicht verloren und ist daraus um Klassen leichter wieder zu gewinnen als es aus Chile zu fördern ist." ... richtig, es geht nicht verloren, es landet auf Halden. Meines wissens gibt es weltweit nur eine Anlage, die im halbindustriellen Maßstab Lithium aus Batterien teilweise recycelt. Bravo.
...Akkus sind denn nun weltweit angefallen?

Die machen noch einige Jahre ihren Job als powerwall - wenigstens bei Tesla - und das ist gut so.

Aber doch bitte mal das Volumen der 'alten' E-Auto-Akkus - denn am besten lässt sich diskutieren, wenn Tacheles geredet wird!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
power.piefke 07.06.2019, 23:35
71. @tempus fugit

"Die machen noch einige Jahre ihren Job als powerwall - wenigstens bei Tesla - und das ist gut so." ... ja, da haben Sie recht. Ein kleines Unternehmen im Bezirk schlachtet mittlerweile hauptsächlich Tesla s mit Motor und/oder Getriebeschaden aus - passiert nämlich recht oft, einfach die einschlägigen Foren besuchen - und baut daraus Hausspeicher. Trotzdem verlagert es die Sauerei nur in die Zukunft. Aber vermutlich ist dass dann nicht mehr das Problem von Tesla...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thomas_linz 08.06.2019, 05:31
72. Nicht ganz

Zitat von didel-m
wie warme Semmeln über die Ladentheke. Und das auch heute noch. Gerade war zu lesen, daß der Diesel-Absatz auch und gerade hierzulande wieder brummt wie lange nicht.
Im Vergleich zu anderen Energieträgern werden Kraftstoffe weltweit indirekt mit bis zu 6 Billionen Dollar pro Jahr gefordert. Nicht Milliarden, Billionen. Die warmen Semmeln wuerden wohl kalt werden, wenn man beim Preis auch noch das Verursacherprinzip draufrechnet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thomas_linz 08.06.2019, 05:37
73. Ja, ein wirkliches

Zitat von power.piefke
"Und ja, das Lithium aus den Batterien geht nicht verloren und ist daraus um Klassen leichter wieder zu gewinnen als es aus Chile zu fördern ist." ... richtig, es geht nicht verloren, es landet auf Halden. Meines wissens gibt es weltweit nur eine Anlage, die im halbindustriellen Maßstab Lithium aus Batterien teilweise recycelt. Bravo.
Problem. Man dachte, die Akkus gehen schneller kaputt. Das Elektroautos mit einem Akku auch mal 500.000km fahren, war nicht vorgesehen. So muessen die Anlagen zum vollständigen Recycling noch ein paar Jahr warten. Interessant ist aber, dass die Technologie vorhanden ist, bevor sie benötigt wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thomas_linz 08.06.2019, 05:45
74. Die Altbatterien muessen

Zitat von rumans
-Fahren noch aktiv, solang profitabel, mitmachen und zieht dann vor allen anderen mit Wasserstoff nach vorn. Immens kostenreduzierende Brennstoffzellen-Serienproduktion ist bei ihnen in der Mache. Höret die gegenwärtigen Signale aus China in Richtung Wasserstoff. Wasserstoff bleibt Wasserstoff. Die Altbatterien müssen teuer für Altfahrzeuge Jahrzehnte teuer weiter produziert werden, neben immer neuerer Entwicklung. Sie sind quasi gealterte weiter notwendige Tankfüllungen (neben dem geladenen Strom) mit notwendiger Anpassung bei sich ändernden Ladesäulen
fuer Altfahrzeuge weitergebaut werden. Immer wenn man denkt, den Leuten muessten langsam die Argumente ausgehen, tauchen voellig neue Theorien auf. Mein tiefster Respekt. Natürlich kann man Akkus genauso modifizieren. Macht Tesla staendig. Wie die Akkutechnik in 10 Jahren aussieht, werden wir sehen und kann man heute noch gar nicht vorhersagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thomas_linz 08.06.2019, 06:00
75. Nee,

Zitat von Deeds447
Stimmt es denn nicht, dass 22 Millionen Liter Wasser aus dem Ökosystem gezogen werden müssen, um nur eine Tonne Li zu gewinnen? Denn falls das doch stimmen sollte, bin ich der Meinung, man sollte den Li-Anteil bei der eco-Mobility so gering wie möglich halten.
stimmt nicht. Hat man jetzt herausgefunden, dass das voellig haltlose Zahlen sind. In die ARD hat es der Quatsch dennoch geschafft. Aber um mal die Relationen zu vermitteln. Wuerden wir Lithium wie Erdöl foerdern,, waeren alle bekannten Vorkommen in einer Woche komplett abgebaut. Und waehrend das Lithium wiederverwendet wird, verwandeln wir jaehrlich 3-4 Milliarden Tonnen Rohoel in CO2. Der Versuch, den Lithiumabbau in irgendeiner Form mit der Oelfoerderung auf eine Stufe zu setzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
philosophus 08.06.2019, 07:33
76. Mit der Zeit... GEHEN !...

SPON: "Toyotaerhöht das Tempo bei der Entwicklung vonElektroautos". In einem früheren SPON-Artikel über Porsche hatte der Automobilwirtschaftler Stefan Bratzelangekündigt: "Wer nicht mit der Zeit geht, der muss mit der Zeit gehen" ===>> Zeit für "Experimente" hat unser Planet kaum welche. Solange der Strom welcher die Batterien nachlädt kein Öko-produzierter Strom ist, ( Sonne, Wind, Wellen...), kann man nicht von Nachhaltigleit und Abgas-Ersparnis reden. Hoffentlich kommen alle diese Herren nach 50 Jahren nicht an und sagen: Es tut uns Leid, wir haben auf's falsche Pferd gesetzt - wir sind zwar mit der Zeit gegangen, wir müssen aber trotzdem mit der Zeit GEHEN !...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bibs1980 08.06.2019, 07:39
77.

Endlich verstummen die Schlauberger, die unter jedem Beitrag zur E-Mobilität mit inhaltlichen Schätzen wie "ich setze da auf Wasserstoff" aus der Deckung kommen - selbstverständlich ohne zu argumentieren, weswegen H2-Antriebe Vorteile gegenüber allen anderen Antriebsformen haben sollten.

Diese Typen halte ich für Lügner, denn sie wissen selbst, dass die H2-Technik auf absehbare Zeit weder energetisch effizient noch finanziell sinnvoll realisiert werden kann. Würden die schreiben, "E-Auto will ich nicht, ich fahre weiter Diesel" wäre das ehrlicher.

Für die Zukunft der Mobilität ist es sehr gut, dass nun auch der zweitgrößte Automobilhersteller der Welt seine Stärke mit einbringt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
akkarin 08.06.2019, 08:24
78. Nebenschauplatz

Ich bleibe dabei: es geht um eigentlich viel mehr als nur um den Antriebstyp; weder der Wasserstoffantrieb noch der Akkuantrieb welcher Art auch immer für PKW / LKW / Bus wird die Aufgabe Mobilität lösen, denn gerade die sehr praktische Eigenart eines sehr hohen Energieinhaltes bei gleichzeitgig einfacher Handhabung des Benzin/Diesels hat doch zu der aktuellen Situation sprich zu einer langjährigen Vernachlässigung des Gesamtsystemgedankens geführt. Eine Strasse ist schnell gebaut, da sind z.B. Schienenwege eine doch ganz andere Anforderung, zumal letztere physikalische Grenzen zu Kompromissen aller(!!) Beteiligten zwingt. Und dazu ist kaum noch jemand bereit oder befähigt.
Die Frage ist doch, was für Mobilität wird denn in der Zukunft wo gebraucht? In unseren Breiten ändert sich diese Anforderung gewaltig, und die Auswirkungen der oben genannten Vernachlässigung des Gesamtsystemgedankens ist vor allem in den ländlichen Bereichen nicht nur für Arbeitnehmer längst zu einem nicht mehr vernachlässigbaren Problem geworden. Und für die immer grösser werdenden Megacities müssen schon aus Platzgründen andere Lösungen erarbeitet werden.
An dieser Stelle erlaube ich mir die Anmerkung, daß BK Merkel als "Schutzheilige der Autobranche" (Sueddeutsche) oder MP Kretschmann als Daimlerschützer der Industrie insgesamt einen gewaltigen Bärendienst erwiesen haben, denn man kann vieles kaufen, aber keine vergeudete Zeit.
Nein, ich glaube nicht an einen flächendeckenden Einsatz von Elektrofahrzeugen, sondern über eine lange Zeit auch bei uns an eine Mischung aller Antriebsarten. Die Umwelt interessiert mit dem Moment, wenn es an den eigenen Geldbeutel oder noch vielmehr an die Bequemlichkeit geht, kaum jemanden. Aber in der (Auto) Industrie werden die Anpassungen bemerkenswert sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon_2291511 08.06.2019, 09:27
79. Scheindiskussion

Die Fossile Brennstoffe sind endlich. (Erdradius = 6371 km, Volumen einer Kugel= 4/3*Pi*r*r*r). Ich will hier nicht streiten WIEviel genau da noch drin ist, aber IRGENDWANN ist es ALLE. Und bei dem derzeitigen Verbrauch der Erdbevölkerung kann ich nur schwer glauben, daß das noch sehr lange dauert.
Vielleicht ist es ja vielmehr unser gnadenlos verschwenderischer Lebensstil und unsere Gier nach immer mehr Konsum, die hier das Problem darstellen und nicht die die Entscheidung über die nächste Stufe der Antriebstechnologie.
Man kann auch Ottomotoren mit Wasserstoff antreiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 12