Forum: Auto
RWTH Aachen: Streetscooter-Entwickler stellen E-Lkw vor
DPA

Mit dem Streetscooter, einem E-Transporter den heute die Deutsche Post baut, sorgten Aachener Wissenschaftler für Aufsehen. Nun legen sie mit einem Lkw nach.

Seite 4 von 6
nabitte 01.12.2018, 00:09
30. German Angst

Zitat von tempus fugit
...gesprochen: der fährt täglich so 100 km, macht 70-90 Arbeitsgänge - davon so 20 Rücknahmen, arbeitet 11 Std. täglich. Bei der Post und anderen Parceldeinsten wird's nicht viel anders sein. Machen wir noch 20 Reserve-km dazu, dann weiss man, wieviel Kapazität an Akku nötig sind. Erfreulich übrigens, letztlich verkündeten Stimmen hier, dass der Streetscooter ein Flop geworden wäre. Flop wie Tesla? Mal sehen...
wird unter den Benutzern von Elektrofahrzeugen gern mit "German Reichweitenangst" humorvoll kommentiert. Ihr Beitrag steuert einiges dazu bei. Für die meisten Fahrten im Individualverkehr ist JEDES aktuell verfügbare Elektrofahrzeug in der Reichweite vollkommen ausreichend. Sogar bei gängigen Ansprüchen an Komfort und Entertainment. Lediglich bei den Sitzplätzen ist noch Luft nach oben - Ich würde unseren 7Sitzer-Diesel jedenfalls gern gegen ein elektrisches Fahrzeug tauschen. Aber die 7 Sitze müssens bei mir echt sein...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Merlotrot 01.12.2018, 00:19
31. Vielleicht mal

Zitat von three-horses
AEG war mal. Also in Germany ist eigentlich nichts.
verständlich posten? Ich habe jetzt schon mehrfach Posts von Ihnen gelesen, zu unterschiedlichen Themen. Immer dasselbe, meistens grammatikalisch falsch und einfach unverständlich. So auch dieser, was wollen Sie uns denn mitteilen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nabitte 01.12.2018, 00:22
32. Ich interessiere mich auch nicht mehr für Sex,

Zitat von Spiegelpfau
Bei uns war heute ein verreckter Street-Scooter in der Straße. Bis endlich ein Diesel-Transporter kam und die Pakete(!) übernahm. Leider musste ich weg, ohne den Abschleppdienst zu erleben.
seit mir mein Kumpel erzählt hat, wie schlecht der mitunter sein kann...
Sie nehmen 1 (!) liegen gebliebenes E-Fahrzeug zum Anlass, sich darüber lustig zu machen und die E-Mobilität zu diskreditieren? Fahren Sie mal 1 Stunde täglich die A3 entlang, egal wo... Wieviele PKW und LKW sehen Sie da am Straßenrand mit offener Motorhaube und ohne Blechschaden?
Wenn mehr E-Fahrzeuge unterwegs sind, werden auch mehr davon Probleme haben. Aber das ist doch kein Alleinstellungs- und daher auch kein Qualitätsmerkmal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quark2@mailinator.com 01.12.2018, 00:30
33.

Zitat von Ulipol
Irgendwie wird die deutsche Automobilindustrie richtig vorgeführt.
Das IST (auch) die deutsche Automobilindustrie. Sie meinen vermutlich die etablierten Hersteller. Aber bei solchen Sachen gilt leider auf lange Sicht oft, daß der 2. Vogel den Wurm fängt. Wenn es floppt, hat das StartUp den Schaden, ansonsten kauft ein Etablierter die Sache auf und nutzt seine Synergieeffekte. Wenn das StartUp nicht verkaufen will, wird es nach allen Regeln der Kunst drangsaliert und man entwickelt parallel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mtroeller 01.12.2018, 01:00
34. Soviel Gelaber...

... und Gehate, bis daß sich wieder die deutschen Verbrenner-Balken biegen. Der Neid der deutschen Autoindustrie ist in dem Forum wieder massenweise zu lesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Teile1977 01.12.2018, 01:01
35. Elektromotoren

Zitat von three-horses
AEG war mal. Also in Germany ist eigentlich nichts.
In Deutschland werden sehr viele Elektromotoren aller Größe hergestellt, was schreiben Sie für einen Blödsinn? Ist Ihnen die Firma Papst ein Begriff, oder Bosch?
Elektromotoren für Elektrofahrzeuge sind aber recht speziell, da passt nix von der Stange. Die werden sehr Stark und Leicht gebaut, mit Flüssigkeitskühlung...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zynischereuropäer 01.12.2018, 02:14
36. @Spiegelpfau

Und was genau soll uns Ihre kleine Anekdote sagen? Ein Elektroauto hatte dich tatsächlich mal einen Defekt, zum Glück kann das dem deutschen Diesel nicht passieren. Der fährt ja ab Werk mit einem rum, also nicht weiter wild.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dirkcoe 01.12.2018, 05:36
37. Es wiederholt sich

die Geschichte des StreetScooter. Einst würde die Post belächelt, als sie sich vom Treckerchen abwenden wollte. Heute wird sie beneidet und kann nicht annähernd so viele Fahrzeuge bauen, wie nachgefragt werden. Während lLeute sie Herr Diess sich hinstellen und weinerliche verkünden, sein Konzern kann und will keine sauberen Autos bauen, schaffen StartUps und Hochschulen längst Fakten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausfeen 01.12.2018, 07:36
38. LKW-Oberleitungen sind Schwachsinn.

Zumal zweiphasige.

Zum einen könnte die Erdphase problemlos im Straßenboden integrierte sein. Macht aber eigentlich nur Sinn für Stadtbusse, wo schon ein Tramnetz vorhanden ist.

Zum anderen lässt es PKW aussen vor.

Also ist die Lösung einzig und allein die Induktion in der Fahrbahn. Der Strom dazu könnte ortsnah von Solar - und kleinen Windanlagen plus Speicher, rechts und links der Autobahnen erzeugt werden.

Die LKW-Oberleitung wird einmal eine viel belächelte historische Verirrung sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
akkarin 01.12.2018, 08:12
39. E-Fahrzeuge

m Grunde ist die Diskussion über die Antriebsart eines Indiviualfahrzeuges aus meiner Sicht doch nur ein Nebenschauplatz, denn, ja, ohne jetzt Einzelheiten zu betrachten, würde mit E-Fahrzeugen in Ballungszentren die Luftqualität verbessert werden, aber auch dort gibt es noch andere Schadstoffemittenten. Nur als Bemerkung nebenbei: ich werde mir im Januar 2019 ein E-Auto zulegen.
Dennoch habe ich den Eindruck, daß die heutige Mobilitätsanforderung sowie die Berufswelt als gegeben und auch als weiterhin so verbleibend angesehen werden. Und hier ist doch der Ansatz für eine Lösung zu suchen. Weder lassen sich mit wie auch immer angetriebenen Fahrzeugen die Fragen bezüglich Platz und Flüssigkeit des Verkehres in Zentren lösen, noch werden autonom fahrende Fahrzeuge (übrigens siehe einen sehr interessanten Artikel von Herrn Precht in der letzten Spiegelausgabe diesbezüglich) die Masse abdecken können. Letzteres nicht einfach wegen interessanter Entscheidungen der Bundesregierung, sondern schlicht aus Kostengründen. Hier nehme ich mir das Recht heraus zu sagen, daß es mir nicht einfach egal ist, ob die Bäckereiverkäuferin von ihrem Lohn leben kann oder nicht. Und dies auch, weil kleinere Unternehmen sehr wichtig sind, schon heute aber in Zentren nur noch bedingt ansässig sein können.
Es fehlt inzwischen der Ansatz System, und dazu gehört auch die Betrachtung der aktuellen Situation insgesamt, und nicht nur der Blick durch die Windschutzscheibe.
Und daher sehe ich die Diskussion mit E-LKW als eben eine solche Nicht-Lösung an, denn aus meiner Sicht sind diese Fahrzeuge für kurze Strecken gerade noch interessant, für Planverkehre schon nicht mehr.
Auch ist die immer wieder kommende Bewertung der Bahn als nicht leistungsfähig nur eine lausige Ausrede, denn ein System wie die Bahn leistungsfähig mit einer brauchbaren Anpassung an die Anforderungen zu realisieren, ist weit schwieriger als ein Strassensystem. Wir wollen es einfach (noch) nicht. Aber nur die, deutlicher als heute vorhandene, Kombination aus den verschiedenen Verkehrsträgern wird die künftig erforderliche Leistungsfähigkeit haben. Und ich benutze hier ganz bewusst nicht den Begriff Vernetzung, denn für die Kombination der Verkehrsträger genügt eine App eben nicht, sondern hier ist eine Verzahnung im Sinne des Wortes erforderlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 6