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Scheuers Führerscheinpläne für Motorräder: Gegen die Wand
DPA

Motorradfahren fordert Können und Körpereinsatz - mit Autofahren hat es nichts zu tun. Dass Verkehrsminister Scheuer Autofahrer in Scharen ohne Prüfung aufs Motorrad lassen will, ist daher vor allem: gefährlich.

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d.selle 20.06.2019, 21:42
70. wie wäre es mal mit etwas Eigenverantwortung,

anstelle von immer mehr staatlicher Bevormundung. , durch Zertifikate, Führerscheine , Befähigungsnachweise, welcher Art auch immer! Jemand der schon einen Führerschein zum PKW fahren ist zunmindest bezüglich des richtigen Verhaltens im Straßenverkehr hinreichend ausgebildet. Alle weiteren Fähigkeiten zu erlernen sollt man den Menschen selbst überlassen. Stattdessen brauchen mittlerweile neuere Führerscheininhaber mittlerweile selbst zum Fahren mit Anhänger ein staatliches Zertifikat inkl. teurer Prüfung. Ein wunderbarers Geschäftsmodell für Fahrschulen und TÜV Mit dem Ergebnis immer ängstlicherer unmündigerer und verantwortungsloserer Bürger. Ich Begrüße daher den Vorschlag von Scheuer ausdrücklich

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Leser161 20.06.2019, 21:43
71. Eigenverantwortung

Ich darf auch mit 250 über die Autobahn ballern ohne das in der Fahrschule gelernt zu haben. Ich denke man kann mir zutrauen das ich mich mit einem 100km/h Motorrad sinnig verhalte. Falls nicht sollte man den Individualverkehr lieber ganz verbieten.

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JonHH 20.06.2019, 21:43
72. Ausnahmsweise eine gute Idee von Scheuer...

BeitragWer bis 1980 seinen PKW-Führerschein machte, durfte automatisch auch leichte Motorräder fahren (und darf das bis heute). Nur dank der Fahrschullobby scherte Deutschland damals aus und verlangt seither einen sehr teuren Motorradführerschein - in den meisten anderen EU-Staaten darf man selbstverständlich auch so z.B. große Motorroller nutzen, wie jeder aus dem Südeuropa-Urlaub weiß. Perfekt für Pendler, die mit einem 45 km/h-Roller keine Chance im Verkehr haben. Insofern: Gute Idee.

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rainer-rau 20.06.2019, 21:44
73. Viele Verkehrstote

Zitat von nicolas56
...werden an dem Tag erreicht, an dem der Verkehr ausnahmslos abgeschafft wird. Alles zu verbieten, was gefährlich sein kann ist keine Lösung. Mal wieder etwas zu erlauben... Ist ja fast schon erfrischend, sowas von Seiten eines Regierungspolitikers zu hören. Ist ja sowieso schon immer erlaubt gewesen, wenn man seinen Lappen vor 1980 gemacht hat.
weniger würde es geben, wenn der Straßenverkehr nicht zum Schauplatz für Rücksichtslosigkeit und Selbstdarstellung verkommen wäre.

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sekr 20.06.2019, 21:44
74. klar ist biken...

...gefährlich.
Aber es hat auch viel mit Verantwortung für sich selber übernehmen zu tun.
Ich hatte mit 18 gerade mal 5 Fahrstunden (absolutes Minimum damals, also 1985) und fahre seitdem durchgehend unfallfrei (eine Ausnahme, aber das sprengt jetzt den Rahmen, das zu erklären).
Auf jeden Fall musste ich mir das dann letztendlich selber beibringen. Das ist viel wichtiger, als Kurven fahren zu können: zu wissen, dass es locker drei Jahre dauert, bis man das wirklich sicher kann!
Und selbst heute, wo ich praktisch täglich einmal komplett durch Hamburg fahre kann ich nur sagen: sicher ist das nie...

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bommerlunder 20.06.2019, 21:44
75. Risikogruppe? Eher nicht.

Am gefährlichsten sind Biker um die 25-45, die eigentlich rennmäßig „gut“ fahren und die Straßen als Rennstrecke
nutzen, auf großen Maschinen und mit Motorrad-Führerschein. Die Älteren, die jetzt eine 125 nutzen könnten, um zur Arbeit zu kommen, sind zum Großteil eh schon auf Rollern etc. unterwegs. Mehr als ein paar Stunden macht man auch beim Führerschein nicht. Die Sicherheit kommt eh erst mit der Zeit auf der Straße. Junge Raser wird es kaum geben. Das Mindestalter ist 25. Die Panik halte ich für übertrieben.

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a.weishaupt 20.06.2019, 21:44
76. Jetzt reicht es aber wirklich

Ich fahre eine Honda VFR800F (242 kg, 242 km/h Spitze), und ich begrüße den Vorstoß Scheuers ausdrücklich. In 7 von 9 Nachbarländern gibt es bereits ähnliche Regelungen, warum nicht bei uns? Hört auf, die Leute ins Auto zu zwingen. Eine 125er ist keine Hayabusa.

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Haarfoen 20.06.2019, 21:44
77.

Zitat von Baalsebul
Ältere Semester dürfen doch auch jetzt schon 125 Kubikcm Mopeds fahren - lediglich mit dem PKW-Führerschein. Wo ist das große Problem?
Das kann ich Ihnen gerne erklären: Junge und risikobereite Menschen. Ich habe selber den alten 1-er mit 18 Jahren gemacht. Nach 2 Jahren auf einer 200-er gab es dann schrottreife Mühlen für kleines Geld. Volle Pulle und immer schön draufhalten, maximales Risiko. Kein Geld für einen Helm und einen Kombi aber mit der 1100-er bei 250 km/h und in der Stadt möglichst auf dem Hinterrad. Ich bin froh, dass ich es überlebt habe. Ich fahre jetzt seit 30 Jahren unfallfrei, selten Motorrad. Ein guter Freund ist mit 22 Jahren tödlich verunglückt. Eine leichte 125-er kann man richtig scharf machen und mit 18 Jahren hat man eine Menge Unsinn im Kopf. Ich würde für schnellere Mopeds plädieren, Simson 60 km/h. Das reicht. Wer ein Bike will, soll in die Fahrschule. Und einen Pflichttermin in der Unfallklinik. Das schreckt ab und schafft Besinnung.

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kirschlorber 20.06.2019, 21:45
78. Längst überfällig

Motorradfahren mit Auto Führerschein ist längst überfällig. Diese seltsamen 5 Übungsstunden kann man getrost streichen.

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brux 20.06.2019, 21:46
79. Aua

Nicht dass ich der Ansicht bin, wir bräuchten noch mehr Ritter der Landstrasse mit geringer Ausbildung, aber dieses Loblied auf Motorradfahrer ist wirklich voll peinlich.
Ein grosser Teil der Motorradfahrer mag das Geschick haben, aber beim Hirn fehlt es dann meistens doch. Selbstüberschätzung, Machogehabe und Unkenntnis der Fahrphysik kann man ständig beobachten. Deshalb auch der Begriff "Organspender".

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