Forum: Auto
Schindelhauer Eingang-E-Bike Oskar: Single auf Speed
Stefan Weißenborn

Mit nur einem Gang stattet die Berliner Fahrradschmiede Schindelhauer ihr E-Bike Oskar aus. Klingt unspektakulär - ändert das Fahrgefühl aber fundamental.

Seite 1 von 8
Cudo 25.04.2019, 06:46
1. Und bei Regen?

Am Hinterrad spritzen dann Wasser und Dreck hoch, so dass dies direkt auf den Rücken des Radfahrers landet.
Hinten würde ein beladener Gepäckträger auch nicht das Scheinwerferlicht und die Lenkung behindern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sibylle1969 25.04.2019, 06:55
2.

Dass sich ein Fahrrad ohne Gangschaltung am Berg von selbst verbietet, sollte klar sein. Also nur was für Flachländer. Immerhin ist es mit 19,7 kg inkl. Akku relativ leicht, dh. mit abgenommenem Akku kann man das Ding sogar eine Treppe rauf und runter tragen, was sich bei E-Bikes der Gewichtsklasse 25 kg von selbst verbietet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
markolito1 25.04.2019, 06:56
3. Ja ja

Dieser E-Bike Hype ist schon merkwürdig. Auf der einen Seite freue ich mich, das viele Menschen auf das Rad umsteigen auf der anderen Seite sehne ich mich nach dem Winter. Dann bin ich weider alleine auf dem Radweg und genieße die Ruhe.
Gerade in Berlin fehlt es einfach an vernünftiger Infrastruktur.

Aber nun zum Rad. Sicher nicht schlecht. Mir persönlich würde dann doch der Gepäckträger hinten fehlen und wenigstens eine gute Gangschaltung (mind Alfine 8 Gang) Scheibenbremsen in der Stadt sind nach meiner (und auch meiner Kollegen) Erfahrung in der Stadt eher schlecht. Fahrradständer, andere Fahrräder oder Hindernisse und einer kleiner Rempler reichen aus um eine Unwucht in die Scheibe zu bekommen und schwupps schleifen sie. Ich bevorzuge daher dann doch eher eine Magura Hydraulik-Felgen-Bremse. Warum gibt es eigentlich keine geschützten Scheibenbremsen? Schutzbleche sind irgendwie ein muss. Und natürlich der Preis. Wie soll man so ein Fahrrad sichern? Da steht Diebstahl ja schon drauf. Dafür kann natürlich das Rad nichts.

Fazit: Schick und für schönes Wetter gedacht. Für den täglichen Gebrauch ein wenig unpraktisch bzw muss man noch nachrüsten / umbauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sibylle1969 25.04.2019, 07:20
4. Schutzbleche

Ich weiß, Schutzbleche sehen uncool an so einem Fahrrad aus, aber es ist noch viel uncooler, total eingesaut im Büro anzukommen. Denn das Rad ist ein reines Alltagsrad, kein Sportgerät, wo man evtl. auf ein Schutzblech verzichten kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frankasten 25.04.2019, 07:33
5. Was ein Geschwurbel für ein Chinarad

zum mindestens 300% überhöhten Profit für den "Schmied", der nie eine Schmiede mit Schürze betreten hat.
Warum sollte ein Single Speed nicht gehen. Etwas Elektronik und alles geht geschmeidig. Immerhin wird mit Gleichstrom angetrieben. Wozu Ballonreifen in der Stadt. Damit es nicht so schnell wird? 20kg und Durchschnittsgewicht Deutschland 100kg ergeben 120 kg. Da wird es mit Felgenbremsen schon knapp, vor allen wenn Höhendifferenzen vorhanden sind. Warum keine Hinterradnabe mit Rücktritt oder Rollenbremse oder Rekuperator? Weil die viel besser bremsen als Felgenbremsen, die bei jedem Wetter ein anderes Bremsverhalten an den Tag legen? Riemenantrieb bringt auch nix außer Verluste ggü. einer Kette und dürfte auch keinesfalls so langlebig sein. Man kann ja mal versuchen, nach Längung des Riemens diesen zu verkürzen, wie es bei Ketten problemlos geht. Die Starrgabeln aus ALU sind auch nichts Gutes, da bei schnellerem Treten sich das Fahrrad quer zur Fahrtrichtung aufzuschaukeln beginnt und ab vllt. 30 km/h dabei gerne gefährlich wird und zum langsamer fahren zwingt. Unicrown-Gabeln der 80er-90er Jahre sind die Gabeln, welche sich am besten fahren. Ich bin mit solchen Schwurbelmanufakturrädern immer mal Probe gefahren und habe hier nur beschrieben, was ich aus eigener Anschauung und Erfahrung gewonnen habe. Ich würde das Rad noch nicht einmal für 1000 EUR kaufen wollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
werner-xyz 25.04.2019, 07:38
6. Wieder mal

ein Designerrad ohne sichtlichen Mehrwert. kann man machen ist aber Sch...
4000 Euro für ein Rad ohne Schutzbleche, schwachsinnig angebrachten Gepäckträger ohne Beleuchtungseinrichtungen und Schaltungen. Darauf hat die Welt gewartet. Also Berliner juppies schnell zugreifen, bevor es weg ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
solna 25.04.2019, 07:45
7. Was, nur 4000 Euro?!

Da nehm‘ ich doch gleich zwei!
Ich kann nicht nachvollziehen, wie ein Rad ohne E-Antrieb max. 1000 Euro kostet, mit Antrieb aber nochmals 3000 Euro fällig werden. Ansonsten gefällt mir, dass hier keine Schaltung unnötige Komplexität erzeugt. Habe mich eh immer gefragt, was das soll; wenn der Motor schiebt, brauche ich auch keine Gänge. Im schlimmsten Fall kommt hinten ein größeres Ritzel zum Einsatz — was beim Riemenantrieb freilich schwierig wird. Gute Ketten kosten übrigens sehr wenig, ich wechsle meine jährlich. Das dauert eine Minute. Die Vorzüge des Riemens sehe ich als vernachlässigbar an. Im Gegenteil, er sorgt für Probleme bei Wartung und Reparatur, z.B. beim Ausbauen des Hinterrads.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herjemine 25.04.2019, 07:50
8. Nochmal zum mitschreiben...

...dieses Velo wird ohne Reflektoren in den Pedalen und ohne Klingel verkauft?
Also satte 3995 Euro dafür, dass ich damit nicht auf die Strasse darf?! Nun gut, wer 3995 Euro für ein Rad ausgeben kann, dem machen dann weitere Euros fúr neue Pedale und Klingel auch nichts mehr aus, der ist schliesslich schmerzbefreit in seiner Geldbörse.
Für den Preis bekäme ich mein Chinapedelec vier- bis fünfmal. Und das ist satt gefedert und erträgt die zentralamerikanischen Pisten nun schon seit 10tausend Kilometern ohne Wehwehchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Llares 25.04.2019, 08:25
9. iiih

Dass ich mal was zu einem e-bike schreibe... Aber das Ding scheint einfach nur eine einzige Fehlkonstruktion zu sein.
1. Gepäckträger am Lenkrad, wo es massiv die Lenkeigenschaften stört. Dafür aber keinen hinten? Sehr sinnvoll...
2. Nicht verkehrssicher! *facepalm*
3. Was eine hässliche, zusammengewürfelte Optik.
4. Keine Schutzbleche! Uncool?
5. große Spaltmaße zum Batteriefach. Da wollte wohl jemand massiv Kosten sparen oder traut seiner Produktion nicht.
6. Ballonreifen für ein Stadtrad. Damit man auch ja einen hohen Rollwiderstand hat?
7. Keine/ eingeschränkte Tretunterstützung beim anfahren. Weil man in der Stadt ja auch so selten anfahren muss. Der gemeine e-bike-Fahrer hält ja nicht an roten Ampeln /Ironie

Aber wird bestimmt so 5-10 Abnehmer finden, wie jede Design-Kuriosität...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8