Forum: Auto
Schnellcheck: Was bringen Scheuers neue Verkehrsregeln fürs Fahrrad?
R Price / snapshot/ imago images

Mehr Rechte für Radfahrer, strengere Regeln für Autos: Verkehrsminister Scheuer will die Straßenverkehrsordnung in vielen Punkten ändern. Die geplanten Änderungen im Schnellcheck.

Seite 13 von 34
loncaros 12.06.2019, 10:10
120.

Zitat von jomai
Warum bitte muß man auf der Straße nebeneinander fahren? Doch nur um ein Schwätzchen zu halten und dafü´r blockiert man dann Autofahrer weil sie nicht mehr, mit dem notwendigen Sicherheitsabstand, überholen können.
Wie häufig sieht man das überhaupt, mehrere Radfahrer nebeneinander? Die meisten Radfahrer sind Allein unterwegs, das ist so ein unglaubliches Nicht-Problem, aber darüber kann man so herrlich schimpfen.

Im übrigen können Sie ja meist ohnehin auch nur einen Radfahrer mit Abstand nicht überholen, weil Gegenverkehr kommt und die Fahrbahn nicht breit genug ist. Da macht es keinen Unterschied, ob es jetzt ein oder zwei Radfahrer sind.

Beitrag melden
ThomasS79 12.06.2019, 10:10
121. Das Rad ist gleichberechtigter Teil des Straßenverkehrs

Bitte dringend nachbessern: Führerschein für Radfahrer, Kennzeichen und damit verpflichtender Versicherungsschutz für Radfahrer (ähnlich Moped), regelmäßige, technische Prüfung (TÜV), strikte Kontrollen (täglich, an Schwerpunktkreuzungen), erhebliche Bußgelder für ALLE, und zuletzt natürlich, Ausbau der Verkehrsinfrastruktur für Radfahrer! Ich erlebe jeden Tag, wie sich eine Vielzahl (also eben nicht die Ausnahme) der Fahrradfahrer, teils auf fragwürdigen Gefährten) in der Großstadt mal wie Fußgänger, mal wie Autos, mal wie Radfahrer oder eben auch mal an gar keine einschätzbare Verkehrsregeln oder Muster halten! Weiterhin zweifelhafte, technische Ausstattung (v.a. Bremsen und Lichtanlagen, Reflektoren). Solange den Radfahrern nur Rechte eingeräumt werden, jedoch keine Pflichten oder Regeln, geschweige denn Konsequenzen, eingefordert werden, kann auch kein gleichberechtigtes Bewusstsein in der Verkehrserziehung erreicht werden! Da unseren Behörden aber das Personal zur Überwachung der Einhaltung dieser Regelungen fehlt, werden der Einfachheit halber weiter die Autofahrer mit Pflichten und Regeln belegt, und die Radfahrer machen mehr oder weniger was sie wollen! Und das ist das eigentliche Problem! Und genau diese grundlegende Einstellung findet sich auch psychologisch im Straßenverkehr. Radfahrer fühlen sich keinen Regeln verpflichtet, fahren und agieren unberechenbar und wie es in den Sinn kommt, der Autofahrer ist genervt und gereizt, weil er selbst bei gröbster Fahrlässigkeit seitens Radfahrern eben genau diese mit einem Punkt in Flensburg und Geldstrafe untergejubelt bekommt. Viele Radfahrer agieren unter genau diesem Bewusstsein regelwidrig! Im Idealfall werden ja trotz (teils konstruiert wirkender) Bagatellen und hoffentlich körperlicher Unversehrtheit von Versicherung noch unverhältnismäßige Beträge für neue Kleidung und bestenfalls noch neues Fahrrad abgefordert. Ein Schelm wer Böses dabei denkt!

Beitrag melden
jupp78 12.06.2019, 10:10
122.

Zitat von Anneliese-Schmidt
z. B. http://www.taz.de/!5076874/ https://www.wiwo.de/politik/deutschland/abgabenstudie-autofahrer-kosten-den-staat-milliarden/7805334.html weitere Links lassen sich leicht selbst googlen.
Diese Studie der Uni Dresden ist mehr als fragwürdig. Warum rechnen die Kosten von Unfällen dort hinein? Diese Kosten werden schließlich nicht vom Staat bzw. der Gesellschaft getragen. Wenn man die Kosten hier rein rechnet, müsste man auch die Versicherungsbeiträge dem entgegen rechnen (wäre an der Stelle aber sinnbefreit).
Wer solche Studien in der Art und Weise aufstellt, ist für mich nicht seriös. Zumal die Kosten für den Klimawandel sich praktisch beliebig auslegen lassen, je nach politischer Ansicht.

"However, zusammenfassend kann man sagen, dass das Auto tatsächlich mehr kostet als die Autobezogenen Steuern einbringen."
Das ist ja richtig, aber ungleich "dass das Auto tatsächlich die Gesellschaft mehr kostet als die autobezogenen Steuern einbringen".

Beitrag melden
pulverkurt 12.06.2019, 10:12
123. Witzig, wie die ganze automobilbewegte Volksseele ...

... bei jeder Diskussion die auch nur irgendwie das Thema "Radfahren" tangiert, hier zum Kochen gebracht wird.

"Helmpflicht!!!", "Radfahrersteuer!!!", "sollen sich doch erstmal an die Regeln halten!!!"... Tobt ruhig weiter. Euer Genöle ist so erwartbar wie überflüssig. Wenn schon ein Auto-Lobbyvertreter wie "unser" Verkehrsminister angesichts der Wahlerfolge der Grünen auf die Idee kommt, dass die massive Förderung des Radverkehrs unabdingbar für die Lösung der Verkehrprobleme in den Städten ist, könnt ihr getrost davon ausgehen dass ihr den Platz, den Eure fetten Blechkisten momentan fast allein für sich beanspruchen, demnächst mit Radfahrern und Fußgängern teilen müßt.

Beitrag melden
siebenachtneun 12.06.2019, 10:13
124.

Zitat von quidquidagis1
aber dadurch besteht die Möglichkeit der Sanktionierung von Regelverstößen.Dies soll erzieherisch wirken.Das wär für Radfahrer auch sinnvoll
Dazu müsste man mehr kontrollieren und da kann man auch ohne Kennzeichen bestrafen.
Wenn ein Autofahrer bei Rot fährt, muss das entweder eine moderne Ampel sein, die das fotografiert, aber klassischer Weise stehen da auch Polizisten und kontrollieren das. Wenn da Polizei steht und man bei Rot fährt, wird man auch angehalten und muss zahlen und das auch ohne Kennzeichen.

Das Kennzeichen beim Auto bringt doch nur eine Identifizierung des Fahrzeughalters bei Blitzerfotos und Parkvergehen und das ist bei Radfahrern doch eher selten.

Beitrag melden
Kurt-C. Hose 12.06.2019, 10:14
125. Gleichberechtigung!

Dann bitte auch Nummernschilder (vorn und an der Seite), Steuern (Radwegeausbau) und Prüfung der grundlegenden Verkehrsregelkenntnisse.

Beitrag melden
misskathy 12.06.2019, 10:14
126. Radfahrer Verantwortung

Ich bin Autofahrer in München, Bei Sonnenschein sind Radfahrer gut erkennbar. Aber bei Regen und Schnee sind die Radfahrer häufig nicht sichtbar. Schwarzes Rad, Schwarze Kleidung, Schwarze Schuhe - und z.T. haben die Radfahrer ein richtig schnelles Tempo drauf. Sie überholen links und rechts, wie es gerade besser paßt. Soviel kann man gar nicht nach allen Seiten sehen, beim Abbiegen. Leuchtstreifen, Licht und etwas hellere Kleidung beim Radfahren würde manches erleichtern und Unfälle vermeiden.

Beitrag melden
bernstein9 12.06.2019, 10:15
127. Kennzeichenpflicht auch für Radfahrer

Es ist eine Kennzeichenpflicht auch für Radfahrer überfällig. Ansonsten wird das Rowdytum nicht beseitigt, das es auch und vor Allem von Radfahrern gibt.

Beitrag melden
observerlbg 12.06.2019, 10:17
128. Tja, dann wäre für mich schluss

Zitat von derleibhaftige
Wenn Radfahren tatsächlich so gefährlich ist, dann sollte der Radfahrer seinen Beitrag an den gesamtwirtschaftlichen Schäden übernehmen. Das könnte über eine Fahrradsteuer oder über eine Pflichtversicherung passieren. Ebenso sollte der Radfahrer, genau wie alle anderen Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern, verpflichtend einen Helm tragen müssen. Dann wäre auch den anderen Verkehrsteilnehmern schon etwas geholfen, weil das aktuell doch sehr rüpelhafte Verhalten und die Narrenfreiheit dieser Gruppe endlich beendet werden würde.
...mit Radfahren. Dann nur noch mit dem Auto. so denken dann sicher mehr als 50% der jetzt Radfahrenden. Dann ist ja gut, dass es genug freie Straßen und Abstellplätze gibt.

Beitrag melden
wombie 12.06.2019, 10:21
129.

Eine wirkliche Neuerung ist die Erhöhung der Bussgelder für falsches Parken/Halten, das wurde ja seit Jahrzehnten nicht mehr angefasst. Die Erhöhung kann gerne um den Faktor fünf sein und auch auf andere Vergehen ausgeweitet werden.

Beitrag melden
Seite 13 von 34
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!