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Schnellcheck: Was bringen Scheuers neue Verkehrsregeln fürs Fahrrad?
R Price / snapshot/ imago images

Mehr Rechte für Radfahrer, strengere Regeln für Autos: Verkehrsminister Scheuer will die Straßenverkehrsordnung in vielen Punkten ändern. Die geplanten Änderungen im Schnellcheck.

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cup01 12.06.2019, 09:24
80. Führerschein für alle

Kann ja alles sein, aber funktionieren geht nur, wenn alle gleiche Rechte und Pflichten haben. D. h., Fahrräder usw. mit Versicherungs-Kennzeichen ausstatten und Führerschein für alle, außer Fußgänger.

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kritischer-spiegelleser 12.06.2019, 09:25
81. Scheuers Ablenkungsmanöver

vom noch unerledigten Diesel-Desaster. Ob Rad oder Roller oder Auto, es sollten doch die gleichen Verkehrsregeln gelten. Und bei Verstoß die gleichen Strafen!

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rainer-rau 12.06.2019, 09:26
82. Ich kenne niemanden,

Zitat von muskat51
Die meisten Vorschläge legalisieren nur, was längst üblich ist: Radfahrer ignorieren die Straßenverkehrsordnung praktisch komplett, zumeist übrigens ohne ernsthafte Konflikte. Ist eigentlich Herr Scheuer (und andere) schon mal auf echten Straßen außerorts gefahren? Die 2-m-Regel käme auf vielen Landstraßen einem Überholverbot von Radfahrern gleich. Meinte Herr Scheuer das, als er ein Tempolimit für überflüssig erklärt hat? Interessant auch, dass mehr als doppelt so viele Radfahrer im toten Winkel von LKWs sterben als Menschen aufgrund zu schnellen Fahrens.
der von Herrn Scheuer und seinem Umfeld vernünftige neue Ideen erwartet. Es geht IMMER nur darum, einem Wirtschaftszweig die Taschen noch mehr zu füllen, selbst das Kaputtsparen der Polizei bringt den Fahrzeug- und Zubehörherstellern finanzielle Vorteile. Mit einer Fahrradversicherungspflicht könnten die Versicherungskonzerne ihre Prachtbauten nochmal gehörig aufstocken, vom wirkungsvollen Durchsetzen der Regeln hätten Industrie und Wirtschaft nix, da käme höchstens etwas Geld in die Staatskasse.

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wolle0601 12.06.2019, 09:27
83. Liebe Anneliese-Schmidt Nr. 45

das muß sie auch nicht. Erstens werden Straßen auch von allen möglichen Elementen öffentlicher und gesellschaftlicher Dienstleistung genutzt (Müllwagen, Krankenwagen, Feuerwehr, Lieferverkehr). Zweitens werden die Gebühren fürs Fahren per Spritsteuer eingezogen. Ein nicht tankendes Auto fährt auch nicht und braucht demzufolge auch nur die ca. 10 qm, auf denen es steht. Und diese tollen Zahlen über die angebliche Subvention von Autos werden von Anti-Auto-Lobbyisten auch immer so gerechnet, wie es grade paßt. Vergessen werden dabei aber immer die positiven externen Effekte wie Zeitgewinn, Komfortgewinn im Vergleich zu Öffi-Reisen und vor auch Flächenerschließung - was passiert, wenn alle sich in wenigen Ballungsräumen drängeln, sehen wir gerade am Mietmarkt.

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moritz1989 12.06.2019, 09:27
84. wieder mal am Ziel vorbei...

Was hier fehlt sind klare Regeln für Radfahrer! Kann doch nicht sein, dass man sich echauffiert über die "Unwissenheit" der Autofahrer. Die müssen immerhin einen Führerschein machen, ganz im Gegensatz zu Radfahrern - und so benehmen sich die meisten auch: völlig rücksichtslos und "immer im Recht". Die sind nicht nur eine Gefahr für den Straßenverkehr sondern auch für jeden Fußgänger!

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Rechtschreibprüfer_der 12.06.2019, 09:28
85.

Erst wenn sich Radfahrer als vollwertige, ernstzunehmende Verkehrsteilnehmer sehen und auch handeln werden Radfahrer auch als vollwertige, ernstzunehmende Verkehrsteilnehmer von Anderen akzeptiert.

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Nörgelkopf1 12.06.2019, 09:28
86. Der Scheuer macht alles nur schlimmer.

Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer, und als solche auch an Regeln gebunden. Diese Regeln müssen aber auch überwacht werden. Das Rechtsfahrgebot wenn beidseitig der Strasse Radwege vorhanden, fahren über Fußgängerüberwegen und in Fußgängerzonen, sowie fahren ohne Licht bei Dunkelheit sind häufige Vorfälle wo sich aber keiner für interessiert.
Der zugeparkte Radweg sollte ebenfalls stärker überwacht werden.
Wo sind die Fußstreifen der Polizei? Hier kann auch das Sicherheitsgefühl bei älteren Bürgern gestärkt werden.
Unsere Städte sollten sich für Radwege in ausreichender Breite durchringen. Hier sind die Kommune und der Staat gefordert., und nicht neue Gesetze und Regeln, welche nicht eingehalten werden.

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quark2@mailinator.com 12.06.2019, 09:28
87.

Zitat von Michael-Kreuzberg
Wann kommt endlich eine Versicherungspflicht für Fahrräder samt Kennzeichen? Das würde viele Radfahrer disziplinieren und die geschädigten von Fahrradfahrern helfen
Es würde aber auch die Radfahrer der automatischen Verfolgung aussetzen und endgültig jegliche anonyme Personenbewegung über weitere Strecken unmöglich machen. Dann doch lieber paar Verkehrsprobleme, als das.

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michemar 12.06.2019, 09:30
88. Fahrradlobby ! ! !

auch Fahrradfahrer haben ein Lobby! ! So was! ! Warum schickt man nicht, anstatt Wahlen zu veranstalten, gleich die Lobbyvertreter direkt nach Berlin? Wäre viel einfacher und die Wahrheit entsprechen, daß die Politik nur von Lobbyisten bestimmt wird. Egal welche Gruppe es auch vertritt. Des Weiteren, 382 Tote ( etwas mehr wie 1 pro Tag) ist für ganz Deutschland gar nicht so viel wenn man sieht wie die Verkehrsteilnehmer beider Gruppen - Auto- und Fahrradfahrer - sich gegeneinander verhalten.

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Athlonpower 12.06.2019, 09:30
89. Scheuer weiß ganz genau, daß die Gesetze nicht durchgesetzt werden

Zitat von juergen haecker
aber immerhin ein Anfang. Das Hauptproblem kann man eh nicht mit Gesetzen und Vorschriften aendern. Fehlende Ruecksichtnahme auf andere, vor allem schwaechere, Verkehrsteilnehmer.
Ein weiteres Hauptproblem ist die völlige Abwesenheit der Polizei, um die Verkehrsregeln durchzusetzen, wenn Autofahrer jedesmal umgehend abgeschleppt und mit 500 Euro bestraft werdenwürden, wenn mal wieder auf dem Geh- bzw. Radweg geparkt wird, dann wird sich das bald ganz von alleine abstellen,

ebenso das rücksichtslose Fahren in Verkehrsberuhigten Zonen, selbst 30 km/h mit Zusatzschild Schule und Kindergartenwird von der großen Mehrheit der Schrottkistenbewohner beharrlich ignoriert, da können auch noch so viele Kinder am Rande gehen, interessiert niemand,

zu Scheuer muß man wohl sagen, der macht jetzt tolle Gesetze und weiß ganz genau, daß niemand sie je kontrollieren und durchsetzen wird,

ist wie beim Rauchverbot in Bahnhöfen und S-Bahnstationen seit 2009, da kümmert sich auch keiner drum und von durchsetzen weit und breit nix zu sehen, selbst Mitarbeiter von Bundespolizei und DB-Sicherheit scheren sich einen Dreck darum und stinken die übrigen Leute voll.

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