Forum: Auto
Selbststeuernder Wagen: Ausfahrt mit Autopilot
Daimler

Hallo Zukunft! Mit einer autonomen Testfahrt durch den ganz normalen Alltagsverkehr in Deutschland beweist Mercedes, dass selbstfahrende Autos keine ferne Zukunftsmusik mehr sind. Erstaunlich ist vor allem, wie flüssig das schon heute funktioniert.

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JürgenSchmidhuber 09.09.2013, 11:08
50. 1994: Autonomer Mercedes im Verkehr

Schon vor 20 Jahren fuhr ein autonomer Mercedes auf der Autobahn. Ermöglicht hat dies die Forschungsgruppe von Prof. Ernst Dickmanns seit den 1980ern. Mehr hierzu: http://www.idsia.ch/~juergen/robotcars.html . Es ist zwar nicht unwahr, im Jahre 2013 zu behaupten: "Aber mitten in Deutschland durch den Überland- und Stadtverkehr, das hat es so bislang noch nicht gegeben." Ein wenig irreführend ist es jedoch schon. Was mich wundert, ist, dass Mercedes nicht viel stärker betont, dass die ersten am Verkehr teilnehmenden autonomen Fahrzeuge der Welt in der Tat von Mercedes stammten. 1994 fuhr ein Roboterwagen der damaligen S-Klasse auf dem Pariser Autobahnring, 1995 dann von München nach Dänemark und zurück. So ging es damals los mit den selbstfahrenden Autos. Natürlich mussten aus legalen und Sicherheitsgründen Menschen mitfahren, wie auch heute noch.

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wilee19 09.09.2013, 11:08
51. MB soll lieber was gegen den Rost tun

MB soll lieber was gegen der Rostanfälligkeit ihrer Fahrzeuge tun. Da haben die ein wichtigeres Problem.

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verbal_akrobat 09.09.2013, 11:10
52. Lustig, alle zweifeln an der 99,99999999 notwendigen Sicherheit eines solchen Systems

Dabei, wette ich, dass genau das die Personen sind die selbst auf gar keinen Fall in ihren Fahrkünsten an das heran kommen, was dieses System bereits leistet.
O-Ton. "...sobald solch ein Auto zugelassen wird kann niemand mehr sein Haus verlassen..." und und und
Zum kringeln......:)

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humpensack 09.09.2013, 11:10
53. prima sache

Find ich gut! Aber nur mit vernetzten Fahrzeugen. Dann hät ich noch gern den PKI Schlüssel für die Funkverbindung (NSA?) und programmiere mir eine freie linke Spur. Sollte ich dann doch mal den Lappen verlieren, lass ich für die Zeit mein Auto wieder autonom fahren.

Gibt's da dann auch eine Art "Turbo Modus" für brachiale Geschwindigkeiten jenseits der 120? Ist die Lichthupe für den Linksschleicher vor mir auch autonom?

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Stefan_G 09.09.2013, 11:17
54. Das ist...

Zitat von jalu-2008
Naja, die Fehlerquote der Erkennungen und Entscheidungen durchschnittlicher Autofahrer liegt vielleicht bei etwa 90%.
... extrem schlecht geschätzt. Gehen wir mal von 1000 Erkennungen und Entscheidungen pro Tag (auf ~2-4 Fahrten) aus. Bei 300 Tagen im Jahr sind das 300.000, in 10 Jahren 3 Mio. Selbst wenn einem in 10 Jahren 3 selbstverschuldete Unfälle passieren sollten wäre die Fehlerquote immer noch 0,0001% d.h. umgekehrt wären 99,9999% der Aktionen nicht unrichtig.

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annibertazeh 09.09.2013, 11:18
55. Keine Sorge

Zitat von hpop
Ein automatisches Auto mit 99,9% korrekter Erkennung und entsprechender Reaktion ist viel zu schlecht. Acuh 99,99% wären nicht akzeptabel bei der Anzahl dauernder Entscheidungen im Verkehr. So ein Auto würde immer noch eine Fehlentscheidung auf 10.000 Steuerungsvorgänge treffen und damit mehrere schwere (ggf. tödliche) Unfälle pro Jahr verursachen.
Sie müssen sich da keine Sorgen machen. Wenn's bumst, sagt das Auto sorry. In der Luxusklasse ruft's auch gleich den Bestatter.

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spon-pano 09.09.2013, 11:23
56. Was ist wohl besser

Eine Software die in 99,9% der Gefahrensituationen richtig entscheidet oder ein Mensch bei dem nur 80% der Gefahren korrekt entscheiden werden und davon bei 20% zu langsam reagiert. Wenn das System statistisch besser ist als der Mensch, her damit.
So können die Firmen auch wieder mehr PKWs an Rentner verkaufen.

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statussymbol 09.09.2013, 11:24
57.

Zitat von leonhardt221066
Verkehrsregeln... das wäre ein interessantes Experiment, einmal festzustellen wie der Verkehr fließt wenn alle sich an die Regeln halten. Das wäre dann bei automatisierten Fahrzeugen so. Meine Prognose, es wäre das totale Chaos.
Genau! Denn Insider wissen selbstverständlich - je weniger sich an die Verkehrsregeln gehalten wird, desto weniger Chaotisch ist auch der entsprechende Straßenverkehr.

Beste Beispiele: Indien, Bangkok und Ägypten.
Das sind Städte in denen bei maximaler Verkehrsdichte minimale Verkehrsregeln eingehalten werden ("wer hupt oder sich möglichst gefährlich reindrängelt hat vorfahrt").
Wir wissen gibt es in diesen Städten nie Stau, und die Zahl der Verkehrstoten und Unfälle ist auf einem internationalen Tiefpunkt...
Zitat von meinmein
Sobald diese Fahrzeuge auf unseren Straßen zugelassen sind, kann niemand mehr ohne Gefahr sein Haus verlassen.
Dann frage ich mich wie Sie jetzt noch aus dem Haus gehen können - in einer Zeit in der Alkoholisierte, Emotionsgeladene Menschen und Personen die innerorts auch gerne mal mit 150 an Schulen vorbeifahren (wird beim Blitzen ja regelmäßig immer wieder festgestellt) und teils auch Personen ohne Führerschein sich ans Steuer setzen?!

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Stefan_G 09.09.2013, 11:24
58. Wie soll...

Zitat von vhe
...Dann wird einfach die Semmeltüte durch das heruntergekurbelte Fenster geworfen und das Auto ist wieder weg.
... denn ein automatisiertes Auto ein Fenster herunterkurbeln? Dann sollte es schon elektrische Fensterheber haben.

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ginjoko 09.09.2013, 11:25
59. Skeptisch

Ich begegne nahezu allen technologischen Neuerungen mit Enthusiasmus, doch hier bin ich skeptisch. Das liegt noch nicht einmal an Überlegungen mit Blick auf die technische Machbarkeit, sondern eher daran, dass ich mich nicht entspannt und ruhig auf einem Fahrersitz eines solchen Wagens sehe. Viele werden die eigene Unruhe oder zumindest das "Mitlenken und Mitbremsen" als Beifahrer kennen und der Artikel beschreibt ja selbst die Anspannung des "Fahrers". Ob ich bereit bin diesen Vertrauensvorschuss zu leisten und diese radikale Änderung des Autofahrens anzunehmen? Eventuell die Generation, die das nicht anders kennt....

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