Forum: Auto
Selbstversuch im Elektroauto: Nie wieder Sprit
Michael Specht

Geringe Reichweite, hohe Kosten und dazu sonderbares Recycling-Material im Innenraum. Der BMW i3 hat fast nur Nachteile gegenüber einem Golf. Dennoch würde i3-Besitzer Michael Specht kein anderes Auto fahren wollen.

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schneidp 10.04.2016, 07:42
1. Lächerlich

Der Autor ist ja wirklich leidensfähig, dafür respekt.
Aber bei 100km Reichweite kann ich auch das Fahrrad nehmen.
Das spart mir irrsinnig viel Geld, ist gut für die Fitness und wenn man die Ladezeiten einrechnet bin ich sogar schneller.
Also mal ehrlich unter 250km echter Reichweite ist ein E Auto ein ganz schlechter Treppenwitz. Und sollange unser Strom aus Braunkohle erzeugt wird obendrei eine Dreckschleuder.
Da bleibe ich bei meinem 4,5l Benziner Kleinwagen.
Bessere Ökobilanz, billiger und 800km Reichweite.

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blacksmart 10.04.2016, 08:01
2.

Endlich mal ein realistischer Bericht. Ich selbst fahre einen Nissan Leaf und bin ebenso begeistert. Der i3 ist wesentlich zu teuer, sonst stimmt alles an dem Wagen. Da sind gerade der Zoe und der Leaf wsentlich günstiger.

Die Reichweite wird in wenigen Jahren (Bolt, Model 3) drastisch steigen und damit den einzigen Nachteil der E-Autos aufheben. Das Model 3 hat hier den Vorteil, dass flächendeckend Supercharger die Langstreckentauglichkeit sicherstellt.

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chalchiuhtlicue 10.04.2016, 08:01
3.

Danke für das Eingeständnis, dass ein E-Auto zu kaufen eine emotionale, ideologisch belastete und eben NICHT eine rationale Entscheidung ist! Danke auch für die Aufzählung der Fakten, die zeigen, dass derzeit E-Autos einfach eine schlechte Alternative zum Verbrenner sind und man lieber noch ein paar Jahre warten sollte. Und nun bin ich mal gespannt, was für lustige Lügengeschichten gleich die ganzen E-Auto-Fanboys hier wieder erzählen werden, um ihr goldenes Kalb zu verteidigen ...

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salomohn 10.04.2016, 08:03
4. Moderner Mensch

Der Genuß der vielen Vorteile am Elektroauto, - das geht mir so und allen E-Fahrern im Kunden-und Bekanntenkreis. Am glücklichsten die Tesla-Fahrer. Wie altmodisch einem der Verbrenner-Motor vorkommt!

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roger13 10.04.2016, 08:06
5. Selbstbetrug

Es ist doch wirklich kein Geheimnis,dass bei heutigem Stand der Technik und Energieversorgung ein Elektroauto
umweltschädlicher als Diesel und Benziner sind. Seltene Erden für den Bau der Accus sind flächendecken nicht
vorhanden. Mit dem Aufwand für die Entsorgung der hochgiftigen Accus,wird das E-Auto zur absoluten Umwelt=
sau. Elektroautos für alle würde ausserdem bedeuten,dass wir statt Bäume Windräder hätten.Nein,danke!!!!!!!

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dieter_h 10.04.2016, 08:08
6. 50% mehr

... sind bei 100 km Winterreichweite aber halt maximal 150 km, nicht 200. Und der Satz: Wenn die Batterien dann mal mehrere hundert Kilometer weit reichen... zeigt, dass, ähnlich wie bei der Kernfusion, das Wissen um physikalische Grenzen und realistische ökonomische Größen leider selbst unter Experten nur ganz schwach ausgeprägt ist.
Trotzdem danke für den ehrlichen Bericht, der zumindest mal mit der Kosten-Einsparlüge aufräumt. Kein Zweifel, E-Mobilität ist elegant - wenn man sichs leisten kann.

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frenchie3 10.04.2016, 08:16
7. Wer liebt fragt nicht

Aber beim Autokauf denke ich. Und da sehe ich, grob aufgerundet, null Gründe so viel Geld für diese Gegenleistung hinzublättern. Und die Folgekosten? 400 Mäuse für ein Eimerchen Bremsflüssigkeit und ein paar Filter?

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helmut.alt 10.04.2016, 08:20
8.

Ein Liebhaberauto, aber für den Alltagsgebrauch untauglich wegen beschränkter Reichweite, langer Ladedauer des Akkus und dem hohen Preis.

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colinchapman 10.04.2016, 08:21
9. das Entscheidende

steht im Nebensatz: selbst wenn man den höheren Anschaffungspreis und den höheren Wertverlust komplett ausblendet - ein Diesel-Golf hat pro 100 km geringere Energiekosten. und ein Umweltengel wäre der i3 auch nur dann, wenn sein Strom ausschließlich auf regenerativem Weg (Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie) gewonnen worden wäre. was nicht der Fall ist.

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