Forum: Auto
Selbstversuch im Elektroauto: Nie wieder Sprit
Michael Specht

Geringe Reichweite, hohe Kosten und dazu sonderbares Recycling-Material im Innenraum. Der BMW i3 hat fast nur Nachteile gegenüber einem Golf. Dennoch würde i3-Besitzer Michael Specht kein anderes Auto fahren wollen.

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ash26e 12.04.2016, 03:19
580. Beschlagfrei..

Zitat von syracusa
Wie viel Leistung frisst denn eine Sitzheizung? Mehr oder weniger als eine Herdplatte? Die geringe Leistung einer Sitzheizung ist für die Reichweite eines E-Autos ohne jeden praktischen Belang. Auch die Heizung eines E-Autos selbst ist bei normaler Dämmung kein nennenswertes Problem. Viel Heizleistung wird bei kalten Außentemperaturen nur für die Belüftung der Scheiben benötigt, um darauf ausfallenden Tau zu verhindern. Dafür gibt es aber auch sparsame technische Lösungen, die in E-Autos bisher noch nicht eingebaut wurden.
Was für billlige Lösungen sind denn das? Aussteigen bzw anhalten ohne Rücksicht auf die Verkehrslage und kratzen??

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ash26e 12.04.2016, 03:41
581. 96% von was

Zitat von sokratesschüler
Lesen Sie doch bei goingelectric z.B. nach. Da sind ein paar Dutzend ED Fahrer und das per annum 1-2% Leistungsverlust Fakt sind wissen alle nur sie nicht. Ich bin btw mit einem E-Smart 2 Tage Probe gefahren und der war 3,5 Jahre alt und hatte a) ein Batterieprotokoll (sicher auch gelogen) das auswies, dass der Akku in diesem Fall noch gut 96% hatte was ich b) an beiden Tagen an der Reichweite merkte. 134 km waren möglich. Sie reden wie der Blinde vom Sehen!
seiner Neukapazität oder seiner Istkapazität nach der Alterung von vier Jahren und wie vielen Ladezyklen???Die Akkus meiner Helferlein zeigen nach zwei /drei Jahren auch immer diesen Ladezustand. Allerdings immer schneller und immer öfters an. Hängen auch bei gleichem Gebrauch immer öfters am Ladegerät.

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5achsfräse 12.04.2016, 06:31
582.

Zitat von jasper366
Tesla ruft übrigens eine ähnliche Summe auf.
Tesla ruft mehr als das dreifache auf.

Beim BMW 400€ in 2 Jahren, also rund 200€ pro Jahr.

"Die Inspektionsrechnung betrug dennoch fast 400 Euro. Gewechselt wurden turnusmäßig (alle zwei Jahre) die Bremsflüssigkeit und der Innenraumfilter."

Bei Tesla 2450€ für 4 Jahre, also 612,50€ pro Jahr.

"Vorausbezahlter 4-Jahres-Wartungsplan, € 2.450
Eine Inspektion pro Jahr oder 20.000 KM (je nachdem, was zuerst eintrifft) - bis zu 4 Jahre oder 80.000 KM" - https://www.teslamotors.com/de_DE/support/service-plans

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kojak2010 12.04.2016, 07:14
583.

Zitat von charliep2
Welchen Nutzen haben Sie von diesem Blitzstart an der Fußgängerampel. Wollen Sie diejenigen körperlich bestrafen, die so frech sind und noch bei hellrot die Straße überqueren? Beschleunigung braucht man im Bereich 50 bis 100 km/h, um z. B. zügig an lahmenden Elektrospielzeugautos vorbeizukommen.
Wieso fragen Sie mich? der andere Vorredner meinte das, nicht ich.

könnten Sie wenigstens so tun, als ob Sie dem Thema beiwohnen?
Vielen Dank. Hier geht es um persönliche Eindrücke mit der E-Mobilität. Sie waren offenkundig nicht dabei.

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kojak2010 12.04.2016, 07:17
584.

Zitat von nick_neuer
Ich fürchte, da haben Sie etwas missverstanden. Es ging darum, dass die Energiedichte eines Li-Ionen-Akkus wesentlich niedriger ist als die herkömmlicher flüssiger Kraftstoffe. Deshalb sind E-Autos mit akzeptabler Reichweite sehr schwer.
nochmal: ich fahre mit meinem 22 kwh Akku fast 175 KM. mein Bordcomputer zeigt mir einen kmH Schnitt von fast 60 an. soviel Energie benötigt so ein V6 Diesel für die ersten 30 KM. Energiedichte im Akku? das juckt ja wirklich nur nerds Typen.

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DADAi 12.04.2016, 08:13
585. Das passt mal!

Sehr guter Artikel, dem man die Erfahrung von zwei Jahren vs. 2 Tagen (den die Autoren sonst oft nur haben) deutlich anmerkt. Als ebenfalls Fahrer eines i3 kann ich mich dem Gesagten voll anschließen. Nur Schade, dass bei dem wichtigen Thema die Diskussion so oberflächlich verläuft: Ja, das Ganze macht nur Sinn mit regenerativen Energien und ja, wir werden irgendwo noch mehr Windräder dafür hinstellen müssen - aber was sind die Alternativen langfristig?
Und ja, die Kaufprämie ist Unsinn und ja, für Bewohner in der Innenstadt ohne festen Parkplatz (und Steckdose) müssen wir uns noch etwas ausdenken, und ja, es ist im Moment furchtbar teuer und "rechnet" sich nicht (und ja, die 400€ für eine Flüssigkeit _sind_ eine Frechheit!), aber anstatt eine Neid-Debatte auf zu machen, könnte man auch goutieren, dass die "Reichen" ihr Geld dafür einsetzen und die Hersteller unterstützen, die Technik voran zu treiben um sie irgendwann auch mit den nötigen Reichweiten der "Allgemeinheit" zur verfügbar machen zu können. Sonst wird das nämlich nie etwas! Wer Spaß hat sich jenseits der Oberflächlichkeit mit den Wehen und Tücken des Weges eines Stadtbewohners in die Elektromobilität aus einander zu setzen kann gerne mal meinen Blog zu dem Thema besuchen: www.sweik.de/blog/emobility/

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nick_neuer 12.04.2016, 08:46
586.

Zitat von kojak2010
nochmal: ich fahre mit meinem 22 kwh Akku fast 175 KM. mein Bordcomputer zeigt mir einen kmH Schnitt von fast 60 an. soviel Energie benötigt so ein V6 Diesel für die ersten 30 KM. Energiedichte im Akku? das juckt ja wirklich nur nerds Typen.
Auch nochmal: Der E-Motor hat einen höheren Wirkungsgrad. Wissen wir. Deshalb können Sie pro kWh weiter fahren. Sie haben aber insgesamt viel weniger kWh an Bord (Sie wissen schon: Energiedichte, ist aber unwichtiges Nerd-Zeug). Und deshalb ist die Reichweite insgesamt geringer. Ganz einfach.

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