Forum: Auto
Selbstversuch im Elektroauto: Nie wieder Sprit
Michael Specht

Geringe Reichweite, hohe Kosten und dazu sonderbares Recycling-Material im Innenraum. Der BMW i3 hat fast nur Nachteile gegenüber einem Golf. Dennoch würde i3-Besitzer Michael Specht kein anderes Auto fahren wollen.

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charly schorr 10.04.2016, 09:48
60. Ignorierte Physik

Es ist die immer wieder geäußerte Ignoranz. Jeder weis, dass die Akkus der Schwachpunkt der alten Elektromobilität sind. (Energievorrat an Bord bestimmt die Reichweite). Man verfällt deswegen darauf, für die Zukunft bessere Akkus zu erhoffen. Das diese tatsächlich kommen, ist aussichtslos.
Stromversorgung während der Fahrt aus dem Netz ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Erfolgsmodel, siehe ICE usw. Neu wäre es die E-Fahrzeuge nicht aus Oberleitungen über mechanische Schleifverbindungen, sondern über Luftspalt per Induktion mit dem Strom aus dem Netz zu versorgen. Die Stromzufuhr von unten hat den Vorteil, dass jedes Fahrzeug daraus versorgt werden kann, egal ob flaches Coupe oder hoher 38 T LKW.
Da alle Fahrzeuge aus dem Netz versorgt werden können, rechnet sich auch die Induktionsleitung in der Fahrbahn. Alle Fahrzeuge versorgt bedeutet auch einen großen Stromverkauf per Straßenabschnitt. Grid-Hybrid nennt man das E-Fahrzeug, welches einen 30 kg Induktionsempfänger mit einer Energieeinheit bestehend aus Tank, Motor und Generator kombiniert. Was auch beim BMW I 3 mit dem Range Extender so ähnlich ist. Aber der Grid-Hybrid spart den teueren, schweren un voluminösen Akku ein.
In der Anschaffung ist ein Grid-Hybrid so billig wie ein konventioneller Verbrenner. Außerdem ist das mechanische Getriebe für den Antrieb der Räder gespart, denn der Motor treibt einen Generator an.
35 Liter Sprit liefern über 150 kWh Strom bei 250 kg Systemgewicht. Ein vielfaches dessen was der Akku liefern kann.

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Big_Lebowski 10.04.2016, 09:49
61. Back to the roots!

Zitat von ttvtt
Die "Mobilität der Zukunft" lese ich da nicht heraus. Für 45.000 kauft der Autor ein (im Winter) nicht alltagstaugliches Auto. Sehr viel Geld um Anderen zu zeigen, dass man anders ist.
Da bleibe ich doch lieber bei meinem 45 Jahre alten V8, den ich ab und zu mal aus der Garage fahre ... ansonsten Fahrrad oder Moped oder Bahn.
Alte Autos erscheinen mir umweltfreundlicher, als neue, deren Produktion Unmengen von Ressourcen verbraucht, deren umweltfeindliche Batterie im Winter in die Knie geht und die dann mit Kohlestrom doppelt geladen werden muss.
Die 45 K kann man besser anlegen .... dafür gibt's 'nen schönen Oldtimer mit H-Kennzeichen ;-)

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power.piefke 10.04.2016, 09:49
62.

elektroautos sind sehr Umweltfreundlich: sobald der Strom aus der Steckdose kommt.

Unterm Strich ist es besser einen Diesel zu fahren.

Entschuldigung, liebe Ökojuppies, das ist die Realität....

Man gibt viel Geld für ein Fahrzeug aus, dass eine geringe reichweite hat und die Emissionen vor den Augen des Fahrers verborgen anderenorts anfallen. Super! Das freut den Ökoselbstdarsteller.

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derpif 10.04.2016, 09:50
63.

Zitat von holghg
Wenn es wenigstens was für die Umwelt bringen würde... Tut es aber leider nicht: z.B. http://www.upi-institut.de/upi79_elektroautos.htm
Also manche Annahmen in dem Bericht sind aber schon abenteuerlich. Warum sollten Elektroautos zu einer Verlagerung vom Öffentlichen Verkehr zum Auto, und dadurch zu einer Zunahme der Autozahl führen? Erklären Sie mal die Gründe für die Verlagerung. Auch die Behauptung die Hersteller können durch Emissionsgutschrift die Überschreitungen bei SUVs kompensieren hinkt. Unsere Hersteller bauen bisweilen gar keine E-Autos in nennenswerter Zahl.

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visitor_2007 10.04.2016, 09:52
64. Anwendungsfall

Eigentlich ein schöner Artikel, aber aus meiner Sicht ein Spezialfall, der für mich nicht in Frage kommt.

Ich wohne auf dem Land - mit den üblichen Einschränkungen der Einkaufsmöglichkeiten. Ein größerer Einkauf in der nächstgelegenen Metro z. B. bedeutet eine Fahrtstrecke von ca. 130km hin und zurück - ich habe dort noch keine Ladestation gesehen, so dass so eine Fahrt im Winter schon ein Risiko darstellen würde.

Zur Zeit plane ich meinen Sommerurlaub auf den Lofoten und habe eine Strecke geplant ca. Kassel nach Hirtshals und dann küstennah bis zu den Lofoten - der Weg hier ist buchstäblich das Ziel, eine Strecke ca. 3.500 km. Auf den Autobahn-Tankstellen in Deutschland habe ich noch keine Ladestationen gesehen - aber vielleicht sind sie nur nicht so offensichtlich?

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bwk 10.04.2016, 09:53
65. E-Autos

Wer einen PKW mit Elektroantrieb kaufen und fahren will sollte das tun. Aber bitte nicht uns Steuerzahler dabei in die Tasche greifen und Subventionen dafür verlangen. Schuld an dieser Situation sind die grünen Ideologen, deren offizielles Vorhaben, die Umwelt zu verbessern, schon ansatzweise gescheitert ist: siehe Stand der Energiewende 2016.

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kenterziege 10.04.2016, 09:54
66. Die spezifische Speicherkapazität ist bei Tesla ...

Zitat von derpif
Warum verbaut BMW Akkus mit so einer schäbigen Leistung? 50% mehr sind auch nur 225km(ausgehend von 150). Tesla bietet bei dem deutlich größeren X serienmäßig 470km(Herstellerangabe) Reichweite, damit kann man schon eher arbeiten.
.. .nicht größer! Die bauen eben Akkus auf Rädern. Beim Typ S macht der Akku 40% der Gesamtmasse aus und auch etwa 30 % des Fahrzeugpreises.
BMW ist beim i3 mit einem Mini-Akku eingestiegen. Das war ein kapitaler Fehler!

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tommygunn 10.04.2016, 09:55
67.

Zitat von sokratesschüler
1.) Die wenigsten sind mehr als 100km am Tag unterwegs und wenn es doch mal nötig ist hilft Car Sharing.
Carsharing habe ich in Berlin mal ausprobiert (DriveNow von BMW).

Der Haken an der Sache ist, dass die "Abstellgebiete" recht klein sind. Wohnt man nicht gerade in so einem "Abstellgebiet", muss man erst in ein solches "Abstellgebiet" fahren um das Auto abstellen zu können und dann zu Fuss oder mit der U-Bahn nach Hause fahren, sonst wird es richtig teuer.

In einer anderen Stadt abstellen geht natürlich erst Recht nicht.

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bellheim 10.04.2016, 09:56
68. Vom Emotionsprodukt zum Massenprodukt ...

Klar ist heute ein Elektroauto nicht billig und vor allem ein Emotionsprodukt. Im Übrigen sind das quasi fast alle Autos oberhalb 50.000 €. Braucht kein Mensch und wird dennoch in Massen gekauft. Also keine rationale sondern emotionale Kaufentscheidung. Und auch bei Elektroautos ist es heute noch so. Aber denken Sie doch mal ein paar Jahre weiter. Ist Ihnen entgangen, dass Tesla bei Vorstellung des neuen Model 3 sage und schreibe 150.000 Vorbestellungen innerhalb 24 Stunden erzielt hat?!

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kenterziege 10.04.2016, 09:57
69. Wenn Sie an das Märchen glauben. Dass ....

Zitat von sokratesschüler
1.) Die wenigsten sind mehr als 100km am Tag unterwegs und wenn es doch mal nötig ist hilft Car Sharing. 2.) E-Autos werden nachts geladen wenn sie schlafen und nicht Fahrrad fahren, nachts wenn sowieso kaum Strom benötigt wird. 3.) Man kann Strom auch z.B. bei Lichtblick ökologisch korrekt beziehen, kostet ein paar Cent/kwh mehr. Und nun??? btw Fahrrad fahren ist trotzdem eine gute Alternative.
....Lichtblick Ihnen nachts bei Flaue den Strom aus erneuerbaren Quellen liefern kann, dann haben sie den Strom von Elektronen nicht verstanden!

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