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Senioren am Steuer: Mit dem Alter steigt die Selbstüberschätzung
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Obwohl Sehkraft und Reaktionsfähigkeit im Alter nachlassen, lehnt die große Mehrheit älterer Autofahrer laut einer Umfrage regelmäßige Tests ab. Wie dringend diese Checks nötig wären, beweist die Unfallstatistik.

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dröhnbüdel 21.11.2014, 18:09
1. Tempolimit, null Promille

Ein Tempolimit für Fahrer ab 60 oder 65 ist wahrscheinlich leichter durchzusetzen als Gesundheitstests. Maximal 100 auf Autobahnen und 80 auf Landstraßen könnte die Situation entschärfen. Außerdem striktes Alkoholverbot, null Promillef ür Oldies am Steuer. Wer sich bei Übertretungen erwischen lässt, sollte den Führerschein abgeben müssen.

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hdudeck 21.11.2014, 18:19
2. Das groesste Problem ist,

das durch die unsichere Fahrweise dieser aelteren Fahrer Unfaelle rechts, links und dahinter passieren, die dann aber in der Statistik als solche nicht auftauchen, weil sie eben nicht direkt betroffen sind. Fuehrerscheine sollten nur fuer 10 Jahre bzw ab einem gewissen Alter nur fuer 5 Jahre gelten. Danach sollte zumindest ein Sehtest und ein Reaktionstest durchgefuehrt werden. Das hat mit Altersdiskriminierung absolut nichts zu tun, sondern mit der Gefaehrdung anderer. Junge Fahrer haben schliesslich auch Einschraenkungen. Aeltere Mitbueger sollten sich einmal ueberlegen, wie oft sie noch das Auto benutzten. Oftmals ist es billiger, notwendige Fahrten mit der Taxe/OFP zu erledigen, anstatt ein Auto praktisch ungenutzt vor der Tuer stehen zu haben.

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chucho 21.11.2014, 18:29
3. Fahreignungscheck für alle.

Ein Fahreignungstest ist gut, sollte aber nicht nur für ältere Autofahrer gelten. Vielmehr sollte eine Überprüfung in regelmäßigen Abständen (z.B. alle 5 Jahre) bei allen Fahrern erfolgen. Schließlich können Gesundheitsveränderungen auch in jüngeren Jahren zur Verschlechterung der Fareignung führen. Auch könnte damit der Vorwurf der Altersdiskriminierung ausgeräumt werden.

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Sekronom 21.11.2014, 18:39
4.

Zitat von dröhnbüdel
Ein Tempolimit für Fahrer ab 60 oder 65 ist wahrscheinlich leichter durchzusetzen als Gesundheitstests. Maximal 100 auf Autobahnen und 80 auf Landstraßen könnte die Situation entschärfen. Außerdem striktes Alkoholverbot, null Promillef ür Oldies am Steuer. Wer sich bei Übertretungen erwischen lässt, sollte den Führerschein abgeben müssen.
Leider quatsch denn die Geschwindigkeit ist nicht der einzige Faktor. Es ist die Summe der Körperfunktionen die vergleichsweise mehr oder weniger stark schlecht werden. Einige Ältere Menschen oder - unsichere - fahren absichtlich langsam. Dann fängt einer nach dem anderen an dieses eine Auto zu überholen. Das soll sicherer sein? Gerade auf Landstraßen finde ich es wesentlich gefährlicher extrem niedrige Geschwindigkeite zu fahren(in Kurven) und damit deutlich den nachfolgenden Verkehr zu gefährden. Es gibt Gegenden da fahren manche teilweise rechtsblinkend mit ca. 10km/h eine Landstraße(nein kein defekt des Autos) entlang. Klar das ist kurvig, aber wer sein Auto so gar nicht beherrscht sollte es dann irgendwann doch mal sein lassen. Zudem reicht schon das "einfache" verschätzen von Geschwindigkeiten in Kombination mit schlechter sehen und Ihnen fährt so einer aus einer Seitenstraße auf die Hauptstraße. Das macht auch kein Spaß und kommt ab und an schon vor. Leider auch sehr gefährlich, selbst wenn der Verursache 0-20km/h fährt :/Führerschein auf Zeit und regelmäßig einen kleinen Test für alle(!) fände ich sinnvoll. Jeder der Fährt "sollte" halbwegs sicher fahren oder eben gar nicht. Dazwischen gibt es eigentlich nichts ...

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ash26e 21.11.2014, 18:41
5. Gesundheitscheck schön und gut

aber was glauben meine Mitforisten, wie viele Führerscheininhaber durchfallen würden, wenn regelmäßig die Straßenverkehrsordnung abgefragt werden würde?? Ohne Alterslimit.

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christian_kh 21.11.2014, 18:44
6. Beweglichkeit

Das Thema wird oft übersehen. Ab einem gewissen Alter wird der Schulterblick für viele zum Problem und häufig wird er dann unterlassen. Das kann für Radfahrer böse Folgen haben.

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holzheizer 21.11.2014, 18:44
7. Autonomes Fahren - und die Unfallzahlen werden sinken

Autonome Systeme werden den Fahrer hoffentlich bald ablösen. Erste Schritte sind ja bereits erfolgt: ABS, ESP, Abstandswarner, Bremssysteme und automatisches Einparken. Wenn ich dann ins Navi auf den Button: "Nach Hause" drücke, dann fährt mich das System nach Hause. Dabei spielt dann mein Alter oder meine Reaktionsfähigkeit keine Rolle mehr. Um es provokant zu sagen: Wer Emooschen ;-) , Fun oder so etwas braucht, der kann sich ja eine entsprechende Sportart aussuchen. Auf der Straße hat das eigentlich nichts zu suchen. (Aber ich höre schon den #Aufschrei vor meinem geistigen Ohr.)

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kinshasa 21.11.2014, 18:45
8. Altersdiskriminierung

Die Unfallstatistiken sollten alle Altersgruppen abbilden. Da wird man sehen, dass es gerade die jungen männlichen Fahrer sind, die das größte Risiko beim Autofahren darstellen

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quark@mailinator.com 21.11.2014, 18:45
9. Grrrr

Klar, Sippenhaft, tolle Idee. Als nächstes müssen alle Männer jährlich zum Psychotest, weil sie mehr Unfälle durch sinnlose Raserrei bauen ... usw. ... Soweit ich mich entsinne, bauen junge Menschen weit mehr schwere Unfälle als alte Menschen. Wer hier blind nach staatlichen Einschränkungen ruft, sollte sich mal überlegen, wieviele Geschäfte aus den Wohngegenden verschwunden sind, wie teuer das Einkaufen in Innenstadtlagen geworden ist, gerade WEIL viele JUNGE Leute auf der grünen Wiese und im Internet einkaufen, was alte Menschen schlecht können. Wer versorgt alte Menschen dann mit preisgünstigen Waren, wenn man ihnen das Autofahren verbietet ???

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