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Senioren am Steuer: Mit dem Alter steigt die Selbstüberschätzung
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Obwohl Sehkraft und Reaktionsfähigkeit im Alter nachlassen, lehnt die große Mehrheit älterer Autofahrer laut einer Umfrage regelmäßige Tests ab. Wie dringend diese Checks nötig wären, beweist die Unfallstatistik.

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zabbel 21.11.2014, 19:56
30.

Zitat von fritzfrie
sage ich nach wie vor das, was ich schon vor 30 Jahren gesagt habe. Im gleichen Rhythmus wie ein Auto zum TÜV muß, muß der Fahrer in einen Fahrsimulator - fertig.Eine Anmerkung am Rande: auch in den Kommentaren hier ist wieder eine massive Diskriminierung alter Menschen zu bemerken. Gleiches gilt für Hotelbewertungen, in denen Hotels nicht weiter empfohlen werden, weil zu viele alte Gäste dort waren. Man sollte in solchen Fällen Strafanzeige stellen.
Die Partei die einen "TÜV" für Führerscheinbesitzer als Gesetzesvorlage vorlegt kann sich am nächsten Tag auflösen.Bei all diesen Vorschlägen vergisst man den Zeit und Personalaufwand. Ausserdem hat ein Fahrsimulator nicht viel mit der Wirklichkeit zu tun.Für mich ist vielleicht die Verschärfung der Strafen für schwere Verkehrsüberschreitungen oder Fahrfehler mit Personenschäden ein besseres Mittel die Leute zu sensibilisieren.

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hkm 21.11.2014, 20:06
31.

O.K. Dieser Artikel richtet sich gegen ältere Autofahrer. Ich finde die Diskussion überflüssig. Warum? Der nächste Artikel richtet sich gegen die jungen Autofahrer, gegen deren Fahren unter Drogen, unter Alkohol, mit dem Händy in der Hand, Selbstüberschätzung des fahrerischen Könnens. Da kommen dann die vielen tödlichen Unfälle dieser Altersgruppe ins Spiel. Es mag ja sein, daß ältere oder besser alte Autofahrer schlechter fahren als viele jüngere. Tatsache ist, daß auch jüngere Autofahrer oft wie Greise fahren. Was nicht zur Sprache kommt: Es gibt in jeder Altersgruppe bessere und schlechtere Autofahrer. Da versagen alle Tests. Es kommt dazu, daß Fahrer schnellerer Autos sich behindert fühlen, wenn ein Fahrer eines langsameren Fahrzeugs sich erlaubt, einen Lkw zu überholen, und sie vom Gas müssen. Das muss kein Greis sein! Noch eine Differenzierung: Ich wohne in einer Kleinstadt und beobachte, daß die meisten einheimischen Fahrer bedeutend rücksichtsvoller fahren, als Fahrer aus Großstädten. Da läßt man schon mal Fußgänger über die Straße oder Autos ausparken oder aus Seitenstraßen einscheren. Wer einfach durch die Straßen brettert ist oft als Fahrer aus einer Großstadt zu erkennen. Die dürfen aber dennoch in unser Städtchen. Wir sind auch hier tolerant (kleiner Scherz).

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wastl300 21.11.2014, 20:06
32. Ältere Fahrer haben mehr Geld

Ältere Fahren sollen noch mehr Geld für "Sicherheitsmaßnahmen" ausgeben. Nach der Einführung der Reifendruckkontrolle (welche keinen Reifendruck ermittelt) für alle Neuwagen kommt die nächste Geldschneiderei.Die Darstellung der "Statistik" ist schlicht unlauter und sehr einseitig. Im Bereich der 60-65jährigen verschulden 54% den Unfall. Was will uns diese Aussage beibringen? Wieviel der 18 bis 25jährigen verschulden einen Unfall? Egal wie: Ob durch Unerfahrenheit, durch Raserei, Trunkenheit, Sportverletzung, Handy-Telefonieren oder einfach durch Aussetzer.Wir sollen alle bis 67 arbeiten, aber mit 60 den Führerschein abgeben? Werden nicht auch die Jungen mal älter, die bis dahin vielleicht bis 70 arbeiten sollen? Alles was in der Richtung gefordert wird trifft einen mal selbst.Und nicht vergessen Kinder haften n Deutschland für ihre Eltern. Bedeutet, wenn diese ihren Job aufgeben müssen, da sie nicht mehr in die Arbeit kommen müssen die Kinder sie unterstützen. Kostet auch eine Kleinigkeit.Heute hat mich ein junger Fahrer von Rechts überholt, da ich nur mit 130 auf der Autobahn seiner Meinung nach ihn am Fortkommen gehindert habe. Durch den dichten LKW Verkehr auf der 2-spurigen Autobahn hat er das Manöver ohne Unfall nur knapp geschafft, da ich eine Vollbremsung hinlegen mußte. Einzelfall oder Standard? Oder ich als Ü50 hätte meinen Führerschein abgeben sollen?Meiner Meinung gibt es egal welchen Alter gute oder schlechte Fahrer, egal durch was bedingt. Aber das Leben in D ist auf Auto aufgebaut, wenn man nicht in einer Stadt wohnt. Da hilft nur eins: Gegenseitige Rücksichtnahme und PS-ärmere Autos, Tempolimit auf Autobahnen und verstärkte Kontrolle durch die Polizei.

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angger5043 21.11.2014, 20:16
33. Untersuchung

Ich bin 71 und unterstütze meine Enkelkinder (Zwillinge, 17) durch das begleitende Fahren. Was sich von jungen, dynamischen Fahrern so auf den Straßen geboten wird ist haarsträubend. Nicht blinken, überholen trotz Trennlinie, wechseln in den Sicherheitsabstand, Handy am Ohr. Übrigens wurde mein Führerschein C2 (40 Tonner) nach Untersuchung durch Augenarzt und Arbeitsmediziner verlängert. Ich bin auch für die turnusmäßige Untersuchung ältererAutofahrer.

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Achmuth_I 21.11.2014, 20:18
34. Sehr guter ...

Zitat von chucho
Ein Fahreignungstest ist gut, sollte aber nicht nur für ältere Autofahrer gelten. Vielmehr sollte eine Überprüfung in regelmäßigen Abständen (z.B. alle 5 Jahre) bei allen Fahrern erfolgen. Schließlich können Gesundheitsveränderungen auch in jüngeren Jahren zur Verschlechterung der Fareignung führen. Auch könnte damit der Vorwurf der Altersdiskriminierung ausgeräumt werden.
...und passender Vorschlag!Es geht um Risiken welche ständig Leben bedrohen und welche Minimierbar sind.Dennoch ist eine Maßnahme erforderlich, welche nicht diskriminiert. Das bietet Ihr Vorschlag.Auch die Frequenz hört sich vernünftig und finanzierbar an.

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einuntoter 21.11.2014, 20:19
35. Niemand verbietet den alten Menschen

Zitat von quark@mailinator.com
Klar, Sippenhaft, tolle Idee. Als nächstes müssen alle Männer jährlich zum Psychotest, weil sie mehr Unfälle durch sinnlose Raserrei bauen ... usw. ... Soweit ich mich entsinne, bauen junge Menschen weit mehr schwere Unfälle als alte Menschen. Wer hier blind nach staatlichen Einschränkungen ruft, sollte sich mal überlegen, wieviele Geschäfte aus den Wohngegenden verschwunden sind, wie teuer das Einkaufen in Innenstadtlagen geworden ist, gerade WEIL viele JUNGE Leute auf der grünen Wiese und im Internet einkaufen, was alte Menschen schlecht können. Wer versorgt alte Menschen dann mit preisgünstigen Waren, wenn man ihnen das Autofahren verbietet ???
das Autofahren! Lediglich solchen, die gesundheitlich dazu nicht in der Lage sind und eine Gefahr für sich und andere darstellen. Für jüngere Autofahrer gibt es Führerschein auf Probe und begleitetes Fahren. Sicherlich gute Anfänge.

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Lexington67 21.11.2014, 20:20
36.

Ich finde es interessant wie viele gerade ältere Leute gleich davon ausgehen das sie den Führerschein abgeben müssten, nur weil eine Fahrtauglichkeitsuntersuchung gefordert wird.Es ist ja nicht die rede davon pauschal jedem mit eintritt ins Rentenalter den Führerschein zu entziehen.Es scheint ja fast so als würden die sich alle selber für fahruntauglich halten, keine Chance hätten diese Prüfung zu bestehen.Fast schon die beste Begründung solch einen Test anzusetzen.

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cbaurtx 21.11.2014, 20:22
37. Statistik

Die Kernaussage des Artikels ist dass aeltere Menschen die einen Unfall mit Personenschaden verursachen meist die Hauptschuld trifft: Sind Senioren in Unfälle mit Personenschaden verwickelt, tragen sie laut Statistischem Bundesamt meistens die Hauptschuld. Diese Aussage ist vollkommen irrelevant weil nicht erwaehnt wird wie viele Unfaelle aeltere Menschen verursachen. Hier meine Fragen an Spiegel: 1. Wie viele Unfaelle verursachen Personen unterschiedlicher Altersgruppen fuer jeden gefahrenen Kilometer? 2. Wer ist der Hauptgeschaedigte in den im Artikel genannten Faellen? Der Unfallverursacher?3. Wie sind die Vergleichszahlen fuer Fahrer die zu schnell oder alkoholisiert fahren?

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wikkur 21.11.2014, 20:22
38. Fahrsicherheitstraining

sicher, wie in Beitrag Nr. 29 bereits angeführt, ab zum Sicherheitstraining. Mit dem Selbstbewusstsein am Lenkrad verhält es sich ähnlich wie mit der Intelligenz. Jeder hat genug davon.(René Descartes)

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saopaulo 21.11.2014, 20:24
39. equal rights

stimme zu: Test für alle, z.B. jede 5-10 Jahre.Das wird in vielen Ländern so gemacht.Warum bei uns nicht?

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