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Senioren am Steuer: Mit dem Alter steigt die Selbstüberschätzung
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Obwohl Sehkraft und Reaktionsfähigkeit im Alter nachlassen, lehnt die große Mehrheit älterer Autofahrer laut einer Umfrage regelmäßige Tests ab. Wie dringend diese Checks nötig wären, beweist die Unfallstatistik.

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zabbel 21.11.2014, 21:48
60.

Zitat von lazyduck
... und ich befürworte Gesundheitschecks ab 60 - ggf. gestaffelt (bis 70 alle 2 Jahre), dann alle Jahre. Bei Zweifeln sollte eine Überprüfungsfahrt erfolgen, bei der es NICHT um die penible Einhaltung der Verkehrsregeln gehen sollte, sondern um den Gesamteindruck, den der Fahrer macht. Bei Problemen konsequenter Führerscheinentzug! - Allerdings bin ich angesichts der Auto-Lobby incl. ADAC pessimistisch, ob das je durchgesetzt wird. Schauen Sie doch mal ins ADAC Heft mit den vielen Anzeigen für Treppenlifte und Donaurundfahrten - noch Fragen?
Grau ist alle Theorie. Wer führt die Gesundheitstests durch? Ist der Arzt verantwortlich wenn trotz bestandenem Test dann trotzdem was passiert?Würde mein langjähriger Hausarzt mir tatsächlich eine Fahruntauglichkeit attestieren?Würde eine Partei die sowas einführt nicht politischen Selbstmord begehen?Würde ein chronisch kranker Mensch überhaupt einen Führerschein machen dürfen, müsste man nicht bei sehr vielen physischen und psychischen Krankheiten den Führerschein für ungültig erklären?Ich bin für sehr harte Strafen bei schweren Verkehrsvergehen und verschuldeten Unfällen mit Personenschäden, darauf lässt sich eher aufbauen und nicht mit einem bürokratischem Monstrum das die Leute ganz bestimmt nicht zu vorsichtigeren und einsichtigen Verkehrsteilnehmern macht.

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zabbel 21.11.2014, 21:50
61.

Zitat von sieht_es_von_aussen
Wie beim Tempolimit (völlig irrational) so auch hier. Im Ausland sind Reaktionstests und Sehtests ab einem gewissen Alter Pflicht, und wohl ja auch für jeden einsichtig, sinnvoll. Ebenso, siehe oben, wie ein Tempolimit.
Gibt es für die Länder die sowas durchführen eine Quelle?

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tachoseal 21.11.2014, 21:52
62. Wo ist das Problem?

Wer - egal in welchem Alter - fahrtüchtig ist, der bekommt bzw. behält die Fahrerlaubnis. Da der Mensch aber dazu neigt, sich in die Tasche zu lügen, gerade wenn es um den eigenen Vorteil geht, muß eben der Staat die Fahrtüchtigkeit objektivieren. Die Fahrerlaubnis ist kein Gewohnheitsrecht oder ein Altersprivileg.

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tarisio 21.11.2014, 21:57
63. Immer mehr Gesetze und Regeln,

glaubt Ihr, dass uns das glücklicher macht? Führerschein für Hund, alle über 40, etc., etc... Ich kann das alles nicht mehr hören... Macht Euch das Leben einfacher, nicht immer komplizierter. Diskussionen über Plastiktüten, Punktesystem in Flensburg, PKW-Maut, den Klang von Martinshörnern, wer braucht das? Machen sie uns das Leben einfacher? Ich möchte weniger Regeln, einmal eine Alterssicherung, gute Versorgung im Krankheitsfall, Bildung für meine Kinder, Intergration aller hier lebenden Menschen. Dinge die wir seit 40 Jahren nicht anpacken.

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Niederbayer 21.11.2014, 21:58
64.

Zitat von kinshasa
Die Unfallstatistiken sollten alle Altersgruppen abbilden. Da wird man sehen, dass es gerade die jungen männlichen Fahrer sind, die das größte Risiko beim Autofahren darstellen
Mag so sein, aber deshalb darf man die anderen Risiken nicht ignorieren. Wenn die Sehkraft oder das Reaktionsvermögen nicht mehr dem entspricht, was ich brauche um einen Führerschein zu bekommen, dann gehört derjenige aus dem Verkehr gezogen.

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hinzkunz@gmx-topmail.de 21.11.2014, 22:00
65. Hier gehts um Altersstarrsinn, nicht um Fahranfänger!

Zitat von mighty_f
...zweitens sollte auf die Unfallstatistik hingewiesen eine PS Begrenzung für Fahrer unter 21 eingeführt werden(90-100Ps). Ich hatte vor ca 10 Jahren sogar nur 60 PS als Fahranfänger und hab's auch von a nach b geschafft.
1. Was bringt eine PS Begrenzung für Fahranfänger beim Problem, dass Senioren Gesundheitschecks verweigern? Sie verwechseln da was.2. Ich hatte als Fahranfänger einen heckgetriebenen BMW mit 170 PS ohne jegliche elektronische Unterstützung, und hab's wie Sie mit Ihrer 60 PS Gurke auch von a nach b geschafft. Mit dem Unterschied, dass ich keine Gefahr für die Allgemeinheit beim Überholvorgang war, im Gegensatz zu Ihnen...Mit 100 Km/h an den Baum reicht. PS spielen da keinerlei Rolle. Es zählt nur die Vernunft!Aber erneut: Es geht hier um ein ganz anderes Thema.

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Asango 21.11.2014, 22:09
66.

Gibt es eigentlivh keine Statistik die wirklich zeigt, wie ernsz die Problematik ist?Es wäre so einfach: Unfallstatistik IN RELATION zu den gefahrenen Kilometern. Das hätte Aussagekraft.Ich denke da käme diese Gruppe noch etwas schlechter weg...Halte solche Tests für genauso elementar wie FS auf Probe am anderen Ende der Zeitachse.

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_unwissender 21.11.2014, 22:29
67. Wollen Sie nicht verstehen?

Zitat von weltbürger42
das Unfallrisiko eines 80-Jährigen ist vergleichbar mit dem eines Fahranfängers. 78 Prozent der 18- bis 29-Jährigen befürworten laut der Umfrage dagegen einen Check ab 65 Jahren.Wenn 80 und 18 jährige das gleich Unfallrisiko darstellen, sollte man einen Fahreignungstest erst ab 80 fordern. Allgemeine Test halte ich für Unsinn.
Es geht doch gar nicht um die Reduzierung von Unfällen. Da müsste man sehr umfassend vorgehen.Aber es gibt auch etwas, dass sehr aufdringlich anzeigt, was Sache ist: hier will wieder jemand einen neuen Markt eröffnen. Stellen Sie sich vor, jeder Fahrer muss - so wie das Auto alle 2 Jahre zum TÜV - für sagen wir 150 € zum Check. Bei geschätzt 50 Mio Führerscheininhabern ist das ein Markt von 7,5 Milliarden €. Bei 19% Umsatzsteuer hat Schäuble dann auch schon wieder ca 1,4 Milliarden mehr im Sack!

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liborum 21.11.2014, 22:34
68. @Asango

Zitat von Asango
Gibt es eigentlivh keine Statistik die wirklich zeigt, wie ernsz die Problematik ist?Es wäre so einfach: Unfallstatistik IN RELATION zu den gefahrenen Kilometern. Das hätte Aussagekraft.Ich denke da käme diese Gruppe noch etwas schlechter weg...Halte solche Tests für genauso elementar wie FS auf Probe am anderen Ende der Zeitachse.
Wenn Sie die gefahrenen km als "Ausschlußkriterium" wollen, dann erweisen Sie den Befürwortern der "Rentnerfahrprüfung" einen Bärendienst.Denn die weniger gefahrenen km bedeuten meist: Senior fährt so wenig wie nötig und meist zu Zeiten mit wenig Verkehr.

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stekahal 21.11.2014, 22:34
69. Wozu unbedingt eigenes Auto ?

kinder sind aus dem Haus und paasen mit enkelkindern sowieso nicht mehr rein. ich wohne in der Stadt mit günstigen Verkehrsanbindungen und habe mein Auto schon längst abgeschafft. Vorteile: Steuer-,Versicherung,-Tüff- und BenzinGeld sparen, keine Parkplatzsuche, und wenn gestreikt wird, kann ich mir auch mal ein Taxi oder Mietwagen leisten, ist insgesamt immer noch billiger.

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