Forum: Auto
Sicherheit im Straßenverkehr: Musikhören vervierfacht Unfallgefahr für Fußgänger
DPA

Gehen ist umweltfreundlich - aber gefährlich: Fußgänger verunglücken laut einer Studie besonders häufig tödlich. Dazu tragen sie oft selbst bei, doch meistens verschulden die Unfälle andere.

Seite 2 von 9
jottzehell 11.04.2019, 12:35
10. Artikelüberschrift verklärt den Inhalt

Das Problem von Fußgängern oder Fahrradfahrern sind doch nicht die technischen Geräte, die sie ablenken können, sondern Autofahrer, die sich und ihre überdimensionierten und -motorisierten Fahrzeuge immer weniger im Griff haben, sich jedoch gleichzeitig immer weniger an die simpelsten Regeln der StVO halten. Es müsste eher heißen "Smartphone tippen beim Autofahren erhöht das Unfallrisiko für Fußgänger um das Vierhundertfache".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
widower+2 11.04.2019, 12:38
11. Ist es schon

Zitat von HH-Hamburger-HH
Die Zahl der Fußgänger und auch der Fahrradfahrer, die mir entgegenkommen und mich mit totem Augen und leerem Blick anstarren, aber nicht wahrnehmen ist erschreckend hoch. Zumindest das Fahrradfahren mit Kopfhörern gehört schleunigst verboten und Fußgänger sollten im Falle einer Kollision eine gehörige Mitschuld erhalten, wenn sie gehörlos unterwegs waren.
Meines Wissens kostet das Fahrradfahren mit Kopfhörern 35 Euro Bußgeld. Oder waren es 15? Kontrolliert und durchgesetzt wird das Verbot aber so gut wie nie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ragnar the Bold 11.04.2019, 12:50
12.

Zitat von widower+2
Meines Wissens kostet das Fahrradfahren mit Kopfhörern 35 Euro Bußgeld. Oder waren es 15? Kontrolliert und durchgesetzt wird das Verbot aber so gut wie nie.
Jetzt wäre es der Zeitpunkt über die Kampffahrradfahrer einen Sermon abzulassen, die meines Wissens nach ja der größte Teil von denen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hileute 11.04.2019, 12:55
13. Wenn man nur nach gehör über die Straße

geht und nicht guckt, ist klar das es gefährlich ist Musik zu hören. Aber da ist man dann auch selbst schuld wenn man plattgefahren wird. Gucken was um einen rum passiert, dann ist man auf der sicheren Seite

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fjr 11.04.2019, 12:56
14. Interessante Schlußfolgerungen

Interessant ist ja die Schlußfolgerung, das technische Mittel die Zahlen senken könnten.
Ich kenne ein sehr einfaches Mittel, oft genug kostenneutral. Es heißt "Denken". Insbesondere Tiefbauverwaltungen sollten da mal drüber nachdenken. Wie oft sind Gehwege einfach zugestellt mit irgendwelchen hirnrissigen Absperrungen. Die zugehörige Baustelle kommt erst in 14 Tagen oder ist schon seit 3 Wochen abgeschlossen, wie oft stehen Verkehrszeichen für den Kraftfahrzeugverkehr auf schmalen Gehwegen, und dann oft an der schmalsten Stelle, mittendrin, so daß man weder links noch rechts dran vorbeikommt, und zwangsläufig auf die Straße ausweichen muß?

Aber auch eine Fußgängerampel auf beiden Seiten der Einmündung an der Hauptverkehrsstraße mit 70000 Autos täglich wäre manchmal nicht so zu verachten. Viele laufen da einfach drüber, um den Umweg über drei! Straßen zu vermeiden.

Und an die lieben Transporterfahrer: Auch bei Euch wäre ein Denken manchmal sinnvoll. Vor allem Subunternehmer der Post - aber auch EIN Fahrer des städtischen Klinikums in Nürnberg - tun sich hier besonders mit dem zuparken des Bürgersteigs hervor. Immer wieder, und immer wieder. Und unserer Polizei geht's am Allerwertesten vorbei. Und auch für die lieben, netten, gutmenschenden Ökokämpfer, vulgo Radfahrer, könnten einiges zur Sicherheit aller beitragen. Einfach mal in der Fußgängerzone oder im verkehrsberuhigten Bereich wirklich langsam - und da rede ich noch gar nicht von der vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit - zu fahren, würde einiges an Situationen entschärfen. Erst vor einer knappen halben Stunde habe ich so einen Idioten erleben müssen, der beinahe ein kleines Kind in einem verkehrsberuhigten Bereich über den Haufen gefahren hätte. Aber leider wird die Anzahl der Idioten auf Fahrrädern immer höher, sie scheint sogar exponentiell zu wachsen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
widower+2 11.04.2019, 12:56
15. Beides richtig

Zitat von jottzehell
Das Problem von Fußgängern oder Fahrradfahrern sind doch nicht die technischen Geräte, die sie ablenken können, sondern Autofahrer, die sich und ihre überdimensionierten und -motorisierten Fahrzeuge immer weniger im Griff haben, sich jedoch gleichzeitig immer weniger an die simpelsten Regeln der StVO halten. Es müsste eher heißen "Smartphone tippen beim Autofahren erhöht das Unfallrisiko für Fußgänger um das Vierhundertfache".
Natürlich erhöht das Smartphonetippen beim Autofahren die Gefahr für Fußgänger erheblich. Aber eben nicht für die, sondern für alle Verkehrsteilnehmer. Wenn der auf dem Smartphone tippende Autofahrer dann auch noch auf den Fußgänger mit Kopfhörer und Smartphone vor der Nase trifft, potenziert sich die Gefahr noch, da der Fußgänger den langsam aus seiner Spur und auf ihn zu driftenden Autofahrer garantiert nicht wahrnimmt und ausweicht, was er andernfalls vielleicht noch könnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
laurent1307 11.04.2019, 12:56
16. Schöne neue Welt

Ich habe den Eindruck in einer Welt zu leben, in der sich Menschen immer mehr abschotten, nur um nicht ausversehen jemanden in die Augen sehen zu müssen.
Geschweige denn, überhaupt zu interagieren!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
observerlbg 11.04.2019, 12:59
17. Ein Problem für Fußgänger und Radfahrer ist....

..., dass sie hinten keine Augen haben. Die Ohren können diesen Mißstand deutlich vermindern. Aber immer Mehr verzichten auf diese zusätzliche Sicherheit, indem sie ihre Ohren verschließen. Wie sagten frühe Lehrer gerne? Wer nicht hören will muss fühlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zoltran 11.04.2019, 12:59
18. Erstaunlich banal

Die Zahl der Toten könnte aber auch noch viel niedriger liegen, wenn man Musik (laut oder Lieblingslied ist egal) hören im Auto verbietet. Oder die Anzahl der Bedienungselemente auf 5 reduziert. Oder allgemein den Frühling mit seinen blühenden Bäumen und Blumen abschafft, wodurch Autofahrer nicht durch ein ablenkendes "Ich freu mich an der Blütenpracht" abgelenkt werden können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sharoun 11.04.2019, 13:02
19.

Zitat von widower+2
Meines Wissens kostet das Fahrradfahren mit Kopfhörern 35 Euro Bußgeld. Oder waren es 15? Kontrolliert und durchgesetzt wird das Verbot aber so gut wie nie.
Dann ist Ihr "Wissen" falsch.
Laut Gesetzeslage ist jeder Verkehrsteilnehmer selbst dafür verantwortlich, daß auch der Hörsinn nicht durch irgendwelche Geräte beeinträchtigt ist.

Wie es z.B. gerade in der wärmeren Jahreszeit bei diversen Autofahrern zu beobachten ist, die das schöne Wetter mit runtergekurbelten Scheiben etc. und einer irren Allroundbschallung abfeiern - sehr zur Entzückung der Leute drumrum, die mit dem häufig grenzdebilen Musikgeschmack der Protagonisten wenig anfangen können.
(Analog übrigens gibt es auch kaum bekannte Regeln bzgl. der extrovertierten Unsitte, MIG-artige Auspuffrohre zu installieren, damit auch der Letzte merkt, was für ein Würstchen da rumheizt)

Aber auch hier gilt: kontrolliert wird so etwas so gut wie nie!

Straßenverkehr in D-Land wird immer mehr zu einer Kirmesveranstaltung mit Narreteien an jeder Ecke ... Spaß spaß spaß...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 9