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Sicherheit im Straßenverkehr: Musikhören vervierfacht Unfallgefahr für Fußgänger
DPA

Gehen ist umweltfreundlich - aber gefährlich: Fußgänger verunglücken laut einer Studie besonders häufig tödlich. Dazu tragen sie oft selbst bei, doch meistens verschulden die Unfälle andere.

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camshaft_in_head 11.04.2019, 17:23
60. @ Schartin Mulz :D

ich fahre 2x wöchentlich jeweils 15km Rad. Ich bin ehrlich gesagt froh wenn ich die 4km im örtlichen Verkehr hinter mir habe und dann in die Feldmark abbiege. Da habe ich wenigstens meine Ruhe vor Autos. Klar gibts da auch Trecker oder manchmal ein Wildschwein ;) Mit denen kann man sich i.d.Regel aber arrangieren und es kommt zu keinem Prollverhalten

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phg2 11.04.2019, 17:23
61.

Zitat von Pickle__Rick
Offensichtlich fällt es gerade der Fraktion der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer hier schwer zu akzeptieren, dass man aufgrund der Wahl seines Fortbewegungsmittels keinen automatischen Anspruch auf moralische Erhabenheit besitzt. Man kann es nicht oft genug wiederholen: "(StVO) § 1 Grundregeln (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht." Aufschreiben, unters Kissen legen und jeden Abend vor dem Schlafen gehen durchbeten. Bitte liebe Leute, wo seht ihr da eine Differenzierung nach Art der Fortbewegung? Steht da irgendwo:"Dies gilt nicht für Fußgänger."? Nö es gilt schlichtweg für jeden Verkehrsteilnehmer. Mag ja sein, dass Autofahrer und Radfahrer oft die Schuld an Unfällen mit Fußgängern zugesprochen bekommen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass man als Fußgänger offensichtlich durch Ablenkung und Einschränkung der Wahrnehmung sein Risiko erhöht. Unter Polizisten, Rettungsdienstlern und Konsorten gibt es dazu einen Spruch:"Hauptsache auf dem Grabstein steht: Ich hatte aber Recht!"
Also so blöd sich als Fußgänger mit ne'm Auto anzulegen kann man ja kaum sein. § 1 Grundregeln (2) gilt natürlich umso mehr je gefährlicher das Fortbewegungsmittel ist. In ein Auto reinzulaufen hat für das Auto bzw. auch die Insassen fast keine Folgen. Andersherum.....
Bleibt natürlich die Frage bis zu welchem Blödheitsgrad des Fußgängers man dann zur Verantwortung gezogen wird.

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quidquidagis1 11.04.2019, 17:45
62. Vielleicht..

Zitat von camshaft_in_head
ich fahre 2x wöchentlich jeweils 15km Rad. Ich bin ehrlich gesagt froh wenn ich die 4km im örtlichen Verkehr hinter mir habe und dann in die Feldmark abbiege. Da habe ich wenigstens meine Ruhe vor Autos. Klar gibts da auch Trecker oder manchmal ein Wildschwein ;) Mit denen kann man sich i.d.Regel aber arrangieren und es kommt zu keinem Prollverhalten
..sind die anderen Verkehrsteilnehmer und die Fußgänger auch froh,wenn Sie die 4 Km örtlichen Verkehr hinter sich haben.

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camshaft_in_head 11.04.2019, 17:47
63. @ phg2

ich denke mal eher was Pickle__Rick hier eher vergisst, ist das viele Autofahrer die für ihn geltenden Verkehrsregeln einfach nicht beachten, eine rote Ampel übersehen oder halt auch mal durch einen platzenden Reifen oder einer Fliege im Auge von der Fahrbahn abkommen und upps da steht dann ein Fussgänger. Passiert halt. Man kann noch so jede genaue Auflistung machen das bestimmte Personen öfters in Unfälle verwickelt sind. Warum und wie das passiert ist wird da leider nicht erwähnt, das wäre denn dann ein Buch und man könnte nicht gegen die ihm nicht gemochte Personengruppe bashen

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phg2 11.04.2019, 17:49
64.

Zitat von Schartin Mulz
obwohl es um Fußgänger geht, geht schon wieder das Radfahrer-Bashing los. Ich habe den Eindruck, dass Radfahrer mittlweriweile im Ansehen in der Rangliste ganz unten im Bereich von Dieselfahrern, Poitikern, Lehrern, Pädophilen oder Jogginghosenträgern rangieren. Wie ist dieser Hass auf Radfahrer zu erklären?
Weil viele Radfahrer alle Rechte für sich in Anspruch nehmen und sie anderen nicht zu gestehen. Radfahren auf'm Gehweg ist heute fast schon normal, aber gehen Sie mal genauso selbstverständlich auf'm Radweg.............da wird gebrüllt und geschimpft. Und wenn Sie ganz mutig sind gehen Sie dabei davon aus, dass Ihnen alle Radfahrer auf Radweg Platz machen müssen(!). Aber wo ist der Unterschied?
Das nennt man Revierverhalten, das eigene aggressiv verteidigen und es (aggressiv) erweitern - kommt halt nicht gut an.
Oder ein Autofahrer überquert entgegen der erlaubten Fahrtrichtung einen Radweg und erwartet auch noch, dass alle Radfahrer stehen bleiben und beschimpft alle Radfahrer weil Sie's nicht tun.
Zuletzt noch von ne'm Fahrradfahrer erlebt - fast lag er unter einem
Auto und er tobte - da ich tatsächlich befürchtete, dass er auf die verängstigte Autofahrerin losgeht sagte ich ihm, dass er in der falschen Richtung gefahren ist. "Nah und, ist mir doch egal, was interessiert mich das?!!!" - "Mir ist's auch egal, wenn du unterm Auto liegst", da hat er nix mehr gesagt.
Aber viele sind ja auch OK, (zu) viele sind aber eben echt ne' Katastrophe.

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camshaft_in_head 11.04.2019, 18:56
65. @quidquidagis1

sie sind sicherlich auch einer dieser User die im realen Verkehr draussen in der Welt immer das Sagen haben wollen egal ob Sie Recht haben oder nicht? Dann ist ihr Nickname hier sicherlich auch nur ein Fake von ihrem eigentlichen Nicknamen weil sie sich schämen das mit dem richtigen zu schreiben. Danke, ignoriert

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camshaft_in_head 11.04.2019, 19:16
66. @phg2

ok Sie sind auch einer der ignoranten Autofahrer :D Als Radfahrer mit einem Radstreifen hat man leider das Recht diesen auch im Kreuzungsbereich der Hauptstrasse begleiteten Radstreifen gerade aus zu nutzen. Da muss der Autofahrer, der von rechts aus der Seitenstrasse erst auf die Achtung! Fussgänger, dann auf die Radfahrer und erst dann sich so weit vorwagen um auf die Autofahrer auf der Hauptstrasse zu achten. Bei solchen wie Ihnen wäre eine Nachschulung absolut erforderlich.

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Stäffelesrutscher 11.04.2019, 19:35
67.

Zitat von widower+2
Meines Wissens kostet das Fahrradfahren mit Kopfhörern 35 Euro Bußgeld. Oder waren es 15? Kontrolliert und durchgesetzt wird das Verbot aber so gut wie nie.
Ihr Wissen ist falsch. Sie dürfen gerne Kopfhörer aufhaben, die dämpfen auch nicht mehr als die in SPON-Autoartikeln so enthusiastisch beschriebenen Autoscheiben, die die Außenwelt akustisch aussperren.
Entscheidend ist, ob aus den Kopf- oder Ohrhörern so laute Geräusche kommen, dass Sie nix sonst mehr hören.

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RalfBukowski 11.04.2019, 19:51
68. Probleme auf allen drei Seiten

Fussganger, Radfahrer, Autofahrer. Alle neigen zum Smartphone-Gebrauch, egal ob Navi, Whatsapp, Musikstream oder was auch immer. Genau das ist das Problem. Also sollte man auch genau da ansetzen und das Problem eliminieren. Kommt wer drauf? Richtig! Smartphone ist eben NICHT zu gebrauchen, wenn man Fahrrad fährt, zu Fuß im allgemeinen Verkehr rumläuft (jaaha, liebe Leute, an der Ampel kann das nämlich ganz fix tödlich sein) und natürlich nicht beim Autofahren (hallo Mädels, das betrifft auch Car2Go-Smarts!! Warum ich das hier schreibe? Wer so fragt, ist dumm...).

So, nun wird das auch noch kontrolliert und geahndet. Problem gelöst. Seufz, es ist leider nur Utopie. Realiter beschweren sich wieder die Kampfradler über Autofahrer, die Fussgänger über beide, die Autofahrer über Kampfradler und ich mich über alle zusammen. Und ich habe recht.

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betonklotz 11.04.2019, 21:09
69. Los ging das mit den ersten Walkmans

Wir nannten die Dinger damals auch Isoliermaschinen, weil ihre Träger so wunderbar von ihrer Umwelt abgeschottet waren. In Kombination mit Smartphonesucht natürlich eine echte "Killerapplikation". Man könnte auch sagen, daß durch die moderne Technik die natürliche Auslese mitnichten ausgehebelt, sonder stattdessen einfach auf eine neue Stufe gehoben wird.

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