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Sicherheit im Straßenverkehr: Musikhören vervierfacht Unfallgefahr für Fußgänger
DPA

Gehen ist umweltfreundlich - aber gefährlich: Fußgänger verunglücken laut einer Studie besonders häufig tödlich. Dazu tragen sie oft selbst bei, doch meistens verschulden die Unfälle andere.

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Meckerameise 11.04.2019, 21:54
70.

Da kann man mal sehen, wie gefährlich der Straßenverkehr für die Verkehrsteilnehmer ist, die blind oder taub sind, daran sollte man vielleicht ansetzen. Im Übrigen sehe ich vielmehr, dass viele Verkehrsteilnehmer generell lebensmüde geworden sind. Selbst diejenigen, die nichts vor den Augen oder im Ohr haben, bewegen sich durch die Gegend, als würden sie einen Unfall geradezu provozieren wollen. Aber es gibt auch genug Fahrrad- und Autofahrer, die z.B. Ampeln, die schon auf rot gesprungen sind, munter ignorieren. Ich sehe vielmehr ein Problem, das nennt sich Egozentrik.

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camshaft_in_head 11.04.2019, 21:58
71. @ betonklotz

da bin ich doch ehrlicherweise manches mal froh wenn ich ohne Elektrikkram und nur auf dem Fahrrad durch den wald donner und durch absolut nix elektronisches gestört werde. Ich wünschte, dieses Erlebnis könnten mehr von uns Menschen geniessen und ausleben

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wombie 11.04.2019, 22:33
72.

Zitat von camshaft_in_head
da bin ich doch ehrlicherweise manches mal froh wenn ich ohne Elektrikkram und nur auf dem Fahrrad durch den wald donner und durch absolut nix elektronisches gestört werde. Ich wünschte, dieses Erlebnis könnten mehr von uns Menschen geniessen und ausleben
Genauso ist es. Ich hab mir mal ein paar Kopfhörer mit extra gutem Klang zum Radeln geholt und nur dreimal beim Radeln im Wald ausprobiert, weil es nur stört. Das Rauschen der Blätter, die verschiedenen Vögel, das Spritzen der Steine ans Rad und das Geräusch der Reifen auf verschiedenen Untergründen hab' ich zu sehr vermisst. Auch das Handy höre ich meistens nicht im Rucksack klingeln, falls ich es mal nicht leise gestellt habe.
Im Strassenverkehr ist es auch viel zu anstrengend, da man das Hören durch häufigeres in alle Richtungen schauen ausgleichen muss.

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ghp2 11.04.2019, 22:37
73.

Zitat von Meckerameise
Da kann man mal sehen, wie gefährlich der Straßenverkehr für die Verkehrsteilnehmer ist, die blind oder taub sind, daran sollte man vielleicht ansetzen. Im Übrigen sehe ich vielmehr, dass viele Verkehrsteilnehmer generell lebensmüde geworden sind. Selbst diejenigen, die nichts vor den Augen oder im Ohr haben, bewegen sich durch die Gegend, als würden sie einen Unfall geradezu provozieren wollen. Aber es gibt auch genug Fahrrad- und Autofahrer, die z.B. Ampeln, die schon auf rot gesprungen sind, munter ignorieren. Ich sehe vielmehr ein Problem, das nennt sich Egozentrik.
Aber wie verhält man sich gegenüber Egozentrikern?
Ich bashe ja gerne gegen Radfahrer, ich wohne halt in einer verkehrsberuhigten Zone und die einzigen, die da komplett unberuhigt sind sind halt die Radler. Aber es gibt sie, die entspannten Radler, die sich an ein Minimum an Verkehrsregeln halten, nicht nur weil sie sich der eigenen Verletzlichkeit bewusst sind. Da trägt einer einen Fahrradhelm und glatt ne' Warnweste und "Rechts vor Links" kennt er nicht? Die Psychologie der Radfahrer ist schon bedenklich, die der Autofahrer natürlich auch, aber eine Studie über die Psychologie des Fußgängers wäre........degeneriert?

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ghp2 11.04.2019, 22:49
74.

Zitat von camshaft_in_head
ok Sie sind auch einer der ignoranten Autofahrer :D Als Radfahrer mit einem Radstreifen hat man leider das Recht diesen auch im Kreuzungsbereich der Hauptstrasse begleiteten Radstreifen gerade aus zu nutzen. Da muss der Autofahrer, der von rechts aus der Seitenstrasse erst auf die Achtung! Fussgänger, dann auf die Radfahrer und erst dann sich so weit vorwagen um auf die Autofahrer auf der Hauptstrasse zu achten. Bei solchen wie Ihnen wäre eine Nachschulung absolut erforderlich.
Ich als Fußgänger habe erst mal Augenkontakt mit der Autofahrerin genommen und da war doch glatt dick und fett auf die Fahrbahn eine Radwegschild gemalt. Aber Scheiße, mit Pfeil, der nur in eine Richtung zeigte. Selbstverständlich entgegengesetzt zu der Fahrtrichtung des Radfahrers - und dann tobt der so, dass ich Angst um die Autofahrerin hatte? Übrigens, der hatte ne'n Fahrradhelm auf - da braucht man nur anzudeuten, dass man zu schlagen könnte und so'n Weichei sucht das Weite!

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Schartin Mulz 11.04.2019, 22:56
75. Revierverhalten?

Zitat von phg2
Weil viele Radfahrer alle Rechte für sich in Anspruch nehmen und sie anderen nicht zu gestehen. Radfahren auf'm Gehweg ist heute fast schon normal, aber gehen Sie mal genauso selbstverständlich auf'm Radweg.............da wird gebrüllt und geschimpft. Und wenn Sie ganz mutig sind gehen Sie dabei davon aus, dass Ihnen alle Radfahrer auf Radweg Platz machen müssen(!). Aber wo ist der Unterschied? Das nennt man Revierverhalten, das eigene aggressiv verteidigen und es (aggressiv) erweitern - kommt halt nicht gut an. Oder ein Autofahrer überquert entgegen der erlaubten Fahrtrichtung einen Radweg und erwartet auch noch, dass alle Radfahrer stehen bleiben und beschimpft alle Radfahrer weil Sie's nicht tun. Zuletzt noch von ne'm Fahrradfahrer erlebt - fast lag er unter einem Auto und er tobte - da ich tatsächlich befürchtete, dass er auf die verängstigte Autofahrerin losgeht sagte ich ihm, dass er in der falschen Richtung gefahren ist. "Nah und, ist mir doch egal, was interessiert mich das?!!!" - "Mir ist's auch egal, wenn du unterm Auto liegst", da hat er nix mehr gesagt. Aber viele sind ja auch OK, (zu) viele sind aber eben echt ne' Katastrophe.
Das Problem ist, dass es diese "Reviere" für Radfahrer so gut wie nicht gibt.
Wieviel Km Fahrbahnen für Autos gibt es? Wieviele Km Fußwege gobnt es?
Und dann vergleichen Sie mal mit den km Radwegen, die es in Deutschland gibt.
Und dann sprechen Sie von "Revieren"?
Übirogens: Bei den meisten Unfällen PKW gegen Fahrrad ist der Autofahrer schuld. Komisch, oder?

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jim_beam 12.04.2019, 00:03
76.

Wenn ich mit 120 durch die Stadt brettere kann ich wirklich nicht auf jeden einzelnen Fußgänger achten. Die müssen da schon mitmachen! Ich habe ja extra regelmässige Fehlzündungen einbauen lassen und es würde ja da schon reichen, wenn der werte Herr Fußgänger einfach mal die Ohrem spitzt. Leider meinen diese Schuhrowdys ja immer, der Verkehrsraum gehöre ihnen alleine!

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jim_beam 12.04.2019, 00:08
77.

Zitat von widower+2
Da habe ich mich geirrt. Die Benutzung des Smartphones (telefonieren oder tippen) auf dem Fahrrad kostet aber sogar 55 Euro. Wenn davon jeder Zweite erwischt würde, hätten die meisten Teenies in meinem Ort kein Taschengeld mehr.
Ja was solls, würde man die Telefonbenutzung am Steuer 100%g ahnden, hätten wir saubere Luft.

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wiseacre 12.04.2019, 00:19
78. Verbot

Wird Zeit, dass man auch den Fussgängern die Nutzung des Handys verbietet wenn sie sich im öffentlichen Raum bewegen. Zu ihrem eigenen Schutz. Dann kommen sie vielleicht auch mal dazu ihre Umgebung wahrzunehmen.

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jim_beam 12.04.2019, 00:27
79.

Zitat von j.vantast
JEDER Autofahrer hat aber eine Fahrschule besucht und eine Prüfung abgelegt. Viele Fussgänger und Radfahrer aber nicht.
Ich schliesse jetzt mal dreist von meinen Bekanntenkreis auf alle und behaupte, dass die weit überwiegende Zahl der Fußgänger und Radfahrer einen Führerschein hat .

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