Forum: Auto
Sicherheitsabstand: Jeder zweite Autofahrer überholt Radfahrer zu dicht
DPA

1,50 Meter - diese Sicherheitsabstand ist einzuhalten, eigentlich. Eine Studie zeigt, wie knapp Radfahrer tatsächlich überholt werden. Auch Radstreifen ändern daran offenbar wenig.

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Maler 13.04.2019, 12:29
260. Gemach, gemach!

In letzter Zeit mehren sich die Artikel, in denen Rad- gegen Autofahrer aufgehetzt werden (sollen?). Dabei ist ein Großteil der Autofahrer auch mal mit dem Rad unterwegs, und viele Radfahrer sind auch Autofahrer. Leben und Leben lassen, das ist meine Devise als radfahrender Autofahrer!
Als Radfahrer hat man einen wesentlich besseren Überblick über das Verkehrsgeschehen, ist gleichzeitig verwundbarer. Darum sollte defensives Fahren für Radfahrer selbstverständlich sein, ob man jetzt 2 oder 3 Minuten früher oder später am Ziel ist ist doch wurscht, als Schnelltransporter ist ein Fahrrad gänzlich ungeeignet. (Oftmals vermummte) Kampfradler und Radraser sind mir zuwider, egal ob ich im Auto oder auf dem Rad sitze. Das ist aber leider die am stärksten wachsende Zahl unter den Verkehrsrowdys. Ich bin für Nummernschilder an Fahrrädern, das würde den Strassenverkehr erheblich sicherer machen! Denn insbesondere die geringe Gefahr erwischt zu werden fördert die Gesetzlosigkeit.

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heb78 13.04.2019, 12:30
261.

Zitat von mina2010
158. Dann bitte aber auch Radwege die zwingend genutzt werden müssen.
Wenn sie vernünftig und sicher angelegt sind, dann spricht ja auch nichts dagegen!
Übrigens ist das schon rechtlich festgelegt. Wenn das blaue Schild aufgestellt ist, muss der Radfahrer den Radweg benutzen - wenn er benutzbar ist!
Dies ist aber rechtlich die Ausnahme. Die Regel ist: Das Fahrrad ist ein Fahrzeug und gehört auf die Fahrbahn!

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karlo1952 13.04.2019, 12:30
262. @ 254 Flari - Mit dem Kennzeichen allein ist es

ja nicht getan. Als nächstes kommt die Versicherung dazu etc. In unserem Haushalt, 2 Personen, gibt es 6 Fahrräder, vom Rennrad bis zum MB. Das sind dann schon Kosten und Verwaltungsaufwand. Ich würde michauch dagegen verwehren, wegen jedem dummen Rad- oder Autofahrer, der mich blöd überholt, jedes mal zur Polizei zu Rennen und Anzeige zu erstatten. Da wäre ich bei 80.000 km jährlicher Fahrleistung gar nicht mehr fertig geworden. Da hilft nur Gelassenheit und die Einsicht, das hätte auch ich sein können oder mir passieren können. Das Beispiel Neapel diente lediglich zur Darstellung der Gelassenheit der Italiener in solchen Dingen, obwohl vom Temperament her etwas anderes erwartet würde. Und ich spreche aus Erfahrung, weil ich in ganz Europa mit dem Auto und Fahrrad unterwegs bin. Deutsche Autofahrer sind einfach aggressiv und rechthaberisch und diskutieren lieber stundenlang über Paragraphen, Kontrollen und Sanktionen.

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derabbey 13.04.2019, 12:33
263. Natürlich sind immer

Zitat von sfk15021958
,,,,nicht die dem Autofahrer zur Verfügung stehenden Sichtmöglichkeiten? Die Diskrepanz der Übersicht des Radfahrers im Vergleich mit dem Autofahrer ist enorm und sollte vom Radfahrer berücksichtigt werden, denn er hat leider keine Knautschzone!
die anderen Schuld, wenn Autofahrer/innen Gesundheit und Leben anderer gefährden.

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karlo1952 13.04.2019, 12:50
264. Es ist schon interessant,

welche Aggressionen, Rechtfertigungen und Besserwisserei eine Studie über den fehlenden Abstand von Verkehrsteilnehmern untereinander erzeugt. Dasselbe könnte man jetzt noch weiter ausreizen, indem man das Verhältnis Fussgänger zu Radfahrern analysiert und diskutiert. Die Deutschen sind schon echte Paragraphenwucherer und Rechthaber und Besserwisser. Warum nur wir?

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Maler 13.04.2019, 12:56
265.

Zitat von karl-felix
liegt m.E. daran , dass die krawallige Minderheit/Verkehrsrowdys, Ferkels Willem / unter den Autofahrern abnimmt . Die meisten vernünftigen Autofahrer sind auch Radler und Fußgänger bzw. haben Kinder und Eltern die mit dem Rad unterwegs sind und wünschen sich , dass diese gut heim kommen . Dass die Zahl der getöteten Radler wieder ansteigt liegt m.E. eher an der zunehmenden Zahl der Radler und der Fahrten . Sehen Sie auch hier im Forum . Die Verletzung und Tötung anderer Verkehrsteilnehmer nimmt nur eine verschwindend geringe Anzahl von Foristen vorsätzlich in Kauf. Die meisten argumentieren nur mit ihrem eigenen Vorteil/Bequemlichkeit/Unüberlegtheit .
Guter Kommentar, so ist es! Wenn die Zahl einer Sorte Verkehrsteilnehmer stark zunimmt ist es kein Wunder, wenn auch die Zahl der Unfälle steigt. Und wenn ein Teil dieser auch noch unverständig ist, ständig regelwidrig fährt und sich unter Gleichgesinnten (also Nur-Radfahrern) aufhetzen lässt, dann ist es kein Wunder, wenn es immer mehr Motzereien gibt. Ich fahre zwischen April und November meist mit dem Rad in der Großstadt, und ich bin mit der Verkehrssituation als Radfahrer zufriedener als wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. Als Autofahrer wird man immer mehr eingegrenzt, ganz im Gegensatz zu Radfahrern. Als Radler habe ich natürlich nichts gegen bessere, vor allem sicherere Radwege, bin aber auch für eine Kennzeichnung von Fahrrädern um der steigenden Zahl der wilden Radraser Einhalt zu gebieten die sich ständig Sonderechte ausserhalb der StVO rausnehmen und dabei auch ihre weniger wilden Mitradler erschrecken und gefährden. Rasen ist für Autofahrer in der Stadt mit Recht verboten, und das sollte auch für Radler gelten, wobei für Radfahrer das Rasen bei Tempo 30 anfängt.

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Maler 13.04.2019, 12:58
266.

Zitat von derabbey
die anderen Schuld, wenn Autofahrer/innen Gesundheit und Leben anderer gefährden.
und vice versa!
Sie machen genau das, was Sie an anderen kritisieren!

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heb78 13.04.2019, 13:03
267.

Zitat von #besserwisser
... Das suggestive Bild zum Beitrag zeigt aber eine Situation, die jeder Autofahrer kennt, die er aber gar nicht vermeiden kann, für die er nicht verantwortlich ist!? Das Bild ist offensichtlich an einer Ampel entstanden. Jeder Autofahrer kennt die, selbst ein Landei, wie ich. Radfahrer drängeln sich durch die schmale Gasse zwischen Auto und Bordstein, gefährden sich selbst, aber auch die Autofahrer. Denn im Falle des Unfalls wird der immer zuerst belangt. Kritik ist gut und richtig, wenn sie auf einen echten Missstand hinweist. Sie ist kontraproduktiv, wenn sie einseitiges und unehrliches Bashing betreibt!
Sie sollten sich das Bild mal genauer anschauen!
Man sieht sehr gut, das der „Klein“Transporter mit dem rechten Rad nicht auf seiner Spur steht, sondern offensichtlich schon in dem Bereich, der für den Radfahrer vorgesehen ist.
Ob der Radfahrer schon da war, oder ob er vorsichtig (oder auch rücksichtslos) rechts an dem Transporter vorbeigerollt ist, kann man aus dem Bild. Ich entnehmen. Daher ist das Bild mitnichten suggestiv, zeigt halt ein typisches Beispiel. Und es zeigt eins, nämlich, dass der Autofahrer so eine Situation durchaus vermeiden kann und damit auch verantwortlich ist: Er könnte einfach die aufgemalten Linien und damit den restlichen Verkehr respektieren!

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Patrik74 13.04.2019, 13:03
268. Soso

Zitat von aktiverbeobachter
…und jeder zweite Radfahrer fährt bei roten Ampeln zu dicht an Autofahrern vorbei. Willkommen.
Und woran machen sie "zu dicht" fest?

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lacarlota 13.04.2019, 13:21
269.

Es ist ja nicht einfach fuer die Autofahrer, bei geoeffnetem rechten Autofenster mit einem Messstab den genauen Abstand zum Radfahrer den man ueberholen will, festzustellen.

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