Forum: Auto
Sicherheitsabstand: Jeder zweite Autofahrer überholt Radfahrer zu dicht
DPA

1,50 Meter - diese Sicherheitsabstand ist einzuhalten, eigentlich. Eine Studie zeigt, wie knapp Radfahrer tatsächlich überholt werden. Auch Radstreifen ändern daran offenbar wenig.

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freie.fahrt 12.04.2019, 17:06
20. Darum: Langsamer fahren

Die Fahrgeschwindigkeiten von Autos müssen deutlich niedriger werden. Innerorts sind 20 km/h allemal genug.

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fehleinschätzung 12.04.2019, 17:06
21. darf hier jeder kommentieren

Auch wenn er die StVO offenbar nicht kennt oder nur die Teile in denen die Vorteile für den Autofahrer liegen? Das worüber sich die meisten immer wieder lautstark aufregen, ist laut StVO erlaubt....

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johannes87 12.04.2019, 17:07
22.

Ich fahre Roller, Fahrrad, Auto und benehme mich dementsprechend. Ich halte auf dem Fahrrad bei Rot und habe funktionierende Bremsen und Beleuchtung, ich lasse beim Überholen mit dem Auto abstand und nötige Fahrradfahrer nicht.

Trotzdem komme ich immer wieder in Konflikte mit Fahrradfahrern in Berlin (als Fahrradfahrer nicht mit Autos bisher, als Rollerfahrer schon) die Ihrerseits ohne Sicherheitsabstand an mir im Auto vorbeiquetschen bzw. sich z.B. in engen Baustellen neben mir fahren mit überhaupt keinem Abstand. Auch sonst benehmen sich viele Fahrradfahrer in Berlin wie Sau. Ich spreche Autos nicht heillig, aber die Masse und Schwere der Verstösse der Fahrradfahrer sind auf einem absolut anderen Level.

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sysadm53 12.04.2019, 17:07
23. $1 StVO

Viele Verkehrsteilnehmer scheinen Prototypen für eine erforderliche Nachschulung zu sein, wie man sich ordentlich im Straßenverkehr verhält. Ich habe den Eindruck, dass das Recht des Stärkeren selbstverständlich eingefordert und auch praktiziert wird. Für die schwächsten Verkehrsteilnehmer fehlt einfach die Empathie! Einen Teil des Problems produziert auch die Automobilindustrie mit immer größer werdenden Fahrzeugen. Da werden Straßen schmaler und Autofahrer verhalten sich rücksichtsloser.

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haareschüttler 12.04.2019, 17:08
24. Realitätsfremd

Ich bin derzeit ausschließlich mit dem Fahrrad unterwegs da der TÜV mich von meinem Auto schied. Einen mindestabstand von 1,5 m beim Überholen von Fahrrädern zu fordern halte ich für realitätsfremd, es darf aber gerne zumindest soviel sein, dass ich das Auto nicht mehr berühren könnte.
Viel schlimmer ist der dauernde Missbrauch des Fahradstreifens als Halte- und Parkplatz. Liebe Autofahrer, ich weiß das man manchmal halt mal eben nur schnell... und ich habe auch Verständnis dafür aber bleibt doch bitte VOR dem Fahradstreifen. Ihr behindert den restlichen Autoverkehr so oder so, da könnt ihr wenigstens den Fahrradfahrern die Gefahr des Ausscheerens auf die Fahrbahn ersparen.
Und auf Fahrradfahrerseite: mir kommen (beim Fahrradfahren) so auft auf der falschen Seite Leute entgegen ohne jedes Unrechtsbewustsein. Spricht man darauf an ist man Spießer und was noch alles und bekommt gerne auch mal Schläge angedroht. Dann wären da noch die beleuchtungsbefreiten Herrschaften im Dunklen, gerne auch mal die Mama mit dem Kind hinten drauf. Auch hier werden Hinweise auf die Gefährlichkeit des Handelns verleugnend bis aggressiv beantwortet. Und leider sind das definitv keine Einzelfälle. Rücksichtslose Radfahrer stellen meines Erachtens einen erheblich größeren Teil an der Gesamtheit der Radfahrer, als rücksichtslose Autofahrer an der Gesamtheit der Autofahrer.
bevor man sich über die Autofahrer beschwert sollte man erst mal das eigen Verhalten reflektieren.

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Patenting 12.04.2019, 17:08
25. Gilt das umgekehrt auch für Radler ...

... oder darf der/die sich weiterhin links oder rechts am langsamer fahrenden Auto vorbei quetschen ?

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muekno 12.04.2019, 17:09
26. 1,50 in der Praxis meist nicht möglich

Also ich kenne genug Straßen mit Radstreifen, auf denen man ohne Befahren des Radstreifens in beiden Fahrtrichtungen ein Gegenverkehr nicht möglich ist. D.h. wenn ich nun 1,5 m Abstand haben soll, bin ich mit fast der ganzen Fahrzeugbreite (kein SUV) auf der Gegenfahrbahn. So nun stelle man sich Stau oder dichten verkehr auf der Gegenfahrbahn vor, dann zoggle ich und die Schlange hinter mir hinter dem Radfahrer her, erzeuge Stau und unnötiges CO2 ohne Ende. Ähnlich sieht es aus wenn es keinen Radstreifen gibt, Überholen nur mit fast dem kompletten Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn möglich.
Sicher muss ich dem Radfahrer genug Platz lassen, halt sinnvoll und so viel, dass er nicht gefährdet wird. Dass aber nun für 11% verkehr (Radfahrer) die restlichen 90% gegängelt werden, dass die restlichen 90% die Unsummen die für Radwege , Markierungen etc. ausgegeben werden mitfinanzieren, wobei die Radfahrer nicht mal KfZ Steuer zahlen ist ungerecht.

Ich bin schon vor über sechzig Jahren mit dem Rad in die Grundschule und später auf das Gym gefahren, Ohne Radwege ohne Probleme und der Verkehr da Großstadt war nicht wirklich weniger als heute. Und wenn ich heute ab und zu Rad fahre, fühle ich mich auf manchem Radweg , wegen unverschämter Fahrrad Raser oft unsicherer als auf Straßen ohne Radweg/Radstreifen. Als Autofahrer muss ich feststellen, dass die Radfahrer sich zunehmend benehmen als ob ihnen die Straße allein gehören würde, das war in den 80er und 890er noch ein faires Miteinander. Studien belegen ja, dass sich ein Großteil der Radfahrer an keinerlei Verkehrsregeln hält.
Allein wieviel Radfahrer unerlaubter Weise auf Gehwegen rechtswidrig mit hohem Tempo ohne Rücksicht auf Fußgänger fahren oder sich einbilden auf Radwegen hätten sie die uneingeschränkte Vorfahrt. Oder wenn die Ampel rot ist wir mal schnell auf den Fußweg gewechselt und das dortige grün genutzt nur um nicht halten zu müssen.

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K. Larname 12.04.2019, 17:10
27.

Ja, viele Radler bekleckern sich auch nicht gerade mit Ruhm im Straßenverkehr, aber "könnte sterben" hat eine andere Dimension als "könnte Lack zerkratzen".

Mich stört es jedenfalls nicht die Bohne, wenn Autofahrer hinter mir das HB-Männchen geben, nur weil ich einen Radler vorsichtig überhole. Wobei vorsichtig auch heißen kann "jetzt nicht".

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muekno 12.04.2019, 17:13
28. Solang sie auch treffen

Zitat von freie.fahrt
Mit dem Auto ein Fahrrad überholen ist mit dem Überholen eines Autos mit dem Fahrrad nicht vergleichbar. Zur Illustration: Ich lege einen Vorschlaghammer auf den Tisch, und Sie dürfen mit aller Kraft mit der Faust zwei Fingerbreit daneben auf den Tisch schlagen. Danach machen wir es andersherum: Sie legen die Hand auf den Tisch und ich schlage mit dem Vorschlaghammer zwei Fingerbreit daneben mit aller Kraft auf den Tisch. Einverstanden?
ist das OK aber bitte nicht daneben hauen

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muekno 12.04.2019, 17:14
29. Realitästfremd, in der 1,5 m in der Praxis meist nicht möglich

Also ich kenne genug Straßen mit Radstreifen, auf denen man ohne Befahren des Radstreifens in beiden Fahrtrichtungen ein Gegenverkehr nicht möglich ist. D.h. wenn ich nun 1,5 m Abstand haben soll, bin ich mit fast der ganzen Fahrzeugbreite (kein SUV) auf der Gegenfahrbahn. So nun stelle man sich Stau oder dichten verkehr auf der Gegenfahrbahn vor, dann zoggle ich und die Schlange hinter mir hinter dem Radfahrer her, erzeuge Stau und unnötiges CO2 ohne Ende. Ähnlich sieht es aus wenn es keinen Radstreifen gibt, Überholen nur mit fast dem kompletten Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn möglich.
Sicher muss ich dem Radfahrer genug Platz lassen, halt sinnvoll und so viel, dass er nicht gefährdet wird. Dass aber nun für 11% verkehr (Radfahrer) die restlichen 90% gegängelt werden, dass die restlichen 90% die Unsummen die für Radwege , Markierungen etc. ausgegeben werden mitfinanzieren, wobei die Radfahrer nicht mal KfZ Steuer zahlen ist ungerecht.

Ich bin schon vor über sechzig Jahren mit dem Rad in die Grundschule und später auf das Gym gefahren, Ohne Radwege ohne Probleme und der Verkehr da Großstadt war nicht wirklich weniger als heute. Und wenn ich heute ab und zu Rad fahre, fühle ich mich auf manchem Radweg , wegen unverschämter Fahrrad Raser oft unsicherer als auf Straßen ohne Radweg/Radstreifen. Als Autofahrer muss ich feststellen, dass die Radfahrer sich zunehmend benehmen als ob ihnen die Straße allein gehören würde, das war in den 80er und 890er noch ein faires Miteinander. Studien belegen ja, dass sich ein Großteil der Radfahrer an keinerlei Verkehrsregeln hält.
Allein wieviel Radfahrer unerlaubter Weise auf Gehwegen rechtswidrig mit hohem Tempo ohne Rücksicht auf Fußgänger fahren oder sich einbilden auf Radwegen hätten sie die uneingeschränkte Vorfahrt. Oder wenn die Ampel rot ist wir mal schnell auf den Fußweg gewechselt und das dortige grün genutzt nur um nicht halten zu müssen.

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