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Sicherheitslücke: 2,2 Millionen BMW konnten gehackt werden
BMW

Der ADAC hat eine Sicherheitslücke im IT-System von BMW-Fahrzeugen aufgedeckt: Bei 2,2 Millionen Autos ließen sich die Türen ohne großen Aufwand mit Elektronikzubehör öffnen. Der mangelnde Schutz bestand über mehrere Jahre hinweg.

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prince62 30.01.2015, 15:58
40.

Zitat von Big_Jim
meinen Dacia Duster besonders schätze. Wer braucht diesen ganzen Blödsinn im Auto und wer ist bereit dafür so viel Geld zu bezahlen? OK, Leasing als Firmenwagen mal angesehen denn dann zahlt die Allgemeinheit ein schönes Stück der Kosten.
Es geht hier um Automobile, dazu kann man ja Ihre Schaukel keinesfalls zählen,

oder wieso müssen Sie bei jedem Post zum Thema Automobile auf ihre Kiste verweisen, happert es da bei Ihnen gewaltig am Selbstwertgefühl?

Dann kaufen Sie sich nächstes Mal halt ein Auto.

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RainerCologne 30.01.2015, 16:16
41.

Zitat von Big_Jim
meinen Dacia Duster besonders schätze. Wer braucht diesen ganzen Blödsinn im Auto und wer ist bereit dafür so viel Geld zu bezahlen? OK, Leasing als Firmenwagen mal angesehen denn dann zahlt die Allgemeinheit ein schönes Stück der Kosten.
Wieso die Allgemeinheit die Kosten zahlt müssen Sie mir erklären.

Meinen Sie damit die steuerliche Absetzbarkeit, wie bei allen anderen Betriebsausgaben auch?

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dstr 30.01.2015, 16:35
42. Falsche Überschrift

Die Überschrift ist falsch. Es muß heißen:.....hätten gehackt werden können.
Zitat: Nach Rücksprache mit dem ADAC, dem Kraftfahrt-Bundesamt und dem Bundeskriminalamt sei kein Fall bekannt, in dem ein BMW durch diese Sicherheitslücke geöffnet worden sei.

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tlatz 30.01.2015, 17:03
43. Auto

Also privat fahr ich nen - jetzt kommt es - BMW. Einen alten zwar, dafür aber einen großen (728i Baujahr 1996 und in tadellosem Zustand).

Beruflich hab ich derzeit einen Dacia Duster als Mietwagen.

Ich stelle fest, der Wagen hat ausreichend Platz, klappert erstaunlich wenig und fährt.

Ich schätze es, privat in einem gemütlichen Auto zu sitzen, mit dem man auf freier Bahn auch mal 230 fahren kann. Aber Ihre Aussage, Dacias seien keine Autos finde ich lächerlich.

Ich halte sie sogar für gute Autos. Die Frage bei einem Auto muss immer laute: Wofür ist es gemacht worden. Dacias werden gebaut für Menschen, die ein vernünftiges, günstiges Auto suchen, mit dem man mit vier Personen und Gepäck sicher von A nach B fahren kann und das bei hoher Verfügbarkeit (d.h. er soll selten kaputt sein). Der Dacia könnte viel schlechter sein und würde diese Vorgaben noch erfüllen.

Elegante Form, alles, was das Auto hübscher macht, kein Klappern hinter dem Armaturenbrett, gleichmäßige Spaltmaße sind für ein Auto mit oben genannten Konstruktionsvorgaben Sekundärtugenden. Schön wenn es geht, aber wenn nicht, dann halt nicht. Wenn sie ein Auto auf den Markt stellen, dass von außen aussieht wie drei aneinandergelötete Kästen, mit Stahlfelgen ohne Radkappen, der Türspalt ist hier 2mm und dort 4mm, hinter dem Armaturenbrett scheint eine Mäusefamilie zu wohnen aber solange man regelmäßig das Öl und die Filter wechselt fährt das Auto bei angemessenem Verbrauch immer, 4 Erwachsene können ohne sich zu verbiegen drin sitzen, ein paar große Koffer passen rein, und die Sicherheitsnormen werden erfüllt und die Karre kostet nur 6000EUR neu, dann ist das immer noch ein gutes Auto.

Ein BMW, der auf Luxus getrimmt ist und Luxus bietet, ist ein ebenso gutes Auto. Die Frage ob ein Auto gut ist oder schlecht darf objektiv betrachtet nie von den persönlichen Vorlieben abhängen, sondern nur daran, wie gut das Auto seine Konstruktionsvorgaben erfüllt. Meine persönlichen Vorlieben als Maßstab nehmend wären sonst nämlich alle Porsches, Ferraris und Lamorghinis aber ebenso alle Fiestas, Polos und auch alle TTs und C-Klassen schlechte Autos. Ein Auto wird für ein Marktsegment geplant und muss sich daran messen lassen, wie gut es diesem Segment entspricht.

Wenn man das auf den Dacia Duster anwendet, dann wird man feststellen, dass er ein nahezu perfektes Auto ist.

Und was die Kommentare zur Sicherheit angehen: Die aktuellen Normen sind enorm streng und er holte drei Sterne. Sicher nicht super. Aber wenn ich bei Ihnen nun mit dem Mercedes 230E (W-124) meines Vaters vorführe, Baujahr 1992 und legendär was Verarbeitungsqualität angeht, dann würden Sie einsteigen ohne zu zögern, ist ja einer der guten alten Benz, gebaut wie ein Panzer. Ich würde mich wundern, wenn der Wagen einen Stern bekäme. Wenn der Dacia auf dem Sicherheitsniveau von 2010 ist, dann ist er immer noch besser als verdammt viele Autos auf unseren Straßen, in die Sie ohne Zögern einstiegen.

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FidiausBremen 30.01.2015, 17:32
44.

Bei sonem Dacia Duster und wohl auch allen anderen Dacia Modellen bräuchte man sich wolh auch keine Sorgen machen , wenn es eine solche Technische Sicherheitslücke geben würde , da würde wohl kaum einer den Aufwand betreiben diese Lücke zu nutzen...

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Growling Mad Scientist 30.01.2015, 17:33
45. Es muß billig sein

Zitat von MisterD
Es ist ein Skandal, dass ein Premiumhersteller die Kommunikation zwischen Auto und Smartphone offenbar jahrelang nichtmal mit simplesten Algorithmen verschlüsselt hat. Ob der nächste wieder BMW wird ist fraglich.
Ich habe vor Jahren mal kurzfristig zusammen mit BMW an der Verschlüsselung gearbeitet. Bedingung von war, dass keine zusätzliche Hardware (nicht mal für 10 Cent) verbaut wird. Stattdessen sollte die gesamte Kryptografieberechnung von den bereits installierten Steuermodulen mitberechnet werden.

Denn die zusätzlichen Kosten für die Sicherheit und das belauschen des Kunden sind dem Kunden nicht beizubringen.

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mcpoel 30.01.2015, 19:02
46. Jammern

Das ist Jammern auf Hohem Niveau. Wer sich eine Karre voll mit Elektronik kauft, die er selbst nicht in der Hand hat, ist selber schuld. Sobald Käufer Autos verlangen, über die sie volle Verfügungsgewalt haben (einschließlich Steuergerät usw.), werden auch Besitzer wissen, was geht und was nicht geht und sich entsprechend dagegen schützen können ohne dabei einem Hersteller ausgeliefert zu sein.

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7eggert 30.01.2015, 19:12
47.

Zitat von dstr
Die Überschrift ist falsch. Es muß heißen:.....hätten gehackt werden können. Zitat: Nach Rücksprache mit dem ADAC, dem Kraftfahrt-Bundesamt und dem Bundeskriminalamt sei kein Fall bekannt, in dem ein BMW durch diese Sicherheitslücke geöffnet worden sei.
Die Frage ist doch, wieviele erfolgreiche Autodiebe hat man befragt.

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Yves Martin 30.01.2015, 19:20
48.

Zitat von Big_Jim
OK, Leasing als Firmenwagen mal angesehen denn dann zahlt die Allgemeinheit ein schönes Stück der Kosten.
Wie kommen Sie denn auf diesen Unsinn? Sind Sie auch der Meinung, dass die Allgemeinheit die Kosten für den Backofen des Bäckers, die Säge des Zimmermanns oder den Traktor des Landwirts bezahlt?

In meiner Welt bezahlen die das alle selbst; sie können diese Kosten nur - zu Recht - als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen.

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7eggert 30.01.2015, 19:21
49.

Zitat von mcpoel
Das ist Jammern auf Hohem Niveau. Wer sich eine Karre voll mit Elektronik kauft, die er selbst nicht in der Hand hat, ist selber schuld. Sobald Käufer Autos verlangen, über die sie volle Verfügungsgewalt haben (einschließlich Steuergerät usw.), werden auch Besitzer wissen, was geht und was nicht geht und sich entsprechend dagegen schützen können ohne dabei einem Hersteller ausgeliefert zu sein.
Verlangen können Sie viel ... aber Sie bekommen nur das, was man auch dem Michel verkaufen kann. Also müssen Sie an anderer Stelle Abstriche machen ... und dann sind Sie _dafür_ selbst Schuld.

Und was meinen Sie mit Selbst Schuld? Daß Sie dementsprechend Ihre Krankenhausrechnung selbst zahlen, weil Sie im NSA-zedes besser geschützt gewesen wären? Oder nur wenn's die Anderen betrifft und diese ihr gestohlenes Auto selbst zahlen müssen? Oder wird das jetzt plötzlich ein Konstrukt, mit dem Sie was ganz Anderes gemeint haben?

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