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Smart E-Scooter: Lass den Stau raus
Daimler

Wie kann man dem Verkehrsinfarkt in Großstädten entgehen? Und dabei auch noch das Klima schonen? Für die Daimler-Marke Smart ist die Antwort klar: Auf zwei Rädern - und mit Elektroantrieb.

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capitain_future 10.05.2012, 22:28
60. Wann gibts die Brennstoffzelle billig?

Wie im Beitrag schon angesprochen sind bisherige tonnenschwere Stahl Autos mit Lipo Akku der größte Blödsinn.

Stahl ist out-Alu ist in!

Wer umsteigen will und keine 3 Liter Diesel verbrauchen will,bitte schön:

Im Handel schon so kaufen gibts die Geschwindigkeit reduzierten Mircocars ala Moped Autos.

Diese sollte "unsere" Autoindustrie zum Vorbild nehmen und mit einen 12kW Brennstoffzelle ausrüsten,die mit Methan Gas oder Bio Alkohol betrieben werden könnten.

Wer hier Schuld ist sind die beide deutschen Großparteien samt korrupter Lobby.

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zila 10.05.2012, 22:38
61. Fuehrerschein

Hier in Ontario gibt es eine Kategorie eBike, die sehr beliebt ist. Sehen aus wie leichte Scooter, fahren irgendwo zwischen 32-36km/h in der Spitze und haben etwa 50km Radius. Die etwas besseren Fabrikate kosten etwa 1000 Euro, weniger Robuste kriegt man aber vermutlich schon fuer die Haelfte.

Da hier die Kfz-Versicherung allgemein extrem teuer ist und man keinen weiteren Fuehrerschein braucht, sind die Dinger auch nicht ganz unbeliebt, da nicht versicherungspflichtig, also Fahrraedern eigentlich gleichgestellt. Der Smart-Roller haette hier trotz des Preises sicher gute Absatzchancen.
Die Batterien tauscht man wohl schon etwas oefter aus, sind aber bezahlbar.

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glaubblosnix 10.05.2012, 23:22
62. Schade!

Warum nur "Dock" mit diesem blöden Iphone?
Ich habe eins und trete dieses Mistding demnächst in die Tonne. Nur Probleme mit dem Iphone, grottenschlechtes Itunes welches mein PC lahmlegt, Verbindungsprobleme, Akkuleistung bei Nichtnutzung nur 5h, Gesprächsabrisse usw.

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novoma 10.05.2012, 23:28
63.

Zitat von Barxxo
Das wird nicht gehen. Es gibt 125er mit 30 PS, die fast 180 km/h erreichen. Für sowas sollte man schon Klasse A haben.
Für "sowas" braucht man auch jetzt schon einen Klasse-A-Schein. Klasse B schließt in einigen Ländern den A1 ein, und der ist auf maximal 15 PS begrenzt.

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lighter 11.05.2012, 03:36
64. In China fuer 300 Euro zu haben

Was Smart in Deutschland fuer fast 3Tausend Euro verkaufen will ist in China seit Jahren fuer 3Hundert Euro zu haben und es gibt Millionen von ihnen, an jeder Ecke zu sehen und sie koennen selbstverstaendlich auch ohne Fuehrerschein gefahren werden. ALlerdings fahren sie auch maximal nur 30 bis 40 km in der Stunde.

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johannisbrunnen 11.05.2012, 06:36
65. Verkehrsinfakt verhindern

Roller für die innenstadt sind nicht richtig hilfreich. Solange jeder morgens und abends alleine in seinem Auto zur Arbeit fährt, wird man dem Verkehrschaos in den Innenstädten und den Autobahnen nicht Herr. Die Bürger müssen sensibilisiert werden Fahrgemeinschaften zu bilden. Portale wie www.wir-pendeln-zusammen.com führen Menschen zusammen, die den gleichen oder fast den gleichen weg zur Arbeit haben. Damit halbieren sich die Benzinkosten, die Städte entgehen dem Verkehrsinfakt und der Bürger hat mehr Geld. Einfach mal versuchen. Anmelden und weitersagen. Je mehr mitmachen, desto größer der Effekt!

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Dastapfereschweißerlein 11.05.2012, 06:38
66.

Zitat von Barxxo
Das wird nicht gehen. Es gibt 125er mit 30 PS, die fast 180 km/h erreichen. Für sowas sollte man schon Klasse A haben.
Warum ? Mit dem PKW Schein darf man sich auch in jedes Auto setzen also auch in Vatis 160 PS Passat und wer ist dann wohl gefährlicher für andere Verkehrsteilnehmer ? Zudem darf man auch mit der A1 nur 15 PS fahren.
Das sich was ändern sollte ist klar und da gibts es nun 2 Varianten die sinnvoll erscheinen.
Die A1 (125ccm,15PS) wunschmäßig in den Auto Führerschein integrieren. Das heißt wer sie haben will hat beim Auto 5 Pflichtstunden weniger muss die dafür aber mit dem Motorrad machen da sind die Kosten +-0 für den Verbaucher aber ködert die Leute es mal zu probieren.

Oder die Klasse M als E-Roller-Förderung umgestalten. Aktuell ist die beim Auto-Führerschein schon mit drin aber man darf ja nur die bekannten 45 bzw 60 km/h fahren. Würde man diese Rollerklasse nun auf 80 km/h bei Elektrorollern erhöhen wären diese schon deutlich attraktiver besonders bei Leuten die nur den PKW Schein haben. Die 80 bringen einem in der Stadt zwar nichts aber es geht ja nicht um den Nutzen sondern um die Psychologie. Fakt ist ja das man in der Stadt selbst mit 45 kaum langsamer ist als ein Auto aber kaum ein SUV Fahrer weiß das bzw will das wahrhaben. Zudem hat man mit den 80 dann auch die Option auf die Autobahn zu fahren und auch über Landstraßen fährt es sich angenehmer.

Mein Fahrlehrer hat mir auch immer gesagt : "Jeder Autofahrer sollte ein paar Fahrstunden mit dem Roller aufgebrummt bekommen. Erstens weiß dann jeder wie es sich anfühlt wenn man mit 10cm Seitenabstand überholt wird und zum anderen macht es den meisten warscheinlich trotzdem genug Spaß das sie mal drüber nachdenken ob 2t Stahl wirklich nötig sind."

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baghira1 11.05.2012, 07:20
67.

Ich habe das Gefühl, das die Autoproduzenten auf Krampf beim Viertakter bleiben wollen und deswegen unprakttische überteuerte Elektrofahrzeuge anbieten, wenn sie es denn anbieten.
Die Elektroschwalbe wurde hier schon genannt, MZ ist im Bereich der Roller momentan recht innovativ. Die bieten Hybridroller und Elektroroller an.


Und die Preisansprüche der Endkunden sind hier etwas niedrig. Wenn man die Pedelecs heranzieht, die keine Verkleidung nennenswerte Federung und großen Akku hat, dann sin 2000 € für einen Elektroroller nicht KOstendeckend.

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ra-live 11.05.2012, 09:03
68. Elektromobilität ist NICHT umweltfreundlich!

Die Herstellung der Batterien macht sehr viel Dreck und CO2 und wenn der Strom aus Braunkohle kommt, ist das auch ausgesprochen umweltunfreundlich. Wer schreibt das bloß immer und immer wieder. Es stimmt nicht. Der Dreck entsteht nur woanders, nicht mehr im Fzg.

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wurstball 11.05.2012, 09:10
69. Praktische Erfahrungen eines Rollerfahrers

Danke für den Artikel! Er war meiner Meinung nach lange überfällig. Elektroautos funktionieren nicht (absetis vom Golfplatz), und die Politik ignoriert Elektroroller/-motorräder, weil ihre Vertreter wohl selbst zu bequem wären, auf so ein Ding zu steigen.
Ich bin selbst begeisterter Rollerfahrer. Gekommen bin ich dazu wie die Jungfrau zum Kind, wegen einer Knieverletzung konnte ich einige Monate kaum laufen und nicht Auto fahren, wollte aber auch nicht immer Taxi fahren. Eine Freundin verkaufte ihren 50er Roller für 50.- Weitere 50.- später für 1 Jahr Versicherung war ich dann Rollerfahrer.

Ein paar praktische Erfahrungen:
Getränke kann man mit einem Roller kaufen, natürlich nicht so gut wie mit dem Auto, aber eine Getränkekiste passt auch in den Durchstieg der meisten Modelle. In Kurven kann da auch nichts verrutschen, durch die Schräglage gibt es ja keine Querbeschleunigung auf dem Zweirad. Und man kann die Kisten auch mit den Füßen einklemmen. Viele Leute lassen sich Getränke auch einfach liefern.
Tempo 45-Regelung:
Mein erster Roller war ein 50er, durfte aber 50 km/h fahren, der er vor 2001 erstmals zugelassen wurde. Damit konnte man im Verkehr mitschwimmen, wobei einen manche Autofahrer anscheinend rein aus Prinzip überholen. Möglicherweise gingen ihnen aber auch die Zweitaktabgase auf die Nerven.

Regen:
Die Schuhe bleiben hinter dem Beinschild trocken, ebenso die Unterschenkel. Auf die Oberschenkel regnet es drauf, aber durch den Fahrtwind eher weniger, als bei Fußgängern. Für den Oberkörper verwende ich eine wasserdichte, atmungsaktive Motorradjacke mit diversen Belüftungsreißverschlüssen und Protektoren. So ist man (fast) immer gut temperiert, geschützt und trocken. Für den Winter lässt sich ein Futter einknüpfen. Ich trage immer Handschuhe, alleine schon wegen der Sicherheit, auch aus dem Motorradzubehör. Durch den Helm kommt kein Wasser, und ein gutes Helmvisier beschlägt bei Regen auch dann nicht, wenn man es geschlossen fährt. Im Helmfach des Rollers lagere ich ein kleines Handtuch, um die Sitzbank vor der Fahrt zu trocknen. Das reicht für alles außer Starkregen, das kommt aber nur 1x in 3 Jahren vor. Es gibt es auch Regenkombis für wenig Geld, die es aber auch gleichzeitig sehr warm machen. Andere Vielfahrer tragen einteilige Textilkombis, die Protektoren, Abriebschutz und Wetterschutz bieten.

Winter:
Motorradhose, Motorradstiefel, gute Handschuhe, Windschild, Winterreifen, und ab dafür. Diesen Winter bin ich bis auf 1 Woche (Glatteis) durchgehend gefahren, und in dieser 1 Woche fuhren auch keine Busse mehr.

Parken:
Sinnig am Gehweg abgestellt, am besten auf toten Flächen, die ohnehin nicht nutzbar sind (in Ecken), findet man innerhalb von 20 Meter zum Ziel überall einen Parkplatz. Auspuff zur Wand, damit sich kein Kind dran verbrennen kann. Ich habe noch kein Knöllchen dafür erhalten, obwohl eigentlich nicht erlaubt ist. Helm und Handschuhe passen ins Helmfach, ein Topcase nimmt eine weitere Garnitur auf oder Einkäufe.

Stadtverkehr:
Hier möchte ich nicht ins Detail gehen, aber man ist bei dichtem Verkehr schneller unterwegs als im Auto. Auch hier gilt: Ich habe noch kein Knöllchen dafür erhalten, obwohl manches davon eigentlich nicht erlaubt ist. An stehenden Schlagen darf man z.B. nur mit einem Mofa oder Fahrrad vorbeifahren. Mit einem normal flotten Roller behindert man aber niemanden, da man die Autos an der nächsten Ampel ohnehin stehen lässt.

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