Forum: Auto
Smart Fortwo: Ein Auto, das elektrisch fahren will

Wurde da was gemacht? Der neue Smart Fortwo sieht seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich. Beim Verbrauch des kleinen Stadtflitzers hat der Daimler-Konzern noch ein bisschen mehr herausgeholt - wer jedoch richtig sparen will, der wartet besser auf die Elektroversion.

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vandermerwe 26.07.2010, 09:41
1. Keine 12 Jahre alt

Völlig vergessen, dass das aktuelle Modell bereits die 2. Generation ist, eingeführt erst 2007? Ich muss mich ja schon ein bisschen wundern.

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mobileresident 26.07.2010, 09:57
2. .

Zitat von sysop
Wurde da was gemacht? Der neue Smart Fortwo sieht seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich. Beim Verbrauch des kleinen Stadtflitzers hat der Daimler-Konzern noch ein bisschen mehr herausgeholt - wer jedoch richtig sparen will, der wartet besser auf die Elektroversion.
Na dann wartet man. Bis aus Deutschland ein brauchbarer e-Wagen kommt, duerfte das aber laenger als bis 2012 dauern. der Smart wurde vor ueber 10 Jahren als e-Wagen gebaut, genau wie die A-Klasse, immer wieder hiess es, "in 4 Jahren" oder "in 2 Jahren", die "Testwagen" (mal 100, mal 500, inzwischen 1500) fahren seit Jahren (Jahrzehnten?) herum, wie lange wollen die den "testen" bis was auf den Markt kommt? Die Benziner Version der A-Klasse wurde auch nie getestet, als man die originale e-Version mit Verbrennermotoren bestueckte, fielen sie um, trotzdem kamen sie auf den Markt. Was hindert Mercedes daran, mal 10000 oder 20000 Smart-e als Kleinserie herauszubringen? Immerhin waeren sie schon verkauft, alleine in England ist die Warteliste bereits im guten 5 stelligen Bereich.
mr

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Skarrin 26.07.2010, 10:03
3. Sparen nur beim Tanken?

Nicholas Hayek hatte den Smart von Anfang an als Elektrofahrzeug geplant, dass Daimler 15 Jahre gebraucht hat um auch darauf zu kommen, sagt wohl alles über die Innovationskraft dieses Unternehmens aus.
Geeignete Akkus für 135km Reichweite hätte es damals nämlich auch schon gegeben (ZEBRA)!

Für die bislang verlangten 700 Euro (!!!) Lesingrate im Monat für den E-Smart werden aber nur sehr wenige Leute beim Tanken sparen wollen. Für dieses Geld kann man auch den Kredit für einen Tesla Roadster abzahlen, oder für eines der 2012 erhältlichen preiswerteren E-Fahrzeuge wie den Nissan Leaf oder den i-MiEV/c-zero/Ion.

Und der zweisitzige Tazzari Zero mit ebenfalls 13kWh Akkukapazität ist JETZT schon erhältlich für 24.000 EUR Kaufpreis.

Gruß Skarrin

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frank@franmedia.de 26.07.2010, 10:16
4. E-Auto schon heute verkaufen

Danke dafür, dass Sie es mal massenwirksam ausgesprochen haben. Man sollte definitiv auf die E-Version des Smart warten. Ich selbst bin seit knapp 10 Jahren Smart Fahrer. Anfangs habe ich alle 2 Jahre einen neuen geleast, weil er immer besser wurde. Dann kam das neue Modell und wir haben zum Glück rechtzeitig gemerkt, dass er viel schlechter ist, und den alten gekauft und fahren ihn immer noch mit Freude.

Das aktuelle Modell hat deutlich weniger Kniefreiheit als die erste Generation und, das relativiert Ihren Artikel, den schlechteren Motor. Die erste Generation hatte ausschliesslich Turbolader-Modelle. Die aktuelle hauptsächlich unaufgeladene. Man weiß ja, und ich kann es aus Erfahrung bestätigen, dass die Turbo-Motoren spritziger sind und vor allem deutlich weniger verbrauchen.

Deswegen haben Sie vollkommen recht. Wartet auf den Elektro-Smart. Daimler sollte sich daher den Gefallen tun und den E-Smart schon heute und nicht erst in zwei Jahren verkaufen.

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artbond 26.07.2010, 10:30
5. Wirtschaftlichkeit

<quote>Denn mit dem Smart Electric Drive bekäme man nicht nur das spritzigere Auto - sondern könnte auch viel Geld sparen. Denn eine Tankfüllung für einen Smart-Benziner kostet derzeit etwa 30 Euro - eine Ladung für den Smart Electric Drive aber nur 3 Euro</quote>

Genau dann haben sich die 5 k€ Aufpreis schon nach 150.000 km amortisiert ;-) Da er nur 100 km am Tag schafft braucht man dafür ewig.... Und dabei ist noch gar nicht eingerechnet, dass der normale Smart schon ein paar Tausender zu viel kostet...

Grüße

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atomkraftwerk 26.07.2010, 10:53
6. .

Ich les hier immer Auto.? Ein Zweisitzer-Smart ist doch kein Auto. Woanders fahren bereits die Mittelklassewagen elektrisch. Denk ich an Deutschland in der Nacht....

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maxweber 26.07.2010, 11:10
7. Danke

Zitat von artbond
Denn mit dem Smart Electric Drive bekäme man nicht nur das spritzigere Auto - sondern könnte auch viel Geld sparen. Denn eine Tankfüllung für einen Smart-Benziner kostet derzeit etwa 30 Euro - eine Ladung für den Smart Electric Drive aber nur 3 Euro Genau dann haben sich die 5 k€ Aufpreis schon nach 150.000 km amortisiert ;-) Da er nur 100 km am Tag schafft braucht man dafür ewig.... Und dabei ist noch gar nicht eingerechnet, dass der normale Smart schon ein paar Tausender zu viel kostet... Grüße
Herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Es gibt in der Debatte um Elektromobilität also noch Menschen, die die vier Grundrechenarten beherrschen. Auch wenn sie leider in der Minderheit sind. Der Autor des SPON-Berichtes vertritt hier offenbar die "Mehrheitsmeinung".

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Job Killer 26.07.2010, 14:10
8. Stammt dieser Artikel aus einer PR-Abteilung?

Zitat von
Immer noch gibt es den Smart mit einem kleinen Dieselaggregat (54 PS), das einen Normverbrauch von 3,3 Litern aufweist. Der ist zwar im alltäglichen Fahrbetrieb nicht ganz zu halten - aber selbst 4 Liter sind ja noch ein prima Wert. [...] 135 Kilometer schafft der Strom-Smart, [...] man könnte auch viel Geld sparen. Denn eine Tankfüllung für einen Smart-Benziner kostet derzeit etwa 30 Euro - eine Ladung für den Smart Electric Drive aber nur 3 Euro.
Pardon ... übler Denkfehler!

Selbst wenn die Dieselversion 4 Liter/100 km verbrauchen sollte, dann entsprächen 135 km nunmal 5,4 Litern Dieselkraftstoff - bei einem Spritpreis von 1,25 Euro pro Liter Diesel wären das 6,75 Euro.

Der im Artikel angeführte Vergleich mit der 30-Euro-Tankfüllung würde ein Dieselfahrzeug 600 km weit bewegen (beim Benziner weiß ich's nicht).

Dazu käme noch, daß Akkumulatoren altern. Wenn ein brandneuer Akku ab Werk noch 135 km schafft, dann werden es schon nach kurzer Zeit nur noch 130 km sein, irgendwann nur noch 90 km - und nach Eintausend Ladezyklen käme der Akku auf den Schrott. Allein deswegen schon wäre es eine Milchmädchenrechnung, von einer Akkulaufzeit von 135 Tausend Kilometern auszugehen - es wird weniger sein.

Zitat von
Ein hübsches Gimmick ist die dazugehörige iPhone-App.
Ach, ist das die Zielgruppe? Na, die sind's ja schon gewohnt, daß man den leeren Akku nicht mal-eben-schnell austauschen kann.

Vielleicht denken diese Leute ja, ihr Strom käme aus der Steckdose und wäre 100% umweltfreundlich und halten deswegen an den Elektroautos fest - wie an einem Erlöser.

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Skarrin 26.07.2010, 16:09
9. Andersrum gedacht

Zitat von Job Killer
Pardon ... übler Denkfehler! Selbst wenn die Dieselversion 4 Liter/100 km verbrauchen sollte, dann entsprächen 135 km nunmal 5,4 Litern Dieselkraftstoff - bei einem Spritpreis von 1,25 Euro pro Liter Diesel wären das 6,75 Euro. Der im Artikel angeführte Vergleich mit der 30-Euro-Tankfüllung würde ein Dieselfahrzeug 600 km weit bewegen (beim Benziner weiß ich's nicht).
Aber wie weit käme denn der Diesel, wenn man ihn nur mit Kraftstoff für 3 Euro betankt?
Da würde der E-Smart wohl den Reichweitentest gewinnen...
Zitat von Job Killer
Dazu käme noch, daß Akkumulatoren altern. Wenn ein brandneuer Akku ab Werk noch 135 km schafft, dann werden es schon nach kurzer Zeit nur noch 130 km sein,
Falls der E-Smart dieselben Akkus verwendet wie der Tesla und der Mini-E, dann bin ich diesbezüglich beruhigt.
Die bisherigen Tests und Praxiserfahrungen haben die da nämlich weder nach kurzer noch nach längerer Zeit bzw. Laufleistung einen Reichweitenverlust gezeigt.
Aber vielleicht wissen Sie es besser, aus eigener Er-Fahrung mit Elektroautos?

Zitat von Job Killer
und nach Eintausend Ladezyklen käme der Akku auf den Schrott.
Hoffentlich nicht, Recycling ist besser.

Zitat von Job Killer
Allein deswegen schon wäre es eine Milchmädchenrechnung, von einer Akkulaufzeit von 135 Tausend Kilometern auszugehen - es wird weniger sein.
Na wie sieht Ihre Rechnung denn aus, basierend auf Ihrer sicher langjährigen Erfahrung mit Elektroautos und deren Akkus?

Grundsätzlich wird bei solchen Milchbubibetrachtungen wie Ihrer davon ausgegangen, dass jeder E-Auto-Besitzer jeden Tag die komplette Reichweite benötigt.
Das ist aber nach den Erfahrungen derjenigen, die jetzt schon Elektroautos besitzen bzw. testen (Mini-E z.B.), nicht der Fall.

Wer den E-Smart dazu benutzt, jeden Tag 50km zur Arbeit und zurück zu fahren und ansonsten noch im Nahbereich ein paar km zum Einkaufen etc., wird wenig davon bemerken wenn nach vielen Jahren und 100tkm die Reichweite um einige % zurückgegangen sein sollte.
Für die Urlaubsfahrt mit Familie ist der Smart ohnehin nicht geeignet, egal mit welchem Antrieb.
Dazu braucht man dann sowieso noch einen Zweitwagen, entweder den eigenen oder Mietwagen/Carsharing.

Gruß Skarrin

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