Forum: Auto
Smarts Abschied vom Benzinmotor: Alles nicht so easy
Daimler

Die Daimler-Tochter Smart will in zwei Jahren nur noch Elektrowagen verkaufen. Für das Unternehmen wird die Umstellung schwierig - das zeigt das Konzeptauto Forease.

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rennflosse 21.12.2018, 09:44
90. Typisch

Zitat von Svabhavo
einen Verbrenner fahren zu müssen, AUSSER wir sind nicht bereit, Verantwortung zu übernehen. Und nicht bereit sind, vielleicht mal auf die Heizung verzichten zu müssen oder längere Fahrten mit dem Zug zu.....
Ist eine Frage des Nutzungsprofils und der Umstände. Ein Kabel an das Auto zu hängen, wenn eine Steckdose in der Nähe ist, kein Problem. Ansonsten no way.
Auf die Heizung zu verzichten, ist vollkommen sinnlos. Außer wenn man gerne friert oder Eskimo heißt. Als Bewohner einer Etagenwohnung mit Zentralheizung würde man dann trotzdem dafür zahlen müssen. Wo ist der Sinn?

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rennflosse 21.12.2018, 09:46
91. Autobahnen

Zitat von murun
Mit dem PKW in den Urlaub nach Italien, Spanien, Frankreich? Das ist Ihr Argument? Macht man das noch mit Kind und Kegel und vollgepackter Dachreling bei den Benzinpreisen, oder wollen Sie nur ein peinliches Gegenargument anführen?
Doch, das macht man. Nicht ohne Grund sind die Autobahnen bei Ferienbeginn am vollsten. Im Übrigen ist die Fahrt mit dem Auto in den Urlaub um einiges umweltfreundlicher als mit dem Flugzeug.

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rennflosse 21.12.2018, 09:47
92.

Zitat von thomas_linz
Dann fahren Sie eben nicht in Urlaub. 80 Prozent der Weltbevölkerung faehrt auch nicht in Urlaub. Problem gelöst.
Die bessere Lösung: Keinen Smart kaufen, sondern ein richtiges Auto. Urlaub gerettet.

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det42 21.12.2018, 10:29
93.

Zitat von DerBlicker
Bei allen Notebooks ist das so, gilt auch für elektrische Heimwerkergeräte wie Akkuschrauber. Die Akkus wurden die letzten 10 Jahre nur minimal leistungsfähiger und kompakter. Seit dem Einsatz des Lithiumakkus hat sich nichts mehr getan. Und in den nächsten 10 bis 20 Jahren wird sich auch nichts ändern. Deshalb brauchen gescheite E-Autos mit 500 km Reichweite auch weiterhin große, schwere und platzraubende Akkus, und die passen nur in große Autos, siehe Tesla S/X, Mercedes EQ und Audi e-tron
hm... da haben Sie aber nicht mitbekommen, dass sämtliche Elektroautos in zweiter Generation bei gleicher Akkugröße die Kapazität verdoppelt haben und im Preis gleich geblieben sind. Das ist in 3-4 Jahren geschehen und so schreitet die Entwicklung auch weiter. Renault Zoe, BMW i3,m Nissan Leaf... die haben jetzt alle min. 40 kWh statt früher nur um die 20. Bitte nicht von (fertig entwickelten) Akkuschraubern auf Elektroautos schließen... der Kona, oder der VW Neo... die sind auch nicht groß und haben Akkus für 500km Reichweite... where is the problem ? ... wenn sie auch die Mini Stadtflitzer wie den Smart mit 500 km ausstatten wollen, hm... dann haben Sie Elektromobilität noch nicht verstanden.
Am Ende ist sowieso die Schnelladung entscheidend... wenn in weniger als 10 Minuten geladen werden kann, reichen auch kleinere ökologischere Akkus mit 200-300km Reichweite... und auch das wird kommen, in 5-10 Jahren....
ts ts... 10 bis 20 jahre... träumen Sie weiter von Ihren Verbrennern....

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det42 21.12.2018, 10:43
94.

Zitat von horkini
2. Wer rechnen kann, weiß: Um einen 100 kWh-Akku in einer Stunde zu laden, muss eine Leistung von 100 KW her. Und diese Leistung muss an den Autobahnen an jeder Tanke dann ja wohl mindestens 10-20-fach permanent zur Verfügung stehen. Weiß man schon, wo die dicken Kabel verlegt werden sollen und wie lange das dauert in D? Ich bin zwar dafür, aber glaube, das wird so bald nix...........! Fernverkehr geht nur mit PowertoGas-Wasserstoff bzw. Erdgas und Kolbenmotoren als Übergangslösung und später direkt mit Wasserstoff.
... meine Güte. Glauben Sie wrklich, wir bekommen das in 10-20 Jahren nicht hin ? ... es ist doch Tagesgeschäft, Industrie mit vernünftig Strom zu versorgen. Und wo es Engpässe gibt, wird zugebaut, in Wohngebieten ein Lastmanagement eingeführt... die müssen nicht alle zeitgleich um 18:00 Uhr laden... ansonsten kann auch einfach eine Pufferbatterie dazwischengeschaltet werden. Es gibt heute schon für alles Lösungen...
unglaublich, was diesem Industrieland nicht zugetraut wird... dann auch noch in zig Jahren... das ist doch völlig etablierte Basis-Technologie und keine Raketentechnik.

ich zitiere mal Wikipedia dazu
"Für Schnellladestationen mit mehr als 100 Kilowatt kann je nach Ausbauzustand des Verteilnetzes und Netzbelastung festgelegt werden, sie an einen separaten Trafo-Abgang anzuschließen. Noch größere Ladestationen, die das gleichzeitige Laden an mehreren Schnellladestationen erlauben, können einen Mittelspannungsanschluss mit eigener Trafostation erfordern. Die Ultra-Schnellladestationen von Enercon mit 350 kW Ladeleistung nutzen einen Batteriespeicher als Zwischenspeicher, wodurch das Netz entlastet wird"

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neurobi 21.12.2018, 10:51
95.

Zitat von rennflosse
Auf die Heizung zu verzichten, ist vollkommen sinnlos. Außer wenn man gerne friert oder Eskimo heißt.
Also erstens heißt das Volk im Norden Amerikas Inuit und zweitens ist frieren Gesund, da est zur Zei der einzige Weg ist braune Fettzellen aufzubauen. Diese Verbrennen Kalorien, statt sie einzulagern :) .

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neurobi 21.12.2018, 11:01
96.

Zitat von det42
... meine Güte. Glauben Sie wrklich, wir bekommen das in 10-20 Jahren nicht hin ? ... es ist doch Tagesgeschäft, Industrie mit vernünftig Strom zu versorgen. Und wo es Engpässe gibt, wird zugebaut, in Wohngebieten ein Lastmanagement eingeführt... die müssen nicht alle zeitgleich um 18:00 Uhr laden... ansonsten kann auch einfach eine Pufferbatterie dazwischengeschaltet werden. Es gibt heute schon für alles .....
Naja, die Autobahntankstellen und Autohöfe liegen nicht unbedingt auch an Stromautobahnen. Die benötigen dann eine Komplett neue Mittelspannungsversorgung. Und 10-20 Ladesäulen werden kaum ausreichen, wenn Millionen von BEVs in die Ferien wollen.
Da helfen weder Puffer, noch Lastmanagement. Oder wollen sie statt einer Stunde Pause drei Stunden Pause machen, weil alle Stationen belegt sind und die Ladeleistung gedrosselt wird?

Ist aber für einen Smart egal. Das ist ein Stadtauto. 120-160km reichen da. Den kann man nachts locker langsam laden.

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mikko11 21.12.2018, 11:15
97.

Zitat von det42
... meine Güte. Glauben Sie wrklich, wir bekommen das in 10-20 Jahren nicht hin ? ... es ist doch Tagesgeschäft, Industrie mit vernünftig Strom zu versorgen. Und wo es Engpässe gibt, wird zugebaut, in Wohngebieten ein Lastmanagement eingeführt... die müssen nicht alle zeitgleich um 18:00 Uhr laden... ansonsten kann auch einfach eine Pufferbatterie dazwischengeschaltet werden. Es gibt heute schon....
Ja, sicher werden alle Probleme der Elektro-Mobilität in 10-20 Jahren gelöst sein. Das ist aber kein überzeugendes Argument, sich heute ein BEV zuzulegen.

Der Smart taugt für einen Einpersonen-Haushalt oder als Zweit- oder Drittfahrzeug mit Schwerpunkt Stadtverkehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Modell jemals in die Gewinnzone kommt. Design und Farben des Forease sprechen vielleicht Kunden an, die noch mit Fisher Price Produkten oder Barbie-Puppen spielen.

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det42 21.12.2018, 11:49
98.

Zitat von neurobi
Naja, die Autobahntankstellen und Autohöfe liegen nicht unbedingt auch an Stromautobahnen. Die benötigen dann eine Komplett neue Mittelspannungsversorgung. Und 10-20 Ladesäulen werden kaum ausreichen, wenn Millionen von BEVs in die Ferien wollen. Da helfen weder Puffer, noch Lastmanagement. Oder wollen sie statt einer Stunde Pause drei Stunden Pause machen, weil alle Stationen belegt sind und die Ladeleistung gedrosselt wird? Ist aber für einen Smart egal. Das ist ein Stadtauto. 120-160km reichen da. Den kann man nachts locker langsam laden.
ja... das Szenario Sommerferien mit Riesenkolonnen ist aus heutiger Sicht das einzige, was Probleme bereiten kann und wo man sich etwas überlegen muss. Gott sei Dank haben wir dafür Zeit und das ist noch mindestens 10 Jahre weg . Ich bin aber der Meinung, da hilft schon Puffer, Lastmanagement und natürlich die Regulierung über den Strompreis. Der Puffer muss nur groß genug sein, es existieren bereits Überlegungen, dass Akku-Lagerstätten in die Nähe von Schnelladestationen gebracht werden. Mercedes verschaltet bereits eine Vielzahl von Akkus, bevor sie ausgeliefert werden. Das ist ein gigantischer Pufferspeicher und wenn der physisch in Verbindung mit Ladestationen gebracht wird, kann das schon enorm helfen. Denkbar wäre für die Zukunft auch Parkhäuser, die bidirektional funktionieren. So ist es möglich, sein Auto dort abzustellen, welches Energie liefert und man erhält sogar Geld dafür. Außerdem werden wir in Zukunft riesige PV-Parkplätze sehen, die genauso ihre Energie im Sommer direkt abgeben können und natürlich auch mit Puffern belegt werden können. Vielleicht sollte man bei der Größe der Puffer nicht im heutigen Maßstab rechnen, die werden immer günstiger und dementsprechend werden auch einige MWh an Schnellladern errichtet sein im Jahr 2030.
Aber ganz klar... in solchen Stoßzeiten wird es ohne Beschneidung über den Preis wahrscheinlich nicht funktionieren... Ladeleistung und Ladedauer müssen wohl auch über den Strompreis an Autobahn-Schnellladern reguliert werden.

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Loewe101 21.12.2018, 12:06
99. Selbst gefahren?

Herr Grünweg ist offensichtlich noch nicht Smart gefahren wenn er schreibt: "Dagegen laden weder die Akkureichweite von 160 Kilometern noch die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h zu langen Landpartien ein."
Da frage ich mich: Schonmal im Smart länger als 160km im Smart gesessen?
Schonmal im Smart schneller als 130 km/h gefahren?
Das ist im Verbrenner nicht 1 kein Spass und 2. kaum möglich.
Da ist wohl jemand BMW Fan.

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