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Smarts Abschied vom Benzinmotor: Alles nicht so easy
Daimler

Die Daimler-Tochter Smart will in zwei Jahren nur noch Elektrowagen verkaufen. Für das Unternehmen wird die Umstellung schwierig - das zeigt das Konzeptauto Forease.

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7eggert 20.12.2018, 17:03
70.

Zitat von ein-berliner
Da haben Sie wohl in der Schule gefehlt, es heißt nicht umsonst Solarzelle. Nachts sind alle Katzen grau, dann läßt sich kein E-Mobil über eine Solarzelle laden. Ferner fehlen mir immer noch die nötigen 20 Millionen Steckdosen für die Karren, nebst verfügbarer Stromleistung allein für die Ladestationen. Aber Fakten, Fakten Fakten...
Immer die armen 43 Millionen Staubsaugervertreter in D, die deswegen kein Elektroauto fahren können ... Fakten, Fake-ten ...

Ach ja, Morgen werde alle Verbrenner pünktlich um 5 Uhr 45 verschrottet.

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k70-ingo 20.12.2018, 17:26
71.

Zitat von realist1964
Da der Smart ein reines Stadtauto ist, macht ein E-Antrieb dort Sinn. Aber auch nur dort. In anderen Fahrzeugen eher nicht. Es sei denn man bekommt die vielfältigen Probleme des Ladens (nicht der Reichweite) in den Griff, kann ich mir aber nicht vorstellen. Ein E-Smart für Eigenheimbesitzer (wegen des Ladens), das ist gut. Aber nicht diese Studie. Leute, die Büchse ist ja chic. Aber nur als Spaßmobil bei schönem Wetter, wie ein Moped. Wenn ich meine Frau im Winter da reinsetze, bin ich der Scheidung nahe.
Dann kann es für einen Eigenheimbesitzer nur ein Zweitwagen sein. Was soll man mit einem Wägelchen, mit dem man noch nicht einmal drei Säcke Gartenabfall abtransportieren kann, geschweige denn Materialien zum Erhalt seines Hauses?

Nein, ein Smart ist was für tierfreie und kinderlose Etagenwohnungsmieter.

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k70-ingo 20.12.2018, 17:31
72.

Zitat von vo2
Ich mochte ihn. Hab Ihm alle Unzulänglichkeiten verziehen. Was ich ihm nicht verziehen habe, war der Turboladerschaden bei 42.000 km und der Motorschaden bei 80.000 km. Beim Turboladerschaden hat Mercedes noch generös die Hälfte der 2500 DM Reperaturkosten erlassen. Bei 80.000 wollten die davon nix mehr wissen. Wirtschaftlicher Totalschaden. Ich hab ihn dann bei ebay verramscht. Die teuerste Fehlinvestition in meiner Automobilhistorie. Mercedes war damit auf Lebenszeit für mich verbrannt. Wenn andere Kunden auch so denken, ist es kein Wunder, dass die damit kein Bein mehr auf den Boden bekommen.
Es gab mal Mercedes Diesel, die konnte man guten Gewissens mit 800.000 km auf der Uhr kaufen - weil man wußte, daß die Motoren so solide sind, daß eine Verdopplung des Kilometerstandes noch locker drin ist.

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three-horses 20.12.2018, 17:59
73. Argumente for nothing gibt es zuhauf.

Zitat von nach-mir-die-springflut
Laut einer Studie der TU Berlin stehen 27.000 km² PV zur Verfügung auf diesen Dächern. Dann rechnen Sie mal vor, wie viel das kostet und wie viel Energie Sie dann haben? Und wie lange sollen die stehen, 40 Jahre, dann wieder austauschen? Das wären 675 km² im Jahr im Schnitt, bei 270 Arbeitstagen im Jahr 2,5 km² - ohne Ende, konstant.
Dann schauen Sie sich die über 20 Jahre alte Aufnahmen der Städte
in China an.. Vor 20 Jahren. Warum sollte es auch hier nicht gehen?

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j-db 20.12.2018, 18:55
74. Wieviele Autos braucht der Mensch ??

Das Ding ist lustig, aber der Gebrauchswert ist sehr begrenzt. Was, wenn ich mal weiter als 80km (hin und zurück) fahren will ? Nehme ich dann ein anderes Auto ? Wenn ja, habe ich einen zweiten Parkplatz oder Garage ? Wie gesagt, lustige Idee aber eigentlich ein Luxus, den keiner braucht, am allerwenigsten unsere Umwelt.

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der_sinnlose 20.12.2018, 18:59
75. Wer kauft solche Autos?

Wenn sie 1/3 weniger kosten und man in den Innenstädten flächendeckend Fahrverbote verhängt ausschliesslich Lieferdienste, ambulante Pflegedienste und Kurierfahrer. Ein paar unerschrockene Private wird es auch noch geben aber dan ist schluss. Lademöglichkeiten für Laternenparker gibt es nicht. Findet man eine funktionierende E-Schnellladesäule mit passendem Stecker und einem Bezahlsystem das man nutzen kann brät man sich über die Schnellladefunktion die Akkus kaputt. Die echten Pendler können sowas nicht brauchen. Die müssen z.T. 50-80 Km pro Strecke fahren und wollen dabei auch nicht frieren/schwitzen (je nach Jahreszeit) und das Radio anmachen. Vollig beknackt der ganze E-Wahn. Geschenkt ist noch zu teuer. Mehr als Einkaufen und zur Arbeit fahren geht mit den Dingern nicht. Soll man damit ernsthaft in den Urlaub fahren? Nach Italien, Spanien, Frankreich?

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Svabhavo 20.12.2018, 19:45
76. Es gibt für uns keinen Grund, weiter

einen Verbrenner fahren zu müssen, AUSSER wir sind nicht bereit, Verantwortung zu übernehen. Und nicht bereit sind, vielleicht mal
auf die Heizung verzichten zu müssen oder längere Fahrten mit dem Zug zu machen. Ich habe meinen Eltern ihre Gleichgültigkeit gegenüber den offensichtlichen Problemen ihrer Zeit vorgeworfen. Jetzt muss ich mich fragen lassen, wie halte ich es denn? Ich habe mich entschieden, jetzt oder nie. Ich steige um und wenn es auch vielleicht etwas teuere sein mag (?), abends ein Kabel ans Auto anschliessen muss oder mal auf die Heizung verzichten muss. Ich bin 60 - ich schaff das.

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nach-mir-die-springflut 20.12.2018, 19:46
77.

Zitat von three-horses
Dann schauen Sie sich die über 20 Jahre alte Aufnahmen der Städte in China an.. Vor 20 Jahren. Warum sollte es auch hier nicht gehen?
Weil China eine Diktatur ist.

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nach-mir-die-springflut 20.12.2018, 20:01
78. Stromgeneratoren Made in Germany, Goldgräberstimmung

Zitat von j-db
Das Ding ist lustig, aber der Gebrauchswert ist sehr begrenzt. Was, wenn ich mal weiter als 80km (hin und zurück) fahren will ? Nehme ich dann ein anderes Auto ? Wenn ja, habe ich einen zweiten Parkplatz oder Garage ? Wie gesagt, lustige Idee aber eigentlich ein Luxus, den keiner braucht, am allerwenigsten unsere Umwelt.
Wie beim Erdgasauto, der Zubehör wird für die E-Flitzer Generatoren produzieren, die dann passgerecht in den Kofferraum eingeklinkt werden können. Außerhalb der Tüv-Grenzen werden die Generatoren dann aufs Dach geschnallt zusammen mit 20-Liter-Kanistern, Burma zum Beispiel. Wenn die Bundesfinanzverwaltung argumentiert, das Gerät sei dadurch nicht mehr CO2-neutral, wird gegenargumentiert, dass der Generator mit 100-%-Öko-Sprit betankt wird aus dem Algenbenzinreaktor im eigenen Keller, und die Sache landet vorm Verwaltungsgericht. Batterie-Lkw führen einen Generator mit auf der Ladepritsche oder im Anhänger oder Auflieger mit 600 Liter Öko-Diesel im Zusatztank. Oder wie sollen deutsche Öko-Autos in Osteuropa überleben, wenn sie dorthin Waren bringen? Der Gründeutsche führt dann wahrscheinlich eine Lärmemissionssteuer mit 100 Euro pro Dezibel, die Generatorenhersteller kontern und wickeln die Dinger in Windeln. Think big, bigger, biggest, sagte Biggy.

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horkini 20.12.2018, 20:06
79. Die E-Mobilität

wird sich genau so entwickeln, wie die (Wind-) Energiewende:
1. Die Infrastruktur fehlt. Hier hätten sich die potentiellen Hersteller längst gemeinsam drum kümmern müssen. Und? Tun sie es?
Wer zahlt das dann wieder? Richtig, der Steuerzahler, wie gehabt!
2. Wer rechnen kann, weiß: Um einen 100 kWh-Akku in einer Stunde zu laden, muss eine Leistung von 100 KW her. Und diese Leistung muss an den Autobahnen an jeder Tanke dann ja wohl mindestens 10-20-fach permanent zur Verfügung stehen. Weiß man schon, wo die dicken Kabel verlegt werden sollen und wie lange das dauert in D?

Ich bin zwar dafür, aber glaube, das wird so bald nix...........!
Fernverkehr geht nur mit PowertoGas-Wasserstoff bzw. Erdgas und Kolbenmotoren als Übergangslösung und später direkt mit Wasserstoff.

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