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SPIEGEL-Datenanalyse: Tempolimit könnte bis zu 140 Todesfälle im Jahr verhindern
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Ein Tempolimit auf Autobahnen widerspreche dem gesunden Menschenverstand - sagt Verkehrsminister Andreas Scheuer. Tatsächlich würde es viele Leben retten, wie Berechnungen des SPIEGEL-Datenteams ergeben.

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c.PAF 23.02.2019, 11:19
1.

Ein komplettes Fahrverbot könnte noch mehr Todesfälle verhindern.

Zeitgemäße Vorgaben und Umsetzungen bei der Krankenhaushygiene könnten jährlich tausende Todesfälle verhindern. Das ist nur komischerweise kein Thema...

Aber macht nur, mir ist das egal. Wie der deutlich überwiegende Teil der Autofahrer bin ich seltenst schneller als mit 130 unterwegs.

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anterogradeamnesie 23.02.2019, 11:20
2. Ansatz ist fragwürdig

Viel angemessener wäre es, eine einheitliche Geschwindigkeitsregelung bei LKW-Fahrzeugen umzusetzen, damit PKW-Fahrer nicht zu riskanten Überholmanövern verleitet werden. Außerdem gäbe es weniger Staus, da die LKW sich nicht gegenseitig überholen müssen. Macht viel mehr Sinn, oder?!

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Jominator 23.02.2019, 11:21
3. Rechenspiele

Da kann man viel hin und her rechnen. Bei 100 gäbe es dann weniger Tote als bei 130 und bei 60 wenige als bei 100. Meines Erachtens ist nicht die Geschwindigkeit das große Problem, sondern der häufig viel zu geringe Sicherheitsabstand. Wenn sich jeder daran halten würde gäbe es auch bestimmt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung 140 Tote weniger jedes Jahr.

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BäckerGeselle42 23.02.2019, 11:22
4. Heilige Kühe und so

Vermutlich blickt die CSU jetzt 30, 40 Jahre zurück, als es in Westdeutschland alleine über 10000 Tote durch Verkehrsunfälle pro Jahr gab.

140, das ist doch gar nichts. Oder um zynisch US Politiker zu zitieren: das ist halt der Preis der Freiheit, den die Deutschen bereit sind zu bezahlen.

Ganz ehrlich: wegen mir kann man auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung verzichten.

Stattdessen auf europäischer Ebene ganz massiv darauf hinarbeiten, dass zb die ganzen Kreuzfahrtschiffe endlich vernünftige Abgasfilter bekommen und mit anständigen Treibstoffen fahren (anstatt alles zu verbrennen, was nicht schnell genug wegkriechen kann).

Klar, dann werden die billigen Tickets auf einmal deutlich teurer, aber ganz ehrlich: das träfe dann mal die richtigen ;-)

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wavor 23.02.2019, 11:23
5. Samstag morgen Clickbait

Ja, warum mischen wir nicht das Forum mal wieder auf, indem wir das mal wieder rauskramen, hatten wir ja lange nicht mehr.. und jetzt mit extra frischen Erkenntnissen! Mit was man nicht alles Tote verhindern könnte. Zum Beispiel könnte man mal eine Helmpflicht für Fahrradfahrer einführen. Dazu am besten noch eine Geschwindigkeitsbeschränkung für Fahrräder von 18 KM/h. Wir könnten auch nochmal das Alkohol Werbeverbot herausholen.. denn über 70.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an Alkohol. Wenn man da etwas tut, spart man sicher deutlich mehr ein als 140. Aber nein, Tempolimit ist ein wunderbares Thema, wo man nicht weiterkommt und sich alle so richtig aufregen können.

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bernd_senftig 23.02.2019, 11:25
6. Allgemeinwohl vor Gruppeninteressen

Die Verkehspolitk muss dem Allgemeinwohl dienen und mit dem Erfüllen der Gruppeninteressen muss Schluss gemacht werden. Der Lobbyminister aus Bayern muss weg, er schadet unserem Land.

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farin1 23.02.2019, 11:25
7. Ganz einfach...

ich will dieses Alleinstellungsmerkmal unseres Landes nicht aufgeben. Und das geht vielen Leuten im Lande so. Schließlich geht es nicht um solche tödlichen Traditionen wie das Recht auf Waffenbesitz wie bei den Amis. DAS ist unvernünftig.
Ein Tempolimit wird einen weiteren Teil der Bevölkerung sich von der Politik abwenden lassen.

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Neandiausdemtal 23.02.2019, 11:26
8. So ist das, mit dem gesunden Menschenverstand!

Die ersten drei Beiträge hier beschreiben das bestens.
Was aber tatsächlich völlig dem gesunden Menschenverstand zuwider läuft, ist der Umstand, dass Leute wie Dobrindt und Scheuer zu Verkehrsministern gemacht werden.

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webblaster 23.02.2019, 11:27
9.

Ich glaube wir dürfen alle nur noch mit dem Flugzeug reisen, um endlich sicher zu sein. Dieses Verkehrsmittel ist nämlich mit Abstand das Sicherste.
Im Ernst. 140 Todesfälle sind natürlich im einzelnen eine große Tragödie, im ganzen gesehen aber eine, für die Anzahl der Personenkilometer, geringe Zahl. Manchmal frage ich mich bei dieser 0 Verkehrstote Diskussion, ob die Verantwortlichen schon mal was von Grenzkosten gehört haben.

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