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SPIEGEL-Umfrage: Mehrheit der Deutschen lehnt City-Maut ab
DPA

Politiker diskutieren über eine City-Maut für deutsche Städte. Die Bürger sind mehrheitlich gegen die Gebühr, wie eine SPIEGEL-Umfrage ergeben hat. Eine wichtige Bevölkerungsgruppe befürwortet die Abgabe jedoch.

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vantast64 02.05.2019, 16:17
100. Freie Fahrt für freie Bürger, auch gegen Wände

oder in den kommenden Abgrund. Manche haben es noch nicht begriffen, wie die junge Greta. Die Autos haben die Städte und das Umland zerstört, aber natürlich,geht die kindliche Lust am Fahren
über alles, schließlich steckt in jedem Erwachsenen ein alt gewordenes Kind.

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rosenrot367 02.05.2019, 16:17
101. Ojehhhh

Zitat von snoxx
Will man den Verkehr aus den Zentren heraushalten bzw. minimieren, dann muss man bei den Bewohnern dieser Zentren anfangen. Also zuerst mal Anwohnerparken massiv einschraenken bzw. deutlich teurer machen. Weiter kann man auch ueber einen Zwang zu einem OPNV Ticket nachdenken, dessen Preis sich in erster Linie an der QUalitaet des OPNV Abdeckung und nicht nach der Fahrstrecke berechnet. Sprich Tickets in der City sind deutlich teurer und subventionieren Tickets aus den Randregionen.
Da werden sich die Geschäfte auf der grünen Wiese richtig freuen, von den Freudentänzen bei Amazon und der Deutschen Post ganz zu schweigen!

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christian77 02.05.2019, 16:19
102.

Eine Stadt ist ohne Umland nicht lebensfähig, alles muss herein transportiert werden, Baustoffe, Lebensmittel, Energie und so weiter. Ver-Städtung ist das groesste Problem, das dieser Planet hat. Auch die Natur hat es im Mittelalter nicht geschafft die Ausbreitung von Urbanen Zentren zu stoppen(Pest). Den Autoverkehr nach sozialen Gesichtspunkten zu regeln, so das nur noch die Reichen Ihre Lofts anfahren können, ist eine grauenhafte Perspektive. Warum wird der gesamte Individualverkehr nicht gestoppt? Fahrräder, öffentlicher Nahverkehr und Zubringerfahrzeuge reichen aus. Und es ist sozial verträglich. Klar, das ggf der Nahverkehr ausgebaut werden sollte. Dies wäre ein kleiner Beitrag der Städte für mehr Nachhaltigkeit, gegen Gentrifizierung, auch die Mieten koennten sinken, wenn mehr Menschen wieder ins Umland ziehen, denen ein Auto wichtig ist.

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macb 02.05.2019, 16:21
103. Wenn man einen Sumpf trocken legen will,

sollte man nicht die Frösche nach deren Meinung fragen.....

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benmartin70 02.05.2019, 16:22
104.

Zitat von snoxx
Ja die poesen dummen "Landeier" die Sie in IHRER schoenen Stadt belaestigen, die sollen dann doch bitte draussen bleiben oder fuer anstaendig Knete und Lebenszeit pendeln. Sie wollen aber alle Privilegien. Fakt ist ein grosser Teil der Menschen die das Privileg haben in den Zentren zu wohnen BRAUCHEN kein eigenes Auto also kann ein EIGENES Auto fuer diese Menschen auch zu dem gemacht werden was es ist LUXUS. Und das geht z.B. indem man ihnen den Parkraum wegnimmt. Weiter haben Sie einen OPNV zur Verfuegung der Qualitativ deutlich besser ist als alles was die "Landeier" jemals haben koennen. Warum sollten Sie dann nicht auch entsprechend mehr dafuer zahlen. Also Einzelfahrschein in Berlin Mitte 5 Euro, Marzahn 20 Cent. Monatsticket bei Wohnsitz Berlin: Zentrumsbezirke 300 Euro. Randbezirke 75 Euro, Umland/Pendler 25 Euro inkl. P&R Parkplatz.
Privilegien geniessen doch die "Landeier" auch?
Wohnen günstiger, haben die frische Luft und kassieren Pendlerpauschale.

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fahrgast07 02.05.2019, 16:27
105. Was ist denn die Alternative?

Die Städte ersaufen in den Blechlawinen. Irgendwie müssen wir die reduzieren. Welche Alternative schlagen die Gegner bitte vor? Ich sehe die Citymaut als einen Baustein einer echten Verkehrswende in den Städten.

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DKH 02.05.2019, 16:27
106. Wen wunderts.

Im Schnäppchenjägerland ist man gegen alles was etwas kostet.

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wexelweler 02.05.2019, 16:30
107. Es kommt doch auch drauf an wer die Kohle bekommt

Die Politiker hätten gerne eine Maut, in der Schweiz nur für Autobahnen und pauschal billig, in Frankreich/Italien je nach Autobahnstrecke teuer (privat). In DE wohl verursachergerecht und somit sauteuer, weil an jeder Ecke die Hand aufgehalten werden wird. Sind die (kaum) älteren Diesel mal raus, wird's für den Rest ziemlich teuer. Für's fahren, für's Parkieren, für's Einkaufen ebenso, da die Kosten auf die Kunden umgelegt werden.
Ich habe mal 10 Jahre in der Stadt gewohnt, Statt Auto hatte ich ein Motorrad und das wurde auch nur dazu benutzt um die Stadt zu verlassen. Jetzt auf dem Land geht's nicht ohne, manchmal auch die Stadt, aber in die grosse Stadt nur wenn ich's nicht vermeiden kann.
Der ÖPNV könnte eine Umverteilung von 20% zu Spitzenzeiten bereits nicht mehr leisten. Falls er denn fährt.
Den müsste man nicht begleitend oder später sondern vorgängig entsprechend ausbauen und dafür fehlt der Mut und die Kohle.

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Europa! 02.05.2019, 16:30
108. Das kann ich Ihnen genau sagen

Zitat von goggo64
Welches ist denn die "wichtige Bevölkerungsgruppe", die die Maut befürwortet? Etwa die Innenstadtbewohner Wonach wird dabei die Wichtigkeit dieser Gruppe bemessen?
Für die Politiker sind natürlich ihre Wähler "die wichtigste Bevölkerungsgruppe" (sonst ließe sich die Zusammensetzung des Berliner Senats nicht erklären). In der Hauptstadt wird eine Klientelpolitik für Transferleistungsempfänger, Mieter und ein völlig schräges "Milieu" von - na, sagen wir - Lebenskünstlern gemacht, während Berufstätige und Steuerzahler für alles aufkommen sollen. Im Nachhinein rächt sich, dass die Brandenburger damals die "Wiedervereinigung" mit Berlin abgelehnt haben. Die Aussichten, dass im Polit-Reservat Berlin jemals der gesunde Menschenverstand Einzug hält, sind gleich 0.

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anders_denker 02.05.2019, 16:30
109. Dörfer wehrt euch, gleiches Recht für alle

auch wenn das Kaff nur 500m lang ist, Mautstelle und 20 EUR pro Tag abzocken. Wenn man euch aus der Stadt aussperrt, sperrt uns Stadtmenschen doch auch aus.

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