Forum: Auto
Spitzentreffen in Berlin: Darum geht es auf dem Diesel-Gipfel
DPA

Nachrüstung als letzter Ausweg? Die Autohersteller wollen Fahrverbote für Diesel-Pkw um jeden Preis verhindern. Mit Politikern und Verbänden verhandeln sie am Mittwoch Lösungen. Alles wichtige zum Gipfeltreffen.

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rumpel84 02.08.2017, 08:01
30.

Wenn durch eine Softwareänderung keine Nachteile entstehen, die Werte aber deutlich besser werden, wieso hat man das nicht gleich gemacht?
"Keine Nachteile...." wird der nächste Betrug.

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bullermännchen 02.08.2017, 08:01
31.

Das erste Zugeständnis ist doch bereits gemacht. Die Automobilhersteller sollen laut Schulz den Schadstoffausstoß um 30% verringern. Was ein Blödsinn. Wir haben klare Regeln was ein Diesel nach Norm XY darf und was nicht. Die sind einzuhalten und zwar bei jeder Temperatur. Dazu wird es nicht kommen weil Dobrind die schützende Hand über der Automobilindustrie hält. Die Fahrverbote sind gut. Viel zu lange ersticken die Städte in unnötigem Verkehr. Aber es muss an allen Stricken gleichzeitig gezogen werden. Fahrerlaubnis nur für echte Euro 6 und auf der Verbrenneraeite auch gleich mal ins Auspuffrohr riechen. Kein Deut besser nur stirbt man da eben an was anderem. Ich glaube leider nicht daran, dass dieser "Gipfel" irgendetwas bringt ausser Wahlpropaganda und unnötige Schadstoffbelastung.

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foxl 02.08.2017, 08:03
32. @ dirk1962

Warten wir doch einfach ab wie sich die Landesregierung BaWü entscheiden wird. Also ob es in Berufung geht, oder gar die Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht.

Wenn sie aber das folgende Rechtsgutachten beherzigt, wird sie "nur" in Berufung gehen.
Das legt nämlich nahe, dass das Stuttgarter Verwaltungsgericht mit seiner Auffassung gründlich falsch liegt und die komplexität der Rechtslage nicht erfasst hat!

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gutachten-zu-fahrverboten-suedwestmetall-gutachten-rueffelt-verwaltungsrichter.b6f2140a-77a4-4a7d-bbd4-890a74e6cf23.html

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alfred13 02.08.2017, 08:05
33. Kollektive Paranoia

Was für ein Unsinn in diesen Foren verbreitet wird, ist unglaublich. Das werden willkürlich festgesetzte Grenzwerte wie eine Monstranz durch die Republik getragen, eine Schlüsselindustrie - deren Fehlverhalten zu ahnden ist - wie eine Sau vor sich hergetrieben, bewährte Antriebstechnologie kaputtgeredet und der Klimaschutz bleibt auf der Strecke. Wann wird diese Diskussion versachlicht? Es geht doch längst nicht mehr um Diesel, sondern um das Auto insgesamt. Als ob E-Mobilität die Lösung wäre - lasst uns doch mal vernünftig sein und danach fragen, wie die Mobilitätsherausforderungen der kommenden Jahre angemessen zu lösen sind, statt zu skandalisieren, zu dramatisieren und moralisieren.

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Kaiserstuhlwinzer 02.08.2017, 08:05
34. Umrüstung ja: aber auf Erdgas!

kleiner Umbau: Tank raus, Gasflaschen (nicht von VW!) rein; Zylinderkopf austauschen, Saugrohr-Einspritzung fürs Erdgas. Für die ersten 500m bzw. (im Winter) 2 km elektrische Erdgas-Vorwärmung und die Kiste ist überwiegend (also ohne "Thermofenster") blitzsauber. Bis die alle umgerüstet sind, ist ds Erdgastankestellennetz
von z. Z. rund 900 auf 2000 ausgebaut, also auch kein Problem. Umrüstkosten < 3000 € / Fahrzeug, dafür aber echter zukunftssicherer Mehrwert. (habe gerade mein Erdgasauto nach 290.000 km gegen ein Jüngeres getauscht). it wörks!

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dirk1962 02.08.2017, 08:06
35. Sterben für Deutschland?

Diese Forderung wurde bisher von Kaiser und Führer nur an ihre Soldaten gestellt. Es ging dabei um Ehre und Vaterland. Heute stellt unsere Regierung wieder die gleiche Forderung an 10.000 Bewohner unserer Städte. Natürlich geht es nicht um Ehre und Vaterland. Nein Heute sind es wirklich wichtige Gründe. Es geht schließlich um nicht weniger als die Dividenden von ein paar Aktionären. Bei diesen hehren Ziele sterben wir natürlich gerne für unser Land. Danke Frau Merkel.

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fd2fd 02.08.2017, 08:06
36. Am Ende wird es teuer - für den Verbraucher

Vermutlich gehen die Motoren nach "Updates" oder kleinen Umrüstungen relativ schnell kaputt, so dass die Industrie auch noch einen weiteren Nutzen aus der Geschichte ziehen kann.

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Grummelchen321 02.08.2017, 08:08
37. Was wären

denn die Folgen von möglichen Fahrverboten?
Verlieren die Fahrzeuge die Zulassung oder dürften sie einfach nicht mehr in bestimmten Städten fahren.Beim Verlusst der Zulasung würden wahrscheinlich doch die Hersteller regresspflichtig sein.Schließlich haben sie sich durch Betrug die Zulasung erschlichen.Da bereits nachgeswisen wurde das die Upgrades per Softwäre nicht bringen daueert der Betrug fort.

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Höfi 02.08.2017, 08:09
38. Wunderzauber?

Woher zaubern die Autokonzerne so schnell jetzt eigentlich das Wunderupdate? Wenn es doch wirklich bis zu 25 % weniger Schadstoffe bringt und tatsächlich nur max. 100 Euro pro Fahrzeug kostet, sollte es doch schon jeder Diesel serienmäßig eingebaut haben. Warum wurden soviele Autos ohne dieses Update gebaut, wenn es doch sooooo einfach ist?

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ritter431 02.08.2017, 08:09
39. Sand in die Augen streuen

Zitat von dirk1962
änder diese Gipel am Urteil von Stuttgart? Ich denke nichts. Das Gericht hat klargestellt, das der 31.12.2017 der Stichtag ist. Bis dahin wird gar nichts passieren. Wo kommt eigentlich der Name Glaube her, Fahrverbote verhindern zu können?
Ich teile die Meinung:
Das Urteil aus Stuttgart bleibt bestehen.
Wenn die Regierung nicht in Revision geht und die Stickoxide nur
um ca. 10 % reduziert werden, dann muss ein Fahrverbot ab 1. Jan. 2018 für Dreckschleuder kommen.
Mal sehen welche Lösung uns das Gipfeltreffen vorschlägt.
Sollen die Bewohner Stuttgarts weiter vergiftet werden?

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