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Spritverbrauch im Test: So viel kostet uns der Bleißfuß

Gib Gas, spare Zeit*- so denken viele Autofahrer. Doch stimmt das überhaupt? Tom Grünweg wollte es genau wissen und machte sich zwei Mal auf denselben Weg: einmal schnell, einmal*im Normaltempo. Das Ergebnis dürfte Raser überraschen.

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vibackup 15.10.2011, 12:05
1. Ob...

ausgerechnet BMW-Fahrer die richtige Zielgruppe für derartige Überlegungen sind?
Fragt sich

//M

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GM64 15.10.2011, 12:06
2. Das habe ich schon in der Fahrschule gelernt

Das Ergebnis Ihres Tests haben wir schon in der Fahrschule gelernt und das ist schon so lange her, damals war der Golf II noch neu.

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wörther 15.10.2011, 12:09
3. Bleifuß

Das Dumme ist, dass der überwiegende Anteil der großen Fahrzeuge Dienst-/Geschäftswagen sind.
Den Fahrern ist es meist egal ob 7 oder 12 Liter durch die Einspritzdüse gluckern.
Die Politik wird jedoch aufgrund des großen Einflusses der Autolobby an diesem Zustand nichts ändern (z.B. Dienstwagenprivileg).

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veritas31 15.10.2011, 12:09
4.

Wenn ich mich recht erinnere, so gab es vor etlichen Jahren mal einen ähnlichen Test.
Dort ging es zwar weniger um den Verbrauch, sondern mehr um die Zeit aber interessant war es trotzdem.
Ein (ich glaube) 7er BMW und ein kleiner Fiat mussten gleichzeitig von Flensburg nach Berchtesgarden fahren und zwar mit der jeweilis höchstmöglichen Geschwindigkeit - natürlich unter Berücksichtigung der StVo.
Der BMW war meines Wissens trotz etlicher PS mehr "nur" 30min eher am Ziel.

Insofern stimmt es wenn man sagt, dass Denken beim Fahren nicht schaden kann. Rasen bringt vielleicht hin und wieder Spaß aber bestimmt keinen großen Zeitvorteil und der Geldbeutel stöhnt überdies

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baerry 15.10.2011, 12:09
5. Das dürfte keinen "Raser" überraschen

Das eine schnelle, flotte oder rasende Fahrweise den Verbrauch in die Höhe treibt dürfte keinen schnellen, flotten oder rasenden Autofahrer überraschen. Das ist bekannt und nur allzu logisch.

Auch dass ein rasanter Fahrstil einen nicht per se schneller ans Ziel bringt sollte keinen halbwegs erfahrenen Autofahrer überraschen. Eine Baustelle, ein Stau oder auch nur eine zusätzliche Tankpause ruinieren jede Fahrzeit. Zumal der großteil der Straßen ohnehin mit einem Tempolimit "ausbremst", ein Bleifuß dementsprechend nur wenig Strecke hat sich auf die Zeit auszuwirken.

Was ich sagen will, netter Text, aber neues oder gar überraschendes liefert das nicht. Aber es ist ja Wochenende ;)

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hazadeur 15.10.2011, 12:10
6. Spritverbrauch im Test: So*viel kostet*uns*der*Bleißfuß

Zitat von sysop
Gib Gas, spare Zeit*- so denken viele Autofahrer. Doch stimmt das überhaupt? Tom Grünweg wollte es genau wissen und machte sich zwei Mal auf denselben Weg: einmal schnell, einmal*im Normaltempo. Das Ergebnis dürfte Raser überraschen.
Ah ja, wenn man "gemütlich" fährt, braucht man sich nicht 100%ig auf den Verkehr konzentrieren und kann nebenbei noch große Reden schwingen für die lieben Mitfahrenden. Das erklärt so Einiges, z.B. warum die Gemütlichfahrer vergessen von der linken auf die rechte Fahrspur zu wechseln, wenn frei ist oder mal eben "links rausziehen" und so die Fahrzeuge auf der Überholspur heftig ausgebremst werden. Fällt ja nicht weiter auf, wenn man sich neben der Fahrerei noch die Zeit nimmt, den Nachwuchs zu wickeln.

Eine halbe Stunde Zeitersparnis ist nicht viel? Jedem das Seine. Spart man alle zwei Tage 30 Minuten Zeit, sind das im Jahr ca. 180 Stunden. Fährt man von seim 18ten bis zum 68sten Lebensjahr Auto, dann wären das 9000 Stunden bzw. 375 Tage (1 Jahr). Wer ein Jahr Lebenszeit zu verschenken hat, bitte schön! Manch einer weiß aber vielleicht mehr mit seiner Zeit anzufangen, als nur im blöden Auto zu sitzen.

Und was den Spritverbrauch angeht, ist das wohl auto-modellabhängig. Meine Fiat Barchetta verbraucht ca. 7 Liter auf 100 km, egal ob ich 200 km/h oder 130 km/h fahre. Der Verbrauchsunterschied misst sich in homöopatischen Dosen.

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dr. kaos 15.10.2011, 12:18
7. Das wusste der ADAC...

... bereits vor mehr als 20 Jahren. Damals mussten zwei Fahrer mit identischen 3er BMW eine Strecke quer durch München zurücklegen: einer mit Vollgas und Zeitdruck, der andere mit den damals bekannten Sparmaßnahmen (Fuß vom Gas, Auto rollen lassen, Motor an der Ampel ausmachen etc.). Ich meine, dass der Autobahnring damals noch lückenhaft war und die Münchner Innenstadt ein Dauerstau...

Der Effekt auf 20km: Der Raser war EINE ganze Minute früher am Ziel und hatte fast das Doppelte an Sprit verbraten.

Schön, das Herr T.G. mit Familie etc. an die Ostsee fahren durfte. Aber einen SpOn-Beitrag daraus zu machen ist IMHO Verschwendung von Serverressourcen.

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ovhaag 15.10.2011, 12:18
8. nach Adam Riese

na ja, nach Adam Riese rechen sich 20 Liter Benzin für eine halbe Stunde Zeitersparnis ab einem Stundenlohn von 64 Euro (2 * 20 * 1,60 Euro). Das ist vielleicht nicht der Otto-Normalfahrer, aber durchaus erreichbar.

Der Benzinpreis ist also noch nicht hoch genug, damit sich Spritsparen für alle lohnt.

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floydpink 15.10.2011, 12:18
9. (°_*)

Zitat von sysop
Das Ergebnis dürfte Raser überraschen. [/url]
Das überrascht gar keinen und alle werden so weiter fahren wie bisher.

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